Beiträge von Ludmilla

    Also, mein Eindruck, warum DSH gerne 'krank' geredet werden, ist halt die Optik, die von vielen HZlern verfolgt werden.

    Einmal natürlich die Bilder von Rassezuchtausstellungen, gut, da ist vieles gestellt, trotzdem taucht die Frage auf, warum diese Art des Präsentierens bevorzugt wird. Ein elegant locker trabender Hund, der dies gefühlt auch zig Kilometer ohne Probleme durchhält, sieht halt anders aus.

    Und zweitens sehen häufig die DSHs im 'täglichen Leben' sehr karpfenrückig aus. Ich sehe zur Zeit drei Schäferhunde recht regelmäßig, ich habe mit allen drei Hundehalter*innen gesprochen, zwei die 'klassischen' Karpfenrücken, ordentliche SV-Papiere, der dritte 'Ostzucht' oP und sieht wunderschön aus : leicht abfallende Kruppe, elastischer energiesparend wirkender Trab, ordentlich Rumms im Verhalten (alle drei werden sorgfältig geführt, alle drei im Alter von anderthalb bis knapp 5 - so ungefähr :)).

    So gesehen perpetuiert sich halt das Bild des 'kranken' Schaferhundes.

    Ja, aber dann muss der Züchter auch mit offenen Karten spielen und nur Welpeninterressenten annehmen, die weiter ausstellen/züchten wollen.

    Wenn ich als Interressentin angenommen werde, habe ich auch das Recht einen standardgerechten Welpen zu erhalten (soweit es ersichtlich ist bei Abgabe).

    Da wir heute und morgen unterwegs sind, von uns ein Video von gestern. Die letzte Position ist etwas aus dem Bild gerutscht ?

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    Ich hoffe, der Link klappt.

    Liebe Grüße

    Ich empfinde das auch so langsam als typisches 'Helikoptersymptom': ich kann nicht zu 120% kontrollieren, was mit meinem Hund geschieht = Horror und die anderen machen nur Mist und ich kann es nicht kontrollieren.

    Ich finde, man sollte auf den Hund achten und wenn er zufrieden, müde und mE auch gerne schlafbedürftig für einen Tag rumhängt, aber ansonsten keine extreme Verhaltensauffälligkeiten zeigt, ist es doch wunderbar = meine Meinung.

    Und das früher alles besser war und auf die Bedürfnisse der Hunde eingegangen wurde, würde ich jetzt so auch nicht unterschreiben ;)

    Die Betreuer sind den ganzen Tag mit den Hunden gemeinsam auf dem Platz/Ruheort. Kein Hund wird längere Zeit unbeaufsichtigt gelassen. Ich würde mal schätzen dass für 20-30 Hunde mindestens 5 Betreuer vor Ort sind.

    völlig OT und bitter, aber wahr: so einen Betreuungsschlüssel bekommt kein Kindergartenkind geschweige denn ein Grundschulkind, wo die Grundlagen des restlichen Lebens gelegt werden!

    Zur Frage: ich würde auch genau beobachten (so wie eigentlich eh immer :)) wie sich Dein Hund in Deinem Einwirkungskreis verhält. Wenn er gesittete, dem Alter entsprechende Verhaltensweisen zeigt, ist es gut, sollte sich sein Verhalten in eine für Dich unangenehme Richtung entwickeln, dann genauer nachhaken wie sich das in der Huta zeigt.

    Viel Spaß

    Damit es nicht falsch verstanden wird, selbstverständlich können erste Würfe in neuen Zuchten gut sein! Aber da vertraute ich mir nicht genug, dass ich genügend Wissen von extern aneignen kann, um Verpaarungen beurteilen zu können. Heute - mit deutlich mehr Einblick in das Zuchtgeschehen von Zwergschnauzern - würde ich auch Verpaarungen besser beurteilen können.

    Zudem ist es auch möglich, dass Du dich an die eine oder mehrer Ortsgruppen des Zuchtverbandes Deiner Rasse wendest, um dort beraten zu werden. Die können auch in einem Gespräch schon einmal besser beurteilen, welche Linien auf Deine Ansprüche passen könnten.