Beiträge von Ludmilla

    Hallo Lisa Terri-Lis-07

    danke für Deine sehr ausführliche Beschreibung! Mir ging es speziell um die Haare, die auf die Nasenrücken meines Schnauzerchens zu den Augen wachsen und dort vor den Augen einen Bogen nach oben machen, also eine Art Welle vor den Augen.

    Ich hoffe, es einigermaßen erklärt zu haben. Ich befürchte halt, wenn ich dies Haarwelle einkürze, die Haare beim erneuten Wachsen in die Augen pieksen bis daß sie so lange sind, dass sie sich wieder nach oben biegen.

    Durch Waschen und Fönen legen sich diese Haare für ca. 25 Minuten brav seitlich hin, aber einmal Kopfschütteln vom Hund und sie strecken sich wieder gen Augen.

    Ich kann's nicht fotografieren, weil das Modell so rumzappelt 🙂

    Zucchini

    Welche Trimmfibel?

    Wird da auch auf das genaue Trimmschema der einzelnen Rassen eingegangen?

    Liebe Grüße an euch

    An die Schnauzer-Leute, kennt Ihr eine Anleitung wie genau (!) das Gesicht eines Zwergschnauzers zurecht gemacht werden soll? Mir geht es insbesondere um den Bereich Nasenrücken-unter den Augen: was wird wie getrimmt oder geschnitten? Welche verschiedenen Ansätze gibt es?

    In allen anderen Bereichen fühle ich mich übers Trimmen und Scheren im Theoretischen gut informiert - im Praktischen natürlich nicht perfekt ausgeführt :ugly: , aber das ist ein anderes Thema ...

    Dnake!

    Ich glaube, der ganze Hals mit seiner Muskulatur ist beim Pferd ganz anders und stabiler gebaut als beim Hund. Das heißt beim Hund können die Halswirbelchen schon sehr viel schneller traumatisiert werden als beim Pferd.

    Bin aber keine Fachfrau, ist nur angelesenes 'Wissen'

    Ich habe ja auch meinen ersten Zwergschnauzer und kann der Beschreibung von Nabor zustimmen.

    Ich habe einen Zwergschnauzer gewählt, da sie handlich für mein Großstadtleben sind, weder zu groß noch zu klein, sie gut zu erziehen und im Sport zu führen sind (ohne Weltmeisterambitionen 😎), freundlich, aber Fremden gegenüber distanziert sind und charakterlich etwas an einen Terrier light erinnern.

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    Überfreundliche 'ich lieeebe alles und jeden'-Charaktere kann man mir um den Bauch binden, ich würde sie nicht haben wollen.

    Außerdem sind es keine Spezialisten (Hütis, Jagdhunde, Gebrauchshunde etc.), sondern für das Zusammenleben mit Menschen gezüchtet, also perfekte Allrounder.

    Hat jemand schon den Zwergschnauzer ins Spiel gebracht?

    Für Menschen, die gerne etwas eigenständiges suchen quasi der Terrier light, nervenfest, unverwüstlich und für alles zu haben. Von der Optik vielleicht weniger 'Schoßhund', aber trotzdem klein. Rüden können schon mal bis 10kg schwer werden.

    Die Fellpflege ist etwas aufwendiger, dafür quasi nicht-haarend.

    Also, meine Eltern haben ja schon seit langem Doggen, zum Teil von Welpenbeinen an, zum Teil aus dem Tierschutz.

    Sie waren charakterlich recht unterschiedlich, aber ein paar Gemeinsamkeiten gab es doch:

    - mit 6 Monaten schon Kälber mit immensen und tollpatschigen (junghundtypisch!) Bewegungsdrang, da musste man auch als Erwachsener recht standfest sein. Und viel Platz haben.

    - seeehr sensibel, bei allen durfte man nicht zu ruppig sein, schon schräg anschauen führt zu hektischen Übersprungshandlungen (50 kg plus!)

    - sie waren alle super erzogen im Erwachsenenalter, aber das beginnt erst mit vier Jahren 😎

    Fazit: ich kann mir die Kombi junge DD mit kleinen Kindern nur mit strenger räumlicher und zeitlicher (= Beschäftigung) Trennung vorstellen.

    Im gesetzten, gut erzogenem Erwachsenenalter super dagegen, DD sind sehr rücksichtsvoll - nur der Weg dahin ist lang und steinig.

    Und für ein gemeinsames erfolgreiches Training zur Begleithundeprüfung nehmt Euch 'Gemeinsam erfolgreich' von Scherk und Knabl zu Herzen.

    https://cpscherk.de/products/gemei…en-unterordnung

    (Die weniger dicke Ausgabe reicht)

    Es zeigt hervorragend wie über positive Grundhaltung und über die Zusammenarbeit mit dem Hund gearbeitet werden kann.

    Zur Begleithundeprüfung: sie ist die Grundlage für jeden weitere Sportambitionen, aber grundsätzlich ist ein Ziel - hier die BH-Prüfung - ein großer Motivator und ein Test, ob die Zusammenarbeit stimmt. Ich kann nur empfehlen, sie anzustreben, damit Ihr ein 'ernsthaftes' Interesse am Training bekommt.

    Toll, wie Ihr Euch mit der Erziehung Eures Hundes auseinander setzt!