Beiträge von Ludmilla

    Ich als ehemalige Mopshalterin möchte die Einschätzung von @HaviS unterstützen und noch hinzufügen:

    Neben der Lust am Leben (Toben, Tricksen, Kuscheln und ja, auch wandern - wandern beginnt für mich ab ca. 10 bis 12 km, hat unserer bis er ca. 10 Jahre alt war problemlos mitgemacht) haben sie eine große innere Relaxtheit (wenn erzogen und gefördert). Damit meine ich nicht Gemütlichkeit weil nicht laufen können, sondern ihre Gechilltheit, Souveränität, aber auch Standing in Hundebegegnungen, selbstbewusst gepaart mit einem geringen Aggressionspotential, geringes bis quasi nicht vorhandenes Jagdinteresse.

    Und diese wuscheligen Havaneser etc. sind halt optisch schon etwas anderes als die kurzhaarigen.

    Ich möchte damit keine Bresche für die Möpse schlagen, wir sind ja auch abgekommen, aber sie vereinigen schon sehr viele positive Eigenschaften.

    Französische Bullterrier sind eine ganz andere Kategorie an Charakter, da sollen Bully-HalterInnen was zu sagen

    Haben wir gerade diese Situation und mein Freund kommt ins Wohnzimmer, geht sofort das Verbellen los (der muss noch nichtmal zu uns wollen). Das steigert sind in Sekunden in Gewinsel, er ist gestresst, läuft zu meinem Freund, ist von der Rolle, wirft sich auf den Rücken, beruhigt sich irgendwann und ist dann wieder im Normalmodus.

    Hierzu fällt mir ein: hat euer Cocker vielleicht schwache Augen? So dass er erstmal kläfft, um dann doch zu erkennen, wer rein kommt und sich dann 'entschuldigt'?

    Auch aus meiner Sicht ist Spielen und Trainieren strikt zu trennen.

    Die anfangs geschilderten Übungen hören sich so recht vernünftig an und ich finde auch, dass Du auf Deine Kleine stolz sein kannst.

    Aber anschließend an solche anstrengenden Übungen unbedingt eine Ruhepause einlegen und entspannen, damit sich das Geübte auch 'niederlassen' kann und nicht vom Spielgetobe 'weggeschwemmt' wird.

    Ich würde halt einfach den Platz nach den Übungen verlassen und die Spielrunde den anderen überlassen.

    Viel Spaß noch mit Eurer Goldigen

    Noch von mir mein Vorgehen: wenn ich meine, Probleme in der Verdauung zu sehen, gibt es sofort und ohne irgendwelchen weiteren Experimenten erstmal die Morosche Karottensuppe (1 bis 2 Tage) und anschließend reine Schonkost: matschig gekochter Reis (gut eine Stunde mit genügend Wasser kochen), mindesten 2 Stunden gekochte Karotten (wie die Morosche Suppe) und als Geschmack ein Hühnerstück dazu, davon wird aber nur das pure Fleisch zur Mahlzeit gegeben.

    Und das über mehrere Tage, solange halt bis sich Magen und Darm beruhigt haben.

    Das kann man - außer an heißen Sommertagen - auch bedenkenlos stehen lassen, sollte der Hund nicht sofort alles fressen.

    Gute Besserung!

    Ich habe meine Anmerkungen oben eingefügt

    Aber noch viel wichtiger finde ich, dem Hund erst beizubringen, was er bei Hundesichtung bzw. -begegnungen machen soll.

    Meiner soll immer neben bis leicht hinter mir auf der abgewandten Seite laufen. Das muss natürlich vorher gut antrainiert sein bevor man anfängt auch in Hundebegegnungen dies einzuüben.

    Und dann wie Cherubina ja sagt auch korrigieren - aber mE erst dann, wenn ich weiß, dass der Hund weiß, was ich will.

    Das ist langes kleinschrittiges Training und bedarf viel Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl.

    Viel Spaß mit Eurem Jungspund!

    Danke Lagurus 🙂,

    mein Schnauz hat super Trimmfell, dem kann ich sogar noch den oberen Backenbereich mit trimmen. Aber die Nasenrücken-Haare fließen leider nicht in den Bart ab 🙃 Wenn es dafür einen Tipp gäbe super.

    Die Haare stören so nicht, aber die Augen sind doch arg versteckt, sieht struppig aus 🙂