Beiträge von Ludmilla

    Zum Thema Absitzen (und ggfs. Fixieren) vs Weitergehen mit grooooßem Bogen:

    Für die entgegenkommenden Hunde ist natürlich die zweite Variante weitaus entspannter und führt insgesamt zu weniger Stress. Gerade bei Hunden, die selber nicht so sicher ignorant an anderen Hunden vorbeilaufen können, ist dann das Bogenlaufen auch für diese ein eindeutiges Signal.

    Sitzen und den anderen passieren lassen, ist für den ungewollten 'Trainingspartner' sehr doof.

    Ich würde mir auch denken, dass eine Alternativhandlung - bei mir z.B. immer auf der vom Hund abgewandten Seite laufen, so dass ich immer zwischen meinem und dem anderen Hund mich befinde - von Deinem Hund gerne angenommen wird.


    Denn Deine Beschreibung - läuft überstürmisch hin und schmeißt sich dann auf den Rücken - klingt für mich nicht nach einer freudigen, sondern eher nach einer verzweifelten Art, anstehende Kontakte mit einem überbordenden ' bitte bitte bitte tu mir nix'-Geste zu gestalten.

    Klassisches Gefiddele von Labradoren und Co, ich persönlich würde lieber eine andere Art an 'Kontaktaufnahme' fördern, also eher lernen möglichst entspannt weiter zu laufen. Dauert aber, bis das in Fleisch und Blut übergeht |)

    Mein Kleiner ist auch kein gieriger Fresser und lässt sein Futter auch mal stehen. Das ist der erste Hund, den ich habe, dem ich die Wochenration Futter montags hinstellen könnte und es wäre sonntags erst alle.

    An manchen Tagen hat er großen Hunger und frisst das Doppelte, an manchen wenig bis nix. So what, also fülle ich immer den Napf nach, wenn er mich hungrig anschaut, grob zeitlich morgens und abends nach dem Spaziergang frag ich nach, ob er was fressen möchte.

    Gibbet alles ohne Krankheiten

    Es wird ja fürchterlich gegen die neue Hundeverordnung mit vielfach nicht nachvollziehbaren Auflagen seitens der VetÄmter gewettert, aber genau solche Bilder demonstrieren doch überdeutlich, welch Rieseneinfluss diese Ausstellungen auf die Entwicklung der Rassehundezucht haben.

    Kein Mensch würde auf diese immer extremere Optik züchten, wenn nicht genau diese Optikbewertungen gefühlt 99% der Kriterien für 'Best of Breed' und ähnliche Auszeichnungen sind. Diese sind wiederum die 'Lorbeeren' einer Zucht (das betrifft nicht alle Rasse, aber gefühlt immer mehr).

    Mein Kleiner ist ja auch ständig bei mir inklusive Arbeit. Ergebnis ähnlich wie bei Dir, im Büro hat das alleine zurück bleiben ohne Probleme schnell geklappt - weil es musste, Trainings- und Verhaltensspielraum gab es wenig.

    So gesehen ein Beispiel für die Plädoyers nicht so ein Heckmeck ums Training zu machen.

    Und Zuhause? Ehrlich gesagt, habe ich das nicht trainiert, die ein/zwei Male in der Woche, die ich ihn über ein bis drei Stunden alleine ließ, musste er halt Stress haben. Hat sich dann mit dem Älter werden (ca. anderthalb bis 2Jahre) erledigt.

    Nicht sehr DF-konform, aber bevor ich mir (und dem Hund) da monatelangen Stress mache und sinnlos Zeit vergeude wegen Trainings mit unsicherem Ergebnis habe ich mich mit Sinnvollerem, Kooperativerem und Lustigerem wie Tricks üben z.B. beschäftigt.

    Und siehe da, heute (3,5 Jahre alt) klappt es ohne Probleme.

    Also auch von mir der Rat nicht 'so ein Gschiss' zu machen.

    Viel Erfolg

    Also, in meiner Kindheit wurde mir sogar beigebracht: nicht mit nacktem Finger auf angezogene Leut zeigen - geschweige denn, anlasslos solche Beleidigungen loszulassen.

    Ich finde die Bemerkung der guten Dame auch aggressiv und extrem übergriffig und möchte den Hut vor Czarek ob ihrer besonnen Reaktion ziehen :respekt: .

    Und dann halbwegs gefasst gute Zeit später beim Chef anzurufen, zeugt m.E. von einer ausnehmend zivilisierten Reaktion - zu der ich höchstwahrscheinlich nicht fähig wäre. Ich wäre in der Situation verbal ausfallend geworden (auf jeden Fall auch nicht besser als die gute Dame).