Beiträge von Ludmilla

    Also 'vermeiden' ist einfach gesagt, aber ich würde wie auch Tucker vorschlägt alles machen, um solche Situationen zu vermeiden:

    Umkehren, in die Büsche schlagen, Straßenseite wechseln, alles machen, um ein Keifen an der Leine zu vermeiden.

    Damit hilfst du möglicherweise deiner Hündin zu erkennen, dass 'du dich kümmerst' und sie anfängt, sich mehr an dir zu orientieren. Ist aber nur Wunsch von mir 🙂

    Ehrlich gesagt finde ich Training über Zwang und Druck auch nicht sehr konstruktiv.

    Ich habe jetzt keine weiteren Informationen über deine Hündin als den Eingangstext, mir widersprechen sich da etwas die Einstufung 'territorial im Außenbereich ' und 'ängstlich' (deine Einschätzung)

    Mein Weg wäre ein anderer: positives Training von der Pike auf ohne Ablenkung des von dir gewünschten Verhaltens (z. B. von mir zu dirigierendes Laufen an der von mir gewünschten Seite, ggfs auch ohne Leine) mit seeehr langsamer Steigerung der Anforderungen bzgl. Ablenkung bis dass es in immer schwierigeren Situationen abgerufen werden kann.

    Leckerlies: gekochtes Hühnerfleisch, Leberkäswürfel, Wienerle-Scheibchen, Stinkekäsewürfelchen ....

    Und bis das alles klappt: Management durch Vermeiden bzw. Augen zu und durch 😎

    Viel Erfolg!

    Leider reicht diese Flokatiphase an den Läufen, am Bauch und zwischen den Schenkeln jetzt schon ins vierte Lebensjahr.

    Warum?

    Damit man den Zwerg für Ausstellungen hübsch aufplüschen kann 🙁

    Dabei hat meiner eigentlich einen superharten, völlig easy zu trimmenden Pelz.

    Ich fahre schon öfters auch mit dem ICE, wichtig ist mE, auf dem Kinderticket beim Namen 'Hund' einzugeben.

    Also z.B. Vorname: Fiffi, Nachnahme: Hund

    Das war immer das einzige, wonach SchaffnerInnen wenn überhaupt schauten.

    Also ich verstehe euer Problem mit dem zuschicken nicht, ich drucke das online - Ticket eh immer aus, dann hat man es ja auf Papier dabei.

    Mir wurde in den letzten Jahren (ca 16) Hundehaltung mit Bahn- und Öffis-fahren (hab kein Auto) noch nie ein Strick draus gedreht.

    Oder ist jemand schonmal darauf angesprochen worden?

    Ich habe das Heraussuchen von 'meinem' Geruchsobjekt erst an völlig anderen Objekten (klassisch: Tannenzapfen, Wäscheklammern in Plastik und Holz etc.) trainiert und bin dann als das sicher war auf die Obi-hölzchen umgestiegen.

    Parallel dazu hab ich erst mal das Aufnehmen und Halten irgendwelcher Objekte ohne draufrumzukauen aufzunehmen und dann peu a peu Bewegung des Hundes initiiert, einen Schritt, zwei Schritte Sitz Rückwärts .... Immer so, das nicht geknautscht wird

    Und gaaanz am Ende alles mit den Obi-hölzchen durchführen.

    Hat Spaß gemacht und war recht einfach, schön ist auch zu sehen, wenn es beim Hund klick macht.

    Viel Erfolg!