Beiträge von Ludmilla

    Also mein Vorgehen wäre auf jeden Fall auch, mal bei der Nachbarin zu klingeln (nicht gleich mit Kaffee und Kuchen überfallen :)) und mich mal erkundigen, wie man helfen bzw. den Konflikt verringern könnte.

    Kastrieren würde ich keinesfalls anbieten, aber vielleicht, bei der nächsten 'Fortbildung' des Hundes mitzuwirken.

    Auf keinen Fall würde ich eigenhändig und privat trainieren, sondern nur mit fachlicher Begleitung des Ausbilders des Hundes.

    Falls Fortbildungen für den Hund nicht im regelmäßigen Turnus oder bei Sonderfragen möglich ist, weil halt aus nicht so guter Ausbildungsquelle, dann nachfragen, was sie sich wünscht (Treffen vermeiden etc.)

    Und tatsächlich jetzt schon mit einem Protokoll des täglichen Lebens beginnen, ätzend aufwendig nervig etc., aber im Falle des Falles hilfreich.

    Ojej, ich schließe mich denen an, die sagen es gibt nichts, was es nicht gibt ....

    Ich unterstütze Dich auch moralisch, so von der Ferne, wenn Du die Beleidigung/en zur Anzeige bringst. Das ist ja furchtbar.

    Auch wenn bei dir (noch) nichts passiert: je mehr Fälle zur Anzeige kommen und nicht bearbeitet bzw. abgeschlossen werden können, desto größer wird der Druck da mehr Energie reinzustecken.

    Polizei und Co sind vielleicht auch dankbar, wenn einfach immer klarer wird, wie hoch die Dunkelziffer ist.

    Was unabhängig vom Fußlauf-Training auch hilft, ist Cavaletti-Arbeit, also die Cavalettis im Trab-Abstand durchlaufen zu lassen. Wenn das dann klappt, die Abstände zwischen den Cavalettis variieren, so dass Hundchen etweder längere Trabschritte oder kürzere machen muss, um durch die Cavalettis zu kommen.

    Man kann die auch in Bögen oder in S-Form stellen, um so dem Hund immer höhere Anforderungen ans Traben zu stellen.

    Trab sieht einfach etwas aufmerksamer und 'gesammelter' aus als Passgang.

    Auch ich kann nur bestätigen: in den Vereinen wird sehr unterschiedlich trainiert, häufig auch noch unterschiedlich von TrainerIn zu TrainerIn.

    Ich habe einfach so lange weiter nach mir passenden TrainerInnen und -gruppen gesucht, bis es (manchmal auch nur eine Zeitlang, da ist aber eher die Pandemie schuld) passt/e.

    Anderen Leuten meine Sicht der Ausbildung darzustellen, wenn das allgemeine Gespräch dahin führt, gerne, aber anderen Menschen in deren Trainingsmethoden reinzureden, nur weil mir ein Aspekt übel aufstösst, steht mir nicht zu - finde ich.

    Ein Zwergschnauzer vielleicht? Gilt zwar als Wachhund, ist aber sehr leicht zu lenken im Sinne von 'aufmerken' (bei unserem wirklich nur ein aufmerken, ansonsten auch kurzes Bellen) belohnen, dann ist unserer zufrieden. Wir wohnen innerstädtisch im Altbau mit vielen Nachbarn :)

    Einzig die Pflege des Rauhhaars ist eher aufwendig, wenn man selber trimmt. Trimmen lassen (alle 3 Monate z.B.) scheitert manchmal daran, einen geeigneten AnsonstenHundefrisör zu finden.