Epilepsie ist in beiden "Linien" vertreten.
Leider gibt es noch keine Melde- bzw Registrierpflicht.
Die zwei Lager dürften im grossen und ganzen für den Durchschnittshundehalter uninteressant sein, da aus durchdachter Leistungszucht kaum ein guter Hund in nicht Viehhalter Hände gehen wird. Ähnlich wie bei den Jagdhunden.
Border Collies sind Gebrauchshunde und keine Begleithunde, auch wenn viele dies nicht wahr haben wollen. Ausnahmen gibt es immer wieder, das streite ich nicht ab, aber es ist nicht die Regel. Und ich finde es erschreckend wie sehr dies in der "Borderszene" heruntergespielt wird.
Meine persönliche Erfahrung der zwei Lager: reine Arbeitshunde sind meist klarer im Kopf, wissen wann sie arbeiten und wann nicht, fordern nicht nach 90min Einsatz wenig später erneuten Einsatz. Bevor der Aufschrei kommt: auch da gibt's Ausnahmen.
Showknollen können etwas gemässigter sein, können aber auch durchaus näher beim Wahnsinn, als Genie sein...
Nicht umsonst setzen z.b Agility Leute mittlerweile vermehrt auf Arbeitslinienhunde.
Es gibt Hunde aus der Showlinie da schlägt der genetische Bauplan dermassen stark durch, dass sie ansich nur mit hüten auszulasten wären. Aber sie sind durch die Selektion auf Aussehen und gemässigt sein so "degeneriert", dass sie es schlicht nicht mehr in der Lage sind es auch zu tun.
Und @Gandorf, ich gehöre auch nicht zu denen die bei ihren Hunden mit 5 Jahren die drölfzigtausendste Unsicherheitsphase oder was auch immer feststellen, bin mir aber ziemlich sicher dass ein unkastrierter, mittelgrosser Hund mit eineinhalb Jahren noch nicht fertig ist in seiner Entwicklung zum Erwachsensein.