Ich denke, es ist von der Katze abhängig.
Ich hatte in meinem Leben 3 Katzen.
2 davon waren wie Hunde, gingen mit uns Gassi, liefen mit am Pferd und waren sehr angenehme Zeitgenossen.
Eine hatte ich als Welpe im Wald beim Ausreiten gefunden, 1 von ihnen war aus dem Tierheim. Beide hatten also nicht unbedingt den idealen Start ins Leben, aber wir hatten sofort einen Draht zueinander.
Ich bin mit Katzen aufgewachsen, mein Spitzname als Kind war Tigerdompteur/Katzenminka, weil mir draußen immer Katzen (auch fremde) nachliefen, als wären es Hunde. Ich denke also schon, daß ich Katzen ganz gut verstehen kann und sie mich im Großen und Ganzen nicht total Kacke finden und gern kooperieren.
Meine letzte Katze war aus einem Ooops Wurf, im Haus geboren und aufgewachsen. Täglich Kontakt mit Menschen.
Sie hat sich nie mit einem Leben in der Wohnung anfreunden können, sie hat unsere Nähe nicht ertragen. Es gab einfach keinen Zugang zu ihr. Ich gab sie als Freigänger ab und sie war glücklich und zufrieden. Sie hätte sich nicht von mir erziehen lassen. Ich hatte ihr einfach nichts zu sagen und das habe ich akzeptiert.
Nach dieser Erfahrung habe ich das Thema Katze ad acta gelegt und heute passt es nicht mehr.
Aber die Katzen laufen mir immer noch nach... 