Beiträge von Mia1996

    Ich bin mit einem Border Terrier aufgewachsen. Meiner und andere Border, die ich kennen gelernt habe, waren immer sehr viel ruhiger und ausgeglichener als der typische Terrier. Bei Leo und seinen Wurfgeschwistern hatte (komisch ja) keiner einen ausgeprägten Jagdtrieb oder Arbeitswillen. Das kann sein, muss natürlich nicht. Leo war der perfekte Hund für Kinder, der hat alles mit sich machen lassen und hat auch jeden Unsinn mitgemacht.
    Jetzt hab ich einen Pudel/Coton Mix. Mia ist (momentan, sie ist ja noch sehr jung) zu quirlig im Umgang mit Kindern. Sie ist auch jetzt schon sehr viel anspruchsvoller was geistige Auslastung angeht, als Leo es je war.
    Ich liebe Pudel und ich liebe Border Terrier, aber leider lesen sie nicht immer ihre Rassebeschreibung sorgfältig durch. :headbash:

    Was ich damit sagen will: Du bist bereit einen erwachsenen Hund aufzunehmen und weißt doch schon sehr genau was du vom Charakter her gerne hättest. Schieß dich jetzt nicht auf eine Rasse ein. Schau in Tierheimen rein oder auf Seiten von Pudel/Border Terrier/... in Not. Gerade bei Pflegestellen wird man dir schon viel über den Charakter des Hundes sagen können. Ich bin sicher da findet ihr den perfekten Hund für euch!
    Viel Glück :smile:

    Zitat

    Ich glaube ich persönlich würde die Tür zu lassen in den Situationen, in denen sie nix zu melden hat. Sprich, wenn sie im Zimmer ist und du draußen bist und mit wem redest / Hugo streichelst, dann würde ich sie nicht nach anschließendem ruhig sein rauslassen. Ich würde es so handhaben "Tür zu" heißt auch "Tür zu". Einfach um die Erwartungshaltung "ich darf raus und mitmachen" komplett abzubauen.
    Sprich wenn sie bellt "aussitzen" dann irgendwann rein und gut.

    Tja das mit der Erwartungshaltung ist so eine Sache. Schließlich nimmt meine Mitbewohnerin Mia öfter auch mal mit raus, nur ab und zu muss sie halt auch alleine mit Hugo trainieren.
    Für Mia ist es momentan also immer 50/50 mit raus oder drin bleiben. Mit dem immer wieder auf den Platz schicken erhoffe ich mir ein bisschen, dass sie schneller wieder zu Ruhe kommt...

    Zitat

    Jetzt Studentin mit recht flexibler Stundenplanung, später dann wohl Lehrerin - also ein Beruf, wo ein Teil der Arbeit ohnehin von zu Hause aus erledigt werden muss und das Geld für einen Hundesitter reicht.
    Haarig könnte die Referendariatszeit werden, Freunde von mir hatten recht viel Fahrerei zu Schule bzw. Seminar. Aber am Notfallplan wird schon gebastelt. =)

    Dito ;)

    Nachtrag zu meinem Roman von eben:

    Das einzige was mir jetzt einfällt ist auch in Situation 2 (also ich bin da aber nicht im gleichen Raum) Ruhe zu fordern.
    Also warten bis sie beim Bellen eine Pause macht, auf ihren Platz schicken und wieder raus gehen. Kurz darauf wieder rein, liegt Mia entspannt auf ihrem Platz bleibt die Tür auf, steht sie wieder vor der Tür wird sie wieder auf den Platz geschickt und ich geh wieder zu den anderen.

    Könnte das was bringen?

    Zitat

    war sie denn besonders lang allein oder hat ungewöhnlich viel getrunken?
    dann ist Mia auch noch mal ein Missgeschick passiert..
    Sonst war sie vom ersten Tag an bei uns stubenrein

    Ich war vier Stunden weg und meine Mitbewohnerin zwischendurch mit beiden Hunden draußen. Napf ist auch noch ziemlich voll...

    Aber eigentlich wollte ich was anderes fragen. Bei uns schleicht sich so langsam ein Problem ein und mir fällt kein vernünftiger Trainingsansatz ein.
    Problem ist, dass Mia sehr schnell gefrustet ist, wenn sie in meinem Zimmer "eingesperrt" ist und draußen Aktion ist (Ich wohne in einer WG - kommt also durchaus vor...). 3 Möglichkeiten:

    1. Ich bin mit im Zimmer:
    Ich arbeite also gerade und Hundi liegt eigentlich völlig entspannt rum. Meine Mitbewohnerin kommt ins Haus oder bekommt Besuch. Mia merkt draußen ist was los und will natürlich dazu. Meistens setzt sie sich einfach nur vor die Tür, eventuell läuft sie ruhelos rum und jammert. Wenn sie jammert kommt von mir ein "Schluss jetzt" was i.d.R. spätestens beim zweiten Mal Wirkung zeigt :roll: . Wegen dem rumlaufen üben wir gerade "ab ins Bett".
    2. Mia ist alleine im Zimmer und ich z.B. gerade in der Küche. Meine Mitbewohnerin kommt rein, ich unterhalte mich mit ihr, ein total glücklicher Hugo kommt rein und wird erstmal durchgeknuddelt. Wir drei haben Spaß und Mia muss im Zimmer bleiben. Findet sie natürlich blöd, würde mir auch so gerne. Also erinnert uns Mia äußerst lautstark daran, dass wir doch bitte die blöde Zimmertür aufmachen sollen.
    In solchen Situationen ignorieren wir Mia und warten bis sie ne Minute ruhig war, erst dann darf sie zu uns.
    3. Da mach ich mir eigentlich am meisten Sorgen: Ich bin außer Haus und Mia allein in meinem Zimmer. Ich kann sie leider nicht filmen, aber ich vermute mal das es so aussieht: Wir haben das allein bleiben langsam aufgebaut und eigentlich ist sie da sehr entspannt. ABER was ist wenn gerade dann meine Mitbewohnerin nach Hause kommt und Hugo für einen Spaziergang abholt, ... Laut meiner Mitbewohnerin bellt Mia in solchen Situationen nicht, aber ich vermute mal das sie total gestresst vor der Tür steht und mit raus will. Geht aber nicht immer... Sorgen macht mir, dass Mia ohne Kommandos wie "ab ins Bett" dann einfach ewig braucht um wieder zur Ruhe zu kommen. Was also bringt mir ein Abbruch-Kommando aufzubauen, dass in meiner Anwesenheit funktioniert, in solchen Momenten?

    Ich hoffe ihr versteht so ein bisschen mein Problem... :hilfe:

    Wegen dem Mantel:
    Ich werde mit der Kleinen mal nach Fress*** dackeln. Vielleicht haben wir da ja Glück. Ich hasse es ja eigentlich tausend Sachen zu bestellen und hinterher alles wieder zurück schicken zu müssen. Für sowas bin ich echt zu faul (ja ein Paket wieder zuzumachen ist anstrengend ;))

    Mia ist jetzt sechs Monate alt. Irgendwie macht mich der Gedanke, dass sie jetzt wirklich bald läufig werden kann total kirre. Ich fühl mich so unvorbereitet... Höschen schon kaufen? Ich würds ja lieber ohne probieren. Aber wenn das nicht klappt wäre es vielleicht besser sie kennt sowas schon... Oh man :headbash:

    Wir haben heute angefangen Platz zu üben, während ich außer Sicht gehe. Das hat erstaunlich gut funktioniert :rollsmile:

    Lustige Geschichte, die ich letzten von einer Freundin gehört habe:

    Kurz zur Info: Meine Freundin hat einen seeehr großen Hund.
    Sie hatte Besuch und hat mir ihrer Bekannten Kuchen gegessen und ein schönes großes Glas Milch dazu getrunken. Frauchen geht auf Toilette. Hund guckt Fauchen nach. Sobald sie aus der Sicht ist, steht er auf, Vorderbeine auf den Tisch und schlabbert erstmal ein bisschen Milch. Danach legt er sich seelenruhig wieder hin.
    Bekannte guckt wohl so :schockiert:
    Frauchen kommt wieder rein: "Was ist denn?"
    Bekannte: "Lässt du dein Glas hier öfter mal unbeaufsichtigt stehen?"
    Frauchen: "Ja, wieso?"
    :lol: