Der grundlegende Unterschied ist doch, ob ich mir einen Hund anschaffe, weil ich das, was zur Hundehaltung gehört, mag und für mich möchte. Oder ob ich mir einen Hund anschaffe, weil ich gerne was zum pflegen und betütteln haben möchte - einfach ein Lebewesen, dass von mir abhängig.
Mein Hund wird hier auch verwöhnt und hat allen möglichen Quatsch, den er nicht braucht. Ich kauf halt gerne Sachen für meine Haustiere und hab da Spaß dran.
Ich würde aber für nichts auf der Welt die Hundeschule gegen den Sportverein, gemeinsame Runden mit anderen HH im Wald gegen den Spielplatz oder den Futterdummy gegen das Spielzeugauto eintauschen wollen.
Das macht für mich den Unterschied zwischen Kindersatz und verwöhntem Hund, der aber um seines Hundseins angeschafft wurde.
Bei dem Paar in der letzten Folge wirkte es auf mich wirklich so, dass man sich Oskar geholt hat, damit man sich um etwas kümmern kann - aber an den Hundehaltungssachen eher wenig Freude hatte bzw das als anstrengende Arbeit empfunden hat. Und dass der Hund dann schnell zu viel wird, wenn es mit den Kindern dann doch noch klappt, kann ich mir gut vorstellen.
Während Menschen, die einfach Spaß an der Arbeit mit dem Hund haben und der Hund genau deshalb einzog, dass wahrscheinlich anders empfinden - auch wenn der Hund 50 Halsbänder, 30 Hundebetten und und jeden Tag ein neues Spieli bekommt.