Beiträge von Lauretti

    Like Meat finde ich auch gut in Sachen Nuggets.
    Was mir zum Beispiel auch sehr schmeckt sind die Sachen von Garden Gourmet (gibts hier bei Edeka).
    Als die Eltern meines Freundes uns damals die Burger-Pattys serviert haben, war ich der festen Überzeugung, dass sie uns reinlegen und das echtes Fleisch ist und aß das erst weiter, als mir die Verpackung gezeigt wurde :tropf:

    Früher habe ich übrigens nie verstanden, warum Veggies unbedingt Ersatzprodukte brauchen - mittlerweile bin ich einfach dankbar, dass es da echt leckere Sachen gibt und gerade zur Grill-Zeit habe ich das echt genossen :lol:

    Das ist nun ein ganz anders Grundsatz.... Aber das will ich jetzt kein Fass aufmachen

    Ohje - nein, bitte nicht als Provokation oder Start zur Grundsatzdiskussion oder so sehen! :tropf:
    Das sind nur meine Gedanken bei dem Thema "Was ist der eigentliche Preis eines Lebensmittels" und die muss niemand teilen :winken:

    @Lurchers
    Man kann das ja noch weiter spinnen - was kostet es mich, meine Erdbeeren, Tomaten und Paprika auf meinem Balkon anzupflanzen zum Beispiel. Auch sowas kann man unabhängig der Ernährungsform machen und Geld sparen.

    Das lässt sich pauschal meiner Meinung nach nicht beantworten.
    Grundsätzlich ist eine saisonale und damit meist regionale Küche günstiger als Fertigprodukte - egal, ob nun mit oder Fleisch.

    Meine veganen Fertigprodukte sind aber deutlich teurer als omnivore Fertiggerichte (zum Beispiel ist veganer Pudding und Co häufig teurer als nicht veganer). Allerdings ist die Mehrheit dieser Produkte dann meist auch direkt in Bio Qualität - das sollte man mit einbeziehen. Und meines Wissens nach werden gerade vegane Produkte anders besteuert als normale Milch zum Beispiel.
    Ich koche durchs vegan leben deutlich mehr frisch und zahle an der Kasse seither definitiv weniger - im Durchschnitt 10€ weniger als zuvor.

    Ich bin aber alles in allem kein Freund davon, den Preis von Lebensmitteln am Preisschild festzumachen. Wieviel Wasser wurde zur Herstellung verbraucht, wieviele Rohstoffe braucht es für 1 Kilo des Lebensmittels, wie weit wurde es transportiert, welche Auswirkung hat die Produktion auf die Umwelt und welche Auswirkungen hat der Export in andere Länder - sollte meines Wissens eigentlich mit einberechnet und meinetwegen auch besteuert werden.
    Meiner persönlichen Meinung nach dürfte das Töten eines Lebenswesen, welches eigentlich leben will, sowieso nicht in Geld aufzuwiegen sein.

    Ich wollte meinen Namen schon immer mal tanzen!

    Oh, ich auch! :D

    Ich hab auch noch ne Frage!
    Zu Weihnachten möchte ich meinem Freund nen Kochkurs schenken für vegane Küche. Er kann so halbwegs Nudeln kochen und Ingwer schneiden, dann hört es auch schon auf :???:
    Habt ihr sowas schon mal gemacht? Hats euch wirklich weiter gebracht oder wars doch eher rausgeschmissenes Geld?

    Reichts jetzt langsam mal?

    Einerseits "keiner muss sich Rechtfertigen" aber andererseits von allen Seiten einkloppen. Geht doch gar nicht mehr um Veg...., sondern nur noch "wie kann man gemeinsam einen fertig machen". Auch wenn ich nicht der Meinung von BINGWU insgesamt zustimme, habe ich langsam das Gefühl, dass es nur noch um die Person an und für sich geht und nicht mehr um den Inhalt. Einer "kräht" los "du darfst das und das nicht äußern" und schon gehts los. Jeder weiß, dass etwas im Sande verläuft, wenn nicht darauf reagiert wird, nur will das wohl keiner wirklich. Es wird irgendwie schon darauf gewartet und da dann auch genau geschaut, was BINGWU schreibt, damit dann gemeinschaftlich drauf gehauen werden kann. Egal in welchem Thema.

    Boh, wird nicht mehr angezeigt, wenn neue Beiträge geschrieben werden, während man schreibt? Passt jetzt natürlich nicht zu den letzten Post, die ich nicht sehen konnte während des Schreibens.

    Sorry aber...

    Ich hab im Nervt mich Thread mitbekommen, dass es wohl in anderen Threads Differnzen zwischen einigen Usern und Bingwu gab. Gelesen habe ich besagte Threads nicht.

    Ich finds ne echte Frechheit, den Usern hier jetzt unterstellen zu wollen, es ginge ihnen eigentlich nicht um die Thematik, sondern einzig und allein darum, einen bestimmten User fertig zu machen, der anderswo angeeckt ist.

    Ich kann nur für mich reden, denke aber, dass es auf die Mehrheit der Leute hier ebenfalls zutrifft.
    Mir ist es schnurzpiepegal, welcher User sowas hier schreibt - hätte ich jetzt hier geschrieben, dass ich zwar eigentlich vegan lebe aber einzig und allein meiner Gesundheit wegen Hühnersuppe esse - die Antworten wären die gleichen gewesen.

    Also seh bitte keine Gespenster, die es hier definitiv nicht gibt.
    Zumindest für mich ist der Thread hier eine kleine Wohlfühloase, in die ich wirklich immer gerne gehe zum lesen und schreiben, auch wenn mir der Rest des Forums mal tüchtig auf die Nerven geht und mir der Ton dort nicht gefällt.
    Ich erlebe die User hier grundsätzlich als sehr tolerant und weit ab vom fanatistischen Mob - aber wer meint, hier einfallen müssen und krude Behauptungen aufstellen will, der bekommt die entsprechende Reaktion. Völlig egal, wer es ist und dann braucht man hier auch nicht mit verrückten Verschwörungstheorien anrücken.

    Wenn es Deinen Placebo-Kräften hilft, dann .... Du widersprichst Dir grad selbst, aber das merkst Du --- oder?
    Dir selbst gestehst Du es zu, aber anderen nicht? komisch...

    Die Kernaussage von @ruelpserle war aber nicht, dass sie Tee mit Honig trinkt, weil sie sich damit besser fühlt oder nur deshalb gesund wird.

    Die Kernaussage von ihr war, dass sie so etwas in genau diesem Thread hier nicht schreiben würde mit der Begründung, sie brauche das unbedingt, um gesund zu werden (oder eben, ihre Gesundheit ginge vor Ethik). Es wirkt so, als würdest du Verständnis von Seiten der Leute hier für ne Hühnersuppe erwarten, obwohl doch klar sein müsste, dass man dieses Verständnis hier nicht bekommen wird. Denn Hühnersuppe ist eben nicht unabdingbar, um eine Erkältung zu überleben - es ist eine Gewohnheit, die man nicht ablegen möchte und das kann man doch dann auch einfach so sagen statt die Behauptung aufzustellen, man würde sonst seinen Gesundheitszustand gefährden.

    Oder ums nochmal auf den Tee mit Honig zu beziehen:
    Sie trinkt den Tee mit Honig und ist sich bewusst, dass es eine Angewohnheit ist, mit der sie sich besser fühlt. Sie würde hier aber im Thread niemals Verständnis dafür erwarten, dass sie ihren Tee mit Honig trinkt.

    Das hat auch nichts mit Fanatismus zu tun - mich persönlich juckt es nicht, ob die Hühnersuppe oder täglich 5 Schnitzel isst. Aber mir erschließt sich nicht, warum du das ausgerechnet hier mitteilen musst und was deine Intention dahinter ist.

    Der Kniff bei genau der Entscheidung ist der, dass man trotzdem auch mit einer wirklich künstlichen Klappe leben kann - man muss im Nachhinein dann aber zum Beispiel Blutverdünner für den Rest seines Lebens nehmen und öfter die Zahl der roten Blutzellen kontrollieren.

    Ich hoffe, ihr versteht mein ethisches Dilemma? :tropf:
    Es ist nicht die idealste Lösung, aber es ist eine Lösung und die möglichen Komplikationen (zumindest für mich) überschaubar.
    Ich fände es hingegen irgendwie eklig, Zellen eines Schweins oder Rinds in meinem Herzen zu haben - keine Ahnung warum.

    Macht ihr auch manchmal solche verrückten Gedankenexperimente?

    Och krätsche mal direkt dazwischen, wo es gerade um Gesundheit und Ethik geht!

    Seit über einem Jahr stell ich mir die eine Frage:
    Wenn ich eine künstliche Herzklappe bräuchte, könnte ich es als Veganer mir gegenüber vertreten, eine aus tierischen Zellen zu wählen oder eine wirklich künstliche, die jedoch den großen Nachteil bringt, dass sie Blutzellen zerstört und dadurch risikobehafteter ist...

    Wie würdet ihr in solchen Fällen entscheiden? :???:

    Meine Lieblingsessen waren Senfeier, Kartoffeln mit Spinat und Ei und natürlich Pellkartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark - haaaaach! Würde ich auch heute gerne manchmal noch kochen :lol:

    Mäkelig war ich nie als Kind, ich hätte aber sowieso aufessen müssen - da war meine Mutter sehr hart. Kümmel hasse ich bis heute und Rosenkohl auch. Ansonsten ess ich glaube ich alles (außer tierische Produkte mittlerweile natürlich, das hat aber nichts mit Geschmack zu tun). Mir wird übrigens auch nicht schlecht beim Geruch von Fleisch und Co - so manches Mal haben mein Freund und ich schon auf dem Weg nach Hause darüber philosophiert, wie lecker jetzt ein Döner wäre :hust: