Ich finde beides schlimm - sowohl die großen Tut Nixe, die gar nicht so selten dann doch was tun, als auch die kleinen Keifer!
Nur, weil ich selbst nen kleinen Hund habe, braucht man nicht zu glauben, dass ich mich nicht auch mit den kleineren Rambos rumschlagen darf. Im Ohr meines Dackels hing auch schon ein Chi und es gab mal ne ordentliche Prügelei mit einem Frenchie. Ich versteh also auch, wenn Großhundebesitzer davon absolut genervt sind.
Bei nem angreifenden Chi würde auch mein Kleinhund erheblichen Schaden anrichten, wenn ich den nicht trotzdem unter Kontrolle behalte.
Ich muss nur nicht um das Leben meines Dackels fürchten, wenn da Yorckie oder Chi nen Angriff starten - und das ist für mich der entscheidende Unterschied.
Wir wurden vor nicht mal 3 Wochen von einem Husky angegriffen und wie verdammt knapp das alles war wurde mir erst am nächsten Tag richtig bewusst, als ich die ganzen blauen und grünen Flecke an meinem Bein sah, dass zwischen Husky und Dackel stand und gegen das der Husky kämpfte.
Und ja, nach dieser Aktion hatte ich richtig zu tun, dass mein Hund nicht mehr der kläffenden Kleinhund ist, der außer sich fletscht und knurrt, wenn uns wieder ein großer Hund zu nahe kommen versuchte. Jetzt geht es langsam wieder, trotzdem bleibt die Leine dran und die Großhundehalter bleiben uns besser fern, egal ob echter Tut Nix oder nicht.
Oft genug wird man als Halter kleiner Hunde einfach belächelt, bekommt Sätze wie "Na, lassen Sie den halt beißen" zugerufen und kann dann die Scherben zusammenfegen, die nach solchen "Kontakten" liegen bleiben.
Ich glaube den Leuten hier im Forum, dass sie ihre großen Hunde im Griff haben und sich rücksichtsvoll verhalten - genau so wie Kleinhunde-HH, die hier aktiv sind.
Aber da draußen, in der Realität, ist das einfach ein verschwindend geringer Anteil und ich denke, dass wissen auch die User hier mit großem Hund.