Ich liebe es auch, mit Hund UND Kamera los zuziehen.
Und ich freu mich immer wieder, wenn ich ein neues Bild von meinem Hund habe, dass mir besonders gefällt.
Die Kamera zog damals ausschließlich ein, damit ich bessere Bilder von Henry machen kann - ohne ihn wäre ich überhaupt nicht zu diesem Hobby gekommen.
Mittlerweile hat sich mein Fokus etwas verschoben und ich habe neben Hundefotos einen anderen Bereich der Fotografie für mich entdeckt und ich möchte behaupten, dass Henry davon letztendlich profitiert.
Wir erkunden deutlich häufiger neue Gebiete und ich habe einen Hund an meiner Seite, der es unfassbar spannend findet, wenn ich die Kamera hoch nehme. Der hockt sich neben mich und beobachtet mit mir zusammen die anderen Tiere, die ich fotografiere und wenn es ihm mal zu doof wird, hat er überhaupt kein Problem damit, mal kurz sein eigenes Ding zu machen.
Da wir jetzt auch zu ganz anderen Zeiten unterwegs sind, kann er das auch, weil morgens um 5 oder 6 am Wochenende einfach nichts los ist und wir unsere Ruhe haben.
Für die Kamera posen stört ihn auch nicht bzw zeigt er mir, wann es ihm zu blöd wird und dann höre ich auch auf. Da unsere Touren mit Kamera aber eigentlich nie unter 2h dauern, sind Foto-Pause für ihn auch einfach echte Pausen und damit kein Ausbremsen.
Ich dokumentiere letztlich die kleinen und großen Abenteuer und Ausflüge, die wir gemeinsam erleben und bin froh, diesen Fotoschatz zu haben, wenn Henry irgendwann mal nicht mehr ist.
Dass die Anzahl der Schnappschüsse rapide gesunken und meine Fotos trotzdem möglichst gut belichtet und ausgerichtet sein sollen, hat sich halt so ergeben - ich habe auch für Fotos anderer Leute einen neuen Blick entwickelt.