Ich sehe die Sache aktuell (also mit viel Abstand zu Kindern) eher noch aus einem anderen Blickwinkel, den man als Veganer vielleicht eher hat.
Eine Minderheit der Menschen verbraucht die letzten Ressourcen aktuell wahnsinnig schnell durch ihren Lebensstil. Die aktuellen Katastrophen wie Hurrikan Irma deute ich für mich als Zeichen, dass da gewaltig was im Argen liegt, die Politik greift nicht hart genug oder in anderen Ländern gar nicht durch und es wird der Tag kommen, an dem ist einfach Schluss.
Und dann wird es Krieg geben um die letzten vorhandenen Rohstoffe.
Ich habe keine wirkliche Vorstellung, wann wir an diesen Punkt gelangen aber muss mich ja trotzdem damit auseinandersetzen, dass es meinem Kind oder Enkelkind später nicht mehr so gut gehen wird wie mir.
Und wenn in 5 Jahren absehbar wäre, dass es keine 40-50 Jahre mehr gut geht?
Das ist mir aber eben auch erst dadurch bewusst geworden, dass ich mich im Zuge meiner Ernährungsumstellung noch einmal ganz anders mit diesen Themen auseiander gesetzt habe. Liest sich vielleicht auch sehr schwarz gemalt aber ich schlage mittlerweile immer öfter die Hände über dem Kopf zusammen, wenn mir mal wieder bewusst wird, worauf wir zusteuern - eben auch weil niemand verzichten will und "weil es halt so gut schmeckt".
Hagen Rether hat das mal sehr schön gesagt:
Hagen Rether über Fleisch