Ein besserer Dosenöffner als ich zeichnet sich aber nicht durch ein übertrieben hohes Gebot für meinen Hund aus - also allein dabei kann ich gar nicht anders, als sehr skeptisch zu werden.
Würden wir in den USA wohnen und hätten keine Krankenkassen, dann wäre so eine Frage sicher nochmal anders zu bewerten bzw. könnte ich einige Antworten bezüglich der Lebensrettung Anderer deutlich besser nachvollziehen. Dort drüben hat man eben Pech, wenn man sich 3 Finger absägt aber sich nur das Annähen von 2 Fingern leisten kann.
Aber mal ehrlich - was wird denn hier nicht von unseren Kassen gezahlt?
In der Regel sind das dann hoch experimentelle Therapien, deren Nutzen und Wirkung eben nicht zweifelsfrei geklärt sind. Klar gibt es Kassen, die mehr zahlen, aber darauf achte ich ja in der Regel, bevor ich mich versichern lasse.
Ab davon, dass ich nicht glaube, dass man bei einer ernsthaften Erkankung wirklich soweit käme mit 100.000€.
In der Onkologie werden Medikamente eingesetzt, da zahlt man allein pro Tag 500€ nur für eine einzige Infusionsflasche - stationärer Aufenthalt, Diagnostik und Bestrahlung noch gar nicht eingrechnet.
Lange Rede, gar kein Sinn: Nein, für mich ist das Argument, dass ich mit dem Geld für meinen Hund einen schwer Erkrankten retten könnte, gar keins.
Und nein, ich bin weiß Gott nicht herzlos - nur realistisch.