Ich finde, da kommt es dann schon drauf an, was man für einen Hund an der Leine hat.
Meinem Rüden, der nun mal zu den Jagdhunden zählt und zudem ein gewisses Territorialverhalten hat, ist schnüffeln mega wichtig und gerade, wenn wir hier im Wohngebiet laufen, wo wirklich viele ihm bekannte Hunde markieren, kommen wir deutlich langsamer voran.
Da er schnell mal was aufnimmt, bleibe ich da meist wirklich stehen und guck, ob er wirklich nur schnüffelt oder da was liegt, was er fressen will.
Will ich, dass er flitzt, dann geht es in den Wald oder in fremde Gebiete - da nimmt dieses sich fest schnüffeln ganz deutlich ab und er hat den Kopf frei für andere Sachen.
Wenn jemand einen sehr unsicheren und ängstlichen Hund hat, finde ich es auch völlig in Ordnung wenn es nur die gleichen und kurzen Runden gibt.
Das Programm, was mein Hund heute hat, wäre in seinen ersten 1,5 Jahren kaum möglich gewesen, ohne ihn völlig kaputt zu machen. Da kam er eh nur bedingt zur Ruhe und ein vollgepackter Tag hatte zur Folge, dass er ohne körperliche Begrenzung gar nicht mehr schlafen konnte.
Manchmal ist weniger für den Hund mehr und jemand, der sowas im Blick hat und dafür zurücksteckt mit seinem Bewegungsdrang, ist für mich absolut kein Rabenfrauchen.