Beiträge von Lauretti

    Also ich wohne zum Beispiel in Reinickendorf ;)

    Ich muss jetzt leider los zur Arbeit aber lass uns doch einfach mal per PN schreiben?
    Wir könnten uns mal treffen und gucken, wie die Hunde auskommen miteinander und ich kann dir auf jeden Fall auch schon mal sagen, dass es bei Leinentausch einige in Reinickendorf und Wedding gibt - da lohnt sich sicher ein Blick für dich! :smile:

    Du - solche Momente hatten hier sicher auch schon einige...

    Ich habe auch schon Zuhause gehockt und mir gedacht, ohne Henry wäre vieles einfacher. Aber wirklich ernsthaft abgeben würde ich ihn nie.

    Schau doch mal ein bisschen rum bei Leinentausch und Co - eventuell ergeben sich ein oder zwei nette Menschen, dir sich super über einen Hund am Abend zum sitten freuen und dir damit vieles einfacher machen :smile:

    Also bei uns wird immer erst in einem Restaurant gegessen (da versuchen wir jedes Jahr was Neues zu probieren) und danach ging es in der Vergangenheit immer in eine Karaoke Bar oder in einen Club oder in beides - so auch morgen.
    Wir sind eben doch noch ein sehr junges Team und haben auch keine Chefs dabei, nur unsere genauso verrückten Ärzte :lol:

    Eine klassische Weihnachtsfeier auf Station organisieren wir dann zusätzlich immer noch selbst für unsere Patienten - da gibt es dann Kekse, Weihnachtslieder und Co :smile:

    @ricci
    Der Kompromiss war, dass wir dieses Wochenende nicht ins Kino sind, sondern zusammen Plätzchen gebacken haben - Gott sei Dank hat das Spaß gemacht und das Ergebnis war richtig gut, damit war er dann zufrieden.
    Gleichzeitig kommen seine Eltern dann in 2 Wochen her und Henry ist dann einen Tag bei meinen Eltern untergebracht, während wir den Tag viel unternehmen.

    Es sind und bleiben aber Kompromisse und ich muss sehen, wo das hinführt.

    In Sachen üben geht es mir mehr oder weniger exakt so wie @Laviollina.
    Durch die Arbeit kann ich nicht jeden Tag entsprechend üben - außer ich setze mich nachts 23 Uhr für ne Stunde in die Kälte...

    Manchmal interpretiert man dann eben doch etwas anders oder setzt eigene Schwerpunkte in den Posts anderer - ich gebe auch ehrlich zu, dass ich für das angesprochene Thema durchaus empfänglich bin ;)

    Auf meiner Suche nach seriösen Quellen bin ich gerade noch auf eine Pubklikation an der Uni Kassel gestoßen.

    Um zunächst beim Thema Masthühner und Puten zu bleiben (und nochmal bei dem Punkt, dass diese Tiere aufgrund ihrer Genetik kein artgerechtes Leben führen können):

    In kurz und bündig lässt sich eigentlich sagen, dass diese Tiere darauf gezüchtet wurden, so viel wie möglich in so geringer Zeit wie nötig an Muskelmasse zuzulegen.
    Aufgrund des abnormal schnellen Wachstums und des völlig unnatürlich hohen Gewichts leiden die Tiere an diversen inneren Erkrankungen (bzw. sterben daran) und sind ab einer bestimmten Masse einfach nicht mehr in der Lage, ihr Körpergewicht selbst zu tragen, da das Skelett dafür (noch) nicht ausgelegt ist - diese rießigen Viecher sind keine 2 Monate alt...

    Ob die jetzt auf dem Boden in einer Halle hocken, oder auf einer Wiese, macht da einfach keinen Unterschied. Mit Sicherheit wird mit entsprechendem Futter da auch noch zusätzlich zugearbeitet, aber auch bei angepasster Ernährung würden diese Tiere unter massiven Problemen leiden:


    Es fand eine intensive Selektion auf tägliche Zunahmen sowie Muskelausprägung (Brust und Schenkel) statt.

    Mastleistungen:
    Die Masthähnchen durchlaufen eine stark beschleunigte Entwicklung vom Küken bis zum Jungtier. Sie werden in der Regel im Alter
    von ca. 35 Tagen mit ca. 1,8 kg geschlachtet (tgl.Zunahmen über 50 g). Dieses Gewicht erreichen Junghennen der leichten Legelinien erst mit etwa 18
    Wochen (tgl. Zunahmen: ca. 11 g), d.h. die Wachstumsrate ist bei Masthähnchen fünfmal so hoch. Mit 18 Wochen wiegen moderne Broilertypen
    hingegen schon 4,9 kg (GER
    KEN 1997).

    Hier nochmal der Link zu der Publikation:
    Auswirkung der Zucht auf das Verhalten von Nutztieren
    (Unten kann man sich den Volltext kostenfrei als PDF ansehen)


    Edit:

    Ich und viele, die ich kenne lösen das Problem für sich, indem sie regional von ihnen Bekannten Landwirten mit extensiver Freilandhaltung kaufen.

    Und ich kenne ganz viele, die das Problem Qualzucht beim Hund für sich lösen, indem sie sich keine Qualzuchtrasse kaufen...
    Also alles gut ;) *ironie off*

    Klar atmet der Mops nicht besser dadurch - es ging mir einfach mal ums große ganze.
    Aber gut, das war jetzt mein letzter "off topic" Beitrag zu diesem Thema :winken: