Eine Anleitung oder ähnliches kann ich dir leider nicht geben - ich denke, mit einem guten Trainer an deiner Seite wirst du sicher bald Fortschritte merken und auch sicherer im Umgang mit deinem Irrwicht 
Aber vielleicht macht dir meine Erfahrung mit meinem Hund im jungen Alter ja Mut und hilft dir dabei, durchzuhalten und nicht zu verzweifeln... (Achtung, länger.)
Ich habe deinen anderen Thread jetzt nicht gelesen, bin aber aufmerksam geworden als du meintest, er hätte von der ersten Woche an nicht von selbst geschlafen und dass er selbst nach der HuSchu nicht wirklich runter kommt.
Ich kenne das - genau so, wie du es beschreibst und ich weiß noch, wie verzweifelt und hilflos ich war, als ich feststellte, dass das doch nicht so normal ist, wie ich das gern gehabt hätte.
Als meiner mit 12 Wochen einzog, war an schlafen eigentlich nicht zu denken. Egal, wie oft ich ihn auf seinen Platz brachte, mich auch ewig daneben setzte oder ihn neben mir auf dem Bett hatte - er schlief nicht ein. Nur, wenn ich ihn mir schnappte, auf meinem Bauch festhielt und etwas wartete, klappten ihm genau so lange die Augen zu, bis ich mich bewegte.
Das führte dazu, dass mein völlig überdrehter Welpe sich im Kreis rennend den Schwanz jagte und maximal gestresst war.
Niemand in den 3 Hundeschulen, in denen wir insgesamt waren (man schnuppert ja in ein paar erstmal rein) kannte das in diesem Ausmaß und ich bekam nur immer den Rat, den halt mal ordentlich müde zu machen.
Zum Glück war ich schon längere Zeit davor hier im Forum angemeldet und hatte viel gelesen um das nicht umzusetzen sondern Ruhe zu üben.
Jetzt schreien manche sicher auf, aber ich habe meinem die Box angewöhnt (so wie du das Welpenzimmer). Bis er darin Ruhe fand, dauerte es mehrere Wochen - bis dahin setzte ich mich regelmäßig mit dem Kleinen auf der Brust für 2h aufs Bett, damit er einigermaßen genügend Schlaf bekommt.
So mit 4 oder 5 Monaten waren wir dann soweit, dass er von selbst aus mal neben, und nicht auf mir, abends auf dem Sofa einschlief. Ich habe versucht (und irgendwann automatisch gelernt) zu erkennen, wann es an einem Tag zu kippen drohte und konnte entsprechend reagieren.
Mal überschätzt und nochmal 30 Minuten länger unterwegs und ich hatte den Salat für die nächsten Tage.
Struktur durch Rituale, gleiche Gassi-Strecken und genügend Ruhezeit (also den ganzen nächsten Tag) nach großen Ausflügen brachten uns letztlich soweit, dass er so mit 9/10 Monaten schon alleine seine Box aufgesucht hat und mehrere Stunden am Tag von sich aus geschlafen hat.
Wir waren so um die 6 Monate herum einmal die Woche in der HuSchu, allerdings in Gruppen von maximal 3 Hunden ohne wildes Getobe. Da wurde Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und solche Sachen geübt. An Alltags-Tagen waren wir ca 3 mal 20/30 Minuten unterwegs, immer die gleichen Strecken. Manchmal kürzer, dafür mit ein bisschen Kopfarbeit - für meinen war das der Dummy, für deinen dann wohl eher anderer rasseentsprechender Hundesport. Manchmal gabs auch nen großen Ausflug mit bekannten Hunden, danach den Tag lief aber dafür so gut wie gar nichts. Das nur mal als Anhalt, keinesfalls als Gebrauchsanleitung 
Ich frag mich noch heute, bald 3 Jahre später, ob das damals so richtig war und ob es nicht doch zu wenig für meinen Hund war. Aber dann guck ich ihn mir an, wie er so seelenruhig hier pennt, dass man vergessen könnte, dass er da ist. Und auch mein Umfeld bestätigt mir, wie ausgeglichen und ruhig Henry sich immer zeigt (natürlich sieht unser Programm heute anders aus und wir sind viel unterwegs und machen gerne große Ausflüge
). Und dann denk ich an mich, wie ich mal völlig verzweifelt dachte, ich werd die nächsten 15-18 Jahre meinen Hund auf meine Brust nehmen oder ihn in die Box packen müssen, damit er mal 2h schläft und würde meinem damaligen Ich gerne diese Sorge nehmen und ihm Mut zusprechen...
Jetzt sprech ich gerne dir Mut zu, nicht aufzugeben, dir einige Ratschläge hier zu Herzen zu nehmen in Sachen Hundesport und nicht zu verzweifeln, dass hier trotzdem so unterschiedliche Meinung zum Beschäftigungsprogramm kommen
Ihr lernt euch noch kennen und du wirst immer besser einschätzen können, was noch geht und wann es Zeit für ne Pause ist.