Beiträge von Lara004

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    Gestern hat das Miststück (11 Monate + 3 Wochen - nächste Woche 1. Geburtstag) tatsächlich während dem Kochen das erste 180g Stück Rindfleisch von der Küchentheke gefladdert und im GANZEN (!) runtergewürgt (und dabei geschrien weils offensichtlich zu groß war..) und nachdem dieses Drama zu Ende war, hat sie meinem Ehemann, das zweite 180g Stück Rindfleisch aus der Hand gefladdert (0,1 Sekunden bevor er es in die Pfanne geben wollte) und nochmal unter Schmerzen runtergewürgt.

    Wie blöd? WIE BLÖD BITTE???? Mein Mann und ich haben dann Salat gegessen. Und die ganze Nacht darauf gewartet, dass sie es raufwürgt. Aber nix. Arschgeige, blöde. :headbash: :xface:

    Aber danach ist sie megaerschöpft sofort eingepennt und hat verdaut.

    Das hätte beim ersten Stück schon so ein Donnerwetter gegeben, dass die sich freiwillig ins Körbchen geschlichen hätte!!!!
    Das ist unter anderem ein Grund, warum ich keine tiere in der Küche Haben will.

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    Lara:
    Na das ist doch super. Sie orientiert sich zu dir um! Genau sowas muss man bestätigen. So heißen andere Leute nicht mehr "ohje, jetzt bell ich lieber ersmtal", sonder "yeah, ab zu Frauchen und mein Lob abholen!". :)

    Ja, ich finde das auch klasse. Ich finde es immer klasse, wenn sie kommt und belohne das dann. Mich wundert es nur, dass sie da wirklich unterschiede macht und sie das ''einfach so rufen'' eher blöd findet und scheinbar kein Problem damit hat, in 'echten' Situationen dann angeleint zu werden.

    Wenns jetzt noch besser klappt mit dem Radius einhalten, dann bin ich eigentlich für die derzeitgen Verhältnisse mehr als zufrieden.

    Mir ist bisher nicht aufgefallen, dass ich anders rufe. Besondere leckerlis habe ich nicht und große Party ist nur, wenn sie sich von wild Abrufen lässt.

    Wenn sie etwas vor mir sieht, dann guckt sie zumindest erst, was ich denn sage. Wenn ich Rufe kommt sie sofort auf dem Absatz umgedreht, sage ich nichts, bleibt sie stehen und beobachtet, bis ich ihr da irgendwie "helfe". Mache ich dann trotzdem nichts, guckt sie sich immer wieder um und irgendwann bellt sie los. Da sie ja nicht Leute anbellen soll, rufe ich sie eben ran. Habe nur mal zum Test einfach gar nichts gemacht und dann kam das dabei raus.

    Tausche verdreckten Junghund mit überschäumendem Selbstbewusstsein gegen gut gepflegtes Stofftier -.-

    Ich könnte sie schlachten. War Mit ner Freundin und ihrem Hund spazieren. Mein Hund fällt in einen Tümpel und wälzt sich hinterher in Sägespänen -.- wieso ist sie bloß so dämlich und geht so nah an den Rand?! Dafür durfte sie jetzt in die Badewanne und heult jetzt in ihrem Körbchen weil sie da trocknen soll -.-
    Immerhin etwas positives: sie ist viel besser an der Leine gelaufen.

    Aber eins versteh ich manchmal nicht: wenn ich rufe und nichts los ist, kommt sie immer ziemlich angebummelt, eher etwa "wenn's denn sein muss". Rufe ich sie aber, wenn zum Beispiel Fußgänger/andere Hunde etc kommen und ich sie anleinen will, kommt sie immer viel freudiger im Affenzahn angerannt.
    Dabei dachte ich extra, dass ich einfach mal so rufe, damit sie das nicht immer mit anleinen verbindet.
    Oder ist sie "froh" dass ich sie anleine, sodass sie "weiß" das ich die Situation kläre?!

    Ansonsten würde mir noch einfallen Heulage anstelle von Heu zu füttern, das ist energiereicher und bringt dementsprechen mehr auf die Rippen. Da solltest du aber drauf achten, dass das kleine Ponys nichts abbekommt, bei leichtfuttrigen Ponys gibts da gerne mal ne Rehe von.

    Ansonsten würde ich schauen, dass du auch ordentlich frische Bestandteile dabei hast, z.b Äpfel, Möhren, da ist unter anderem auch Zucker drin und eben Vitamine.

    Ich würde eventuell auch mal Blut nehmen lassen, vielleicht liegt ein Mangel vor, sodass sie das Futter gar nicht verwerten kann?!

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    Nö, weder weil es besonders kostspielig, noch weil es besonders aufwendig ist.

    Ich zahle für eine Dienstleistung bei einem Menschen, der die erforderliche Qualifikation nachweisen kann und eine gewisse Qualität bei seiner Arbeit garantieren kann.

    Aber ich hatte in den ganzen Jahren nie eine RB, die dem Leistungsstand des Pferdes entsprechen reiten konnte. Das kostete immer massig Zeit und Nerven bis zumindest die Grundbegriffe so saßen, dass ein Bewegen ohne Aufsicht möglich war. Und eben viel Korrekturberitt statt Weiterbildung des Pferdes.
    Ich hatte früher immer 5-6 Pferde, war eh jeden Tag am Stall. Eine RB ermöglichte mir etwas mehr Zeit für die Nachwuchspferde, keine Freizeit.
    Und Putzen und Bewegen nimmt jetzt nicht so viel Arbeit weg. Schulpferd gibt es auch nicht kostenlos. ;)

    Warum vertraut man das Pferd denn jemandem an, wenn man mit dessen Leistung eh nicht zufrieden ist und es noch mehr Arbeit macht, als wenn man einfach selbst reitet? Diese Frage meine ich jetzt wirklich ernst: warum wartet man nicht auf jemanden, der die Sache so erledigt, wie man es gerne hätte? Kann ich nicht nachvollziehen.

    Jeder Mensch benötigt eben auch Zeit außerhalb des Stalls, um eben gewisse Termine zu erledigen. Auf diese Zeit bezog ich mich mit der 'pferdfreien-Zeit'. Ich würde es zumindest als entlastend empfinden, wenn ich wüsste, dass mein Pferd versorgt ist und ich einfach diesen Termin wahrnehmen kann, ohne Sorge zu haben.

    Ich finde es auch sehr schade, dass Reitbeteiligungen häufig als Tölpel dargestellt werden und sie einen Schei*** wert sind. Kurz ein Beispiel aus meiner Reiterei: ich bilde einer Dame ihre Stute direkt nach dem Einreiten komplett aus, soweit die Zeit es zuließ. Dann änderten meine Arbeitszeiten sich, sodass ich nur abends hätte kommen können, aber sie dann ihre Ruhe auf dem Hof haben wollte und keine Reiter mehr da sein sollten. Gut, dann ging das eben auseinander und als 'Dank' durfte ich mir anhören wie unzuverlässig so Reitbeteiligungen sind. Ist ja nicht so, dass ich ihr das Pferd kostenlos ausgebildet habe einfach um des Reitens Willen... nein DIE Reitbeteiligung ist schuld!

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    Moment!

    Es ist doch ein deutlicher Unterschied, ob ich ein Pferd irgendwo einstelle und dort für die Dienstleistung des Fütterns, Mistens, der Weidepflege, etc. oder für Beritt bezahle.

    Einer RB stelle ich ein gut ausgebildetes Pferd zur Verfügung, dass sie nutzen kann wie ein eigenes. Ich muss dafür dann aber Korrektur reiten und die Folgen ausbaden, wenn sie RB Mist baut.
    Und da soll man dann kein Geld für nehmen? Warum?

    Ich meinte nun eine Person, hier nennen sie sich ''Horse Nannys'' die an den Tagen, wo der Besitzer keine Zeit/Lust hat zu dem Pferd kommen und es wirklich von A-Z versorgen. Damit meine ich Bewegen, aber auch anfallende Arbeiten wie ggf. Misten, Füttern, Betüddeln. Und diese Leute verlangen ne ganze Stange Geld, während man sich das alles von einer Reitbeteilgung bezahlen lassen kann.

    Soll ich jetzt von einem Hundegassigänger auch Geld verlangen, weil ich ihm ja meinen unter Umständen sehr gut erzogenen Hund zur Verfügung stelle und er das besonders weiche fell kuscheln darf. Und vielleicht muss ich ihm hinterher ja auch abgewöhnen, dass er z.b nicht betteln darf?
    Warum ist die Reiterei da so ne Sonderstellung? Weils besonders kostspielig und aufwendig ist?

    Meinetwegen sollen Leute dafür Geld verlangen, meinetwegen sollen auch Leute bereit sein Geld zu bezahlen, solange ich noch Menschen finde, denen meine Methode ''genehm'' ist, ist doch alles gut.

    Da der Plan steht bei geregeltem Einkommen auch ein eigenes Pferd anzuschaffen, werde ich mich sicherlich auch mit den Gedanken eines Pferdebesitzers auseinandersetzen müssen. Aber ich weiß definitiv, dass ich ein Pferd für MICH haben möchte und nicht für andere, von daher wirds keine Reitbeteiligung geben.

    Naja, wenn man das ganze mal auf die Hundehaltung bezieht: wo gibt es dass, dass man von jemandem Geld verlangt, damit er mit dem eigenen Hund spazierengehen darf?
    Im Gegenteil, da muss man eher für die Betreuung für den Hund bezahlen und wird als dreist dargestellt, wenn man es zumindest auf gegenseitigem Interesse tut und es für beide Seiten kostenlos verlaufen lässt.

    Würde man jetzt jemanden damit beauftragen, der das beruflich macht, sich an 3 Tagen die Woche um das Pferd zu kümmern, es zu reiten, auszumisten, zu füttern etc. dann würde man da mit ner guten Stange Geld weggehen.
    Das Prinzip, dass das so funktioniert, dass man sich das sogar bezahlen lässt, wenn man selbst keine Zeit/Lust hat, klappt ja auch nur weils welche gibt, die das bezahlen.

    Ich persönlich würde nicht für eine Reitbeteiligung bezahlen. Dafür bin ich aber in jeder anderen Hinsicht bereit mich dafür einzusetzen. Ich nehme Unterricht, bilde somit mich und das Pferd weiter, ich helfe bei der Stallarbeit und ermögliche dem Besitzer somit pferdefreie-Freizeit, die man im Leben nun mal auch braucht.

    Seit letztem Jahr stehen unsere Pferde nun Privat unter und das ist auch gut so. Die Entwicklung in vielen Reitbetrieben ist absolut nicht mein Ding. So haben wir nun 4 Pferde zusammen, jeder kümmert sich um jedes, jeder kann alle Sachen benutzen, jeder kann jedes Pferd bewegen/reiten, wie man spaß hat. Und das alles nur mit geteilten Versorgungskosten, die die Besitzer der Pferde tragen.