Beiträge von Lara004

    Wir haben bei ihm schon alles durchgemacht, was möglich ist. Er mag ja gerne auto fahren, er steigt freiwillig ein, ist nicht gestresst, legt sich hin, schläft auch, aber sobald eine zu scharfe kurve kommt, oder man im Stadtverkehr/Stau ist, sodass man häufig anfahren muss, dann wird ihm einfach nur schlecht.

    Ab dem Moment ist es für ihn auch schlimm, weil dass ja nicht so schön ist. Das tun wir ihm für nen paar Tage Urlaub nicht an. Wenn wir wie sonst an die Nordsee fahren, dann kommt er auch mit, es kann jemand bei ihm hinten sitzen und schnell sauber machen, wenns soweit ist.

    Ich denke da ist er bei uns besser aufgehoben, auch wenn unser Leben grundsätzlich zu turbulent für ihn ist, wird er es dennoch diese Tage hier schaffen und kommt erschöpft, gebürstet und hübsch gemacht wieder nach Hause ;)

    So, wir sind bis Sonntag jetzt auch mit drei Hunden unterwegs. Meine Eltern sind verreist und Sonny macht bei uns Urlaub.
    Dem passt unser Leben ja mal sowas von gar nicht - früh aufstehen, viel laufen, wenig essen, nicht nerven, keine Dauerbespaßung^^ und gleich habe ich die beste Überraschung für ihn: er wird gebürstet und bekommt die Haare geschnitten. Der sieht so verzottelt aus.

    Ich habe hier zwei aussies sitzen, die so unterschiedlich sind.
    Layla ist einer dieser hunde, die extremen wach- und Schutztrieb hat, ausschließlich auf mich fixiert ist und nur in äußerster not mit meinem lebenspartner überhaupt das Haus verlässt. In meiner direkten Nähe steht sie im Gehorsam - sonst nicht.
    Der einzige, der noch einen guten Draht zu ihr hat ist mein Bruder.

    Ich habe mit Schutztrieb gerechnet, aber als das mit um die 8-9 Monate los ging, war ich echt am Ende, was für eine Ausprägung das erreichen kann.

    Wir haben die Kurve gekriegt und mit ausreichend Management kann ich mit ihr gut durchs Leben gehen.

    Ich wurde gefragt, ob ich "mir das noch mal antun würde"?
    Ja, ich glaube schon. Sie ist der perfekte Hund - für MICH! geworden und das ist einfach eine wahnsinnige Bindung zueinander.

    Sollte mal ein Hund vom züchter einziehen, würde ich die AL bevorzugen und mir auch die Hunde intensiv angucken und beobachten, in wie weit da gerade erziehung hinter steckt.

    Ich kanns irgendwie schwer nachvollziehen. Im Optimalfall zieht ein Hund ja nicht von heute auf morgen ein und man ist sich so weit im klaren, was die Versorgung eines Hundes mit sich bringt.

    Ich muss meine Freizeitgestaltung, Urlaube und sonstiges absolut nicht einschränken, ebensowenig fühle ich mich angekettet.
    Unsere Hunde sind Familienmitglieder und kommen überall hin mit, wo es möglich ist. Sie können gut alleine bleiben und wenns nicht anders geht, dann werden sie durch meine Eltern betreut.

    Unser Freundeskreis weiß, dass wir Hunde haben und sie sind überall willkommen. Ob sie nun zu Hause pennen oder bei meiner Freundin neben dem Tisch beim Spieleabend ist wurst.

    In der nächsten Zeit sind Urlaubsreisen für uns finanziell sowieso nicht drin, aber wir bevorzugen Ziele, die mit dem Auto erreichbar sind, sodass die Hunde mitkommen können.

    Mag sein, dass es mir leicht fällt alles unter einen Hut zu bekommen, weil ich recht gut organisieren kann... mag auch sein, dass alles so gut klappt, weil wir einfach spontan genug sind. Aber ich glaube, dass es vorallem so schön ist, wie es ist, weil wir beide, mein Mann und ich, es auch aus vollem Herzen wollen.

    Lies dir doch mal die Urlaubs-Thread hier durch, was man alles schönes mit Hund machen kann, nimm Kontakt zur Hundeschule auf, da lernt man auch andere Hundehalter kennen und kann sich austauschen, wie mans am besten hinbekommt, dass das Leben mit Hund wirklich so schön ist, wie man sich vorgestellt hat.

    Muss ja jeder selber wissen, unter welchen Bedingungen man sich mit gutem Gewissen einen Hund anschaffen kann.

    Für mich gehört eine gute Betreuung im Krankheitsfall auch dazu und wäre das in meinem Leben nicht gegeben, hätte ich mich gegen einen Hund entschieden, weils meiner Meinung nach unfair ist, ihn einfach seinem schicksal zu überlassen.

    Und ob man gleich deshalb verdient hat einen Vogel gezeigt zu bekommen, weil man Verantwortung für sein Tier übernimmt, finde ich echt daneben.

    Ich finde es ehrlichgesagt unnormal, wenn ein Hund mehr oder weniger regelmäßig Durchfall hat und ins Haus machen muss.
    Unsere Hunde würden lieber platzen, bevor sie reinmachen und das muss eine schlimme Qual sein, sodass ich es ihnen auf keinen Fall zumuten werde.

    Wenn sowas wiedererwartend dann passiert, wenn ich nicht da bin, dann ist das schon blöd, aber wenn ichs absehen kann dann regle ich es vorher. Natürlich gibts schöneres, als morgens um 6 die eigene Mutter aus dem Bett zu klingeln, aber die Hunde gehen eben vor. Genauso würde ich auch sofort da sein, wenn mit ihren Hunden etwas ist.

    Wenn mein Arbeitgeber ein Problem damit hätte, dass ich auf meine Tiere rücksicht nehme, dann würde ich mir was neues suchen. Ich habe auch bisher bei jedem neuen Bewerbungsgespräch davon erzählt und betont, dass die beiden mir absolut wichtig sind. Wenns nicht passt, dann muss ich eben weiter suchen.