Beiträge von Lara004

    Ich glaube auch; dass einen das Thema alt werden beim Hund besonders intensiv trifft, wenn man sich vorher so ziemlich gar nicht darüber mal Gedanken gemacht hat, was auf einen zukommen kann.

    Durch meinen Beruf bin ich ständig mit den besonderen Bedürfnissen Alter Hunde in Kontakt. Das hilft mir zum einen für meine eigenen alten Hund und schärft meine Wahrnehmung, aber zeigt mir auch, wie wenig sich „normale“ Hundebesitzer im Vorfeld damit beschäftigen. Vielleicht mangelt es auch an Angeboten, die explizit solche Themen behandeln.

    Mit meinen alten Hunden bin ich seit Jahren schon bei der Physio und ich werde ständig gefragt, warum das nötig sei. Für Außenstehende wirken meine Hunde einfach weder alt noch sehen andere, dass etwas „nicht stimmt“. Es sind aber die Kleinigkeiten, die mir einfach auffallen und für den Hund einen Unterschied machen zb. sich langsamer hinsetzen, weniger untertritt der Hinterbeine, auffällige fell-Wirbel am Rücken, kein gleichmäßiges schütteln etc.

    Wenn man sowas jahrelang nicht sieht, dann wirkt es plötzlich sehr erschreckend, wenn der Hund scheinbar „auf einmal“ nicht mehr aufstehen kann oder wegrutscht, obwohl sich das eigentlich schon lange angekündigt hat, dass das kommt.

    Als jemand dessen Hund ein Problem mit fremden Menschen hat empfehle ich Tschechien(ignorieren Hunde komplett) und bedingt Niederlande (da werden die Hunde auffällig gut gemanagt und die Menschen fragen bevor sie fremde Hunde anfassen und akzeptieren ein nein).

    Unsere Hunde sind ja weder mit Menschen noch anderen Hunden kompatibel und trotzdem haben wir im Ausland nie nennenswert Probleme mit den Einheimischen und deren Hunden gehabt, sondern immer nur mit anderen Touristen, vorwiegend deutschen.

    Deshalb vermeiden wir touristische Gebiete so gut es geht.

    Wenn das die Vermutung der Tierärzte ist, muss man einfach auch ganz klar überlegen, wie viel man dem Hund als Individuum an Untersuchungen und behandlungsversuchen zumuten möchte.

    Andererseits wäre es wahrscheinlich rein wissenschaftlich betrachtet sinnvoll, die Untersuchung machen zu lassen, um einfach Erfahrungswerte für andere Fälle zu sammeln. Das würde ich tatsächlich auch mal mit den entsprechenden Tierärzten besprechen, wie das dann auch mit den Kosten aussieht, falls du da weiter untersuchen und behandeln lassen möchtest.

    Tut mir leid, wenn das jetzt eher weniger empathisch klingt, aber es gibt in solchen fällen, einfach mehrere Seiten zu betrachten, außer der emotionalen Situation, die den eigenen Hund betrifft.

    Ich habe einen Hund, der sehr gerne ins Wasser geht, einfach um des Badens willen.

    Es gibt natürlich Situationen, in denen ich das nicht möchte, das wurde tatsächlich einfach stumpf über Gehorsam und verbot geregelt. Aber bei euch ist einfach auch eine andere Ursache dahinter.

    Aber wichtig für meinen Hund ist auch, dass es ein Kommando gibt für den Zeitpunkt, wann sie ins Wasser darf und wann das baden, beendet ist. Damit schafft man einfach einen klaren Rahmen, wann Zeit zum Baden ist und wann nicht, gerade, wenn man länger an einer Wasserquelle entlang läuft.

    Inzwischen ist sie alt und ich weiß nicht, wie viel Zeit noch für Spaß im Wasser bleibt, deshalb ist es mir inzwischen egal und sie kann baden, wann sie will.

    Also meiner Erfahrung nach aus der Tierarztpraxis, muss der Primär Tumor gar nicht groß sein, um in die Lunge zu metastasieren.

    Ich habe einen Fall im Gedächtnis, da wurde ein bei einer Hündin eine Umfangsvermehrung in der gesäugeleiste operiert. Die Größe war in etwa wie eine kleine Heidelbeere. Also nicht wirklich groß, mit der Größe von Umfangsvermehrung laufen diverse Hündinnen rum, ohne dass das erst mal etwas macht.

    Bei dieser einen Hündin haben wir operiert, es zum Pathologen geschickt und zwei Wochen später war die Lunge komplett voll mit Metastasen. Die Malignität, der ein gesendeten Probe war so hoch, dass selbst dieser kleine Tumor schon Metastasen machen konnte.

    In diesem Fall wurde jetzt kein CT gemacht, sondern nur per Ultraschall und Röntgen der Hund untersucht. Da konnten keine größeren Tumore innerlich gefunden werden, die sonst der primär Tumor hätten sein können.

    In dem Fall, der hier im Thread beschrieben wird, kann es ja auch durchaus sein, dass Tumorzellen im Lymphsystem oder Blutsystem unterwegs sind und es gar kein klassischen primär Tumor gibt. Immerhin liegt eine Anämie vor, was er schon Anzeichen dafür ist, dass zumindest die Blutbildung gestört ist. Wovon auch immer.

    Ich bin stolz auf unser Kind. Alles erklären und teilhaben lassen fruchtet doch.

    Wir haben einen kleinen Wildpark hier um die Ecke besucht und bei den Kaninchen hat unser Kind erst mal allen anwesenden lang und breit erklärt, dass Trockenfutter ganz schlecht ist und die Zähne kaputt macht von Kaninchen (und Meerschweinchen).