Wir haben zwei Aussie-Hündinnen - die ''souveränere'' Hündin ist als ältere zum verrückten Junghund gekommen. Layla hat sich Null komma Null positives abgeguckt - sie ist einfach so, wie sie ist.
Wir haben zwei Hunde, weil ich es so wollte und ich muss sagen, dass ich immer wieder mehrere Hunde halten werde, da die Interaktion zwischen den beiden einfach toll ist.
Und ich würde immer wieder Hunde der selben Rasse bzw. der selben Gruppe wählen. Das macht es meiner Meinung nach einfacher bzw. habe ich auch einfach absolut meinen Hundetyp gefunden, von dem ich nicht mehr ab will.
Meine Eltern haben auch noch zwei Hunde, einen Border-Mix und einen Chihuahua-Spitz-Mix - die beiden haben sich bisher nicht so wirklich was zu sagen. Aber es wird immer besser und harmonischer zwischen den beiden bzw. auch zwischen den vieren.
Es sind alles Hunde aus dem Tierschutz, Gizmo ist gerade mal ein Jahr bei uns, Emi erst seit März diesen Jahres. Es dauert, bis sich Vertrauen entwickelt hat.
Unsere Vier brauchen alle keinen Fremdhundekontakt, Layla spielt nur mit ausgewählten Hunden, meistens die, die sie von Anfang an kennt, die anderen drei spielen nie mit fremden Hunden, nur untereinander wird gekabbelt, gerauft und getobt.
Unsere Hunde haben immer mal wieder Einzelzeit ohne die anderen. Gizmo kommt häufiger mal mit den Mädels mit, weil er gerne Ausflüge macht, an denen Sonny eher keinen Spaß hat.
Einen Aussie-Welpen zu einem unsichere Ersthund... ich würde es wohl lassen - Wäre Sonny nicht so ein herzensguter, sicherer und beständiger Begleiter, dann hätte Layla ihn in der Welpen- und Junghundezeit zur Verzweiflung gebracht. ER hat alles mit stoischer Ruhe und Gelassenheit ertragen, hat an der richtigen Stelle erziehend eingegriffen, hat sie vor anderen Hunden beschützt. Viele andere Althunde wären bei der Aufgabe verzweifelt und in den Wahnsinn getrieben worden ... viele waren nach einem gemeinsamen Spaziergang schon am Rande ihrer Kräfte.