Beiträge von Lara004

    Wenn die bravecto gegeben wurde um zb sarkoptes Milben zu behandeln, dann ist das durchaus ein Versuch.

    Das sind grabmilben die tief in der Haut sind und durch geschabsel fast nie gefunden werden.

    Da ist es durchaus üblich durch die Gabe des Mittels (oder spoton) zu therapieren und zu gucken, ob es geholfen hat.

    Außerdem Finde ich es nicht sinnvoll, wenn man einen Hund mit Hauptproblemen noch zusätzlich triggert mit geschabseln und damit Löcher ins Tier macht, wenn man nicht mal sicher erwartet etwas zu finden.

    Eine Möglichkeit die man noch hätte wäre die Injektion von cytopoint oder als letzte Möglichkeit cortison.

    Andere Familienmitglieder können/dürfen ihr sicherlich was geben.

    Der Gedanke daran, dass sie diese Leute dadurch mehr mag oder mehr ins Herz schließt, wird sich wahrscheinlich nicht umsetzen lassen.

    Es werden einfach nur Futterspender bleiben - auch kann es sein, dass sie im nächsten Moment doch anders reagiert.

    Meine Hündin hat zu Anfang viel Zeit bei meinen Eltern verbracht zur Betreuung. Sie mag die beiden auch und nimmt Futter an und freut sich sie zu sehen.

    Aber sobald ich einen piep mache, steht der Hund bei mir parat und würde mit keinem anderen mitgehen und im Zweifel, wenn wirklich zu viel Druck aufgebaut wird, würde sie sich auch gegen meine Eltern oder meinen Mann wenden.

    Ich bin wirklich die einzige, die allein ihr machen kann ohne, dass etwas passiert.

    Ich habe auch den Fehler gemacht zu denken, dass ich meinen aussie mit Menschen konfrontieren muss, damit sie freundlich zu ihnen wird.

    Schnell habe ich gemerkt, dass das nichts wird und habe ihr beigebracht Menschen zu ignorieren und immer Kontakt zu mir aufzunehmen.

    Leider hat sie einmal richtig gebissen vor 5 Jshren. Seit dem nehmen das auch andere ernst, dass ich sage, sie möchte keinen Kontakt.

    Inzwischen gibt es außerhalb der Familie ein paar Leute, die sie gerne mag und such Kontakt möchte. Das lasse ich zu und freue mich darüber, hole sie aber raus, wenn es ihr doch zu viel ist. Sie ist mittlerweile 7 Jahre alt

    Wir sind nun auch wieder Zuhause und uns sind tausend Dinge eingefallen, die wir noch brauchen oder gerne hätten.

    Es war einfach so schön mit unserem blauen Heim auf Rädern zwischen all den weißen riesigen Mobilen.

    Das schönste an der Tour: Zuhause ist da, wo deine Freunde sind.

    Vielen Dank an unsere tollen Freunde und Bekannte in Deutschland und der Welt.

    Wir haben den Winter und die Corona-Zeit genutzt, um unseren Bus zu reparieren und ein paar nützliche und komfortable Extras zu integrieren.

    Eigentlich wären wir gerne ans Meer, aber das ist uns zu voll. Also wohin, wo sonst niemand ist?

    Uns hat es nach Brandenburg verschlagen. Freitag in die Gegend gefahren und übernachtet. Samstag 20km einen pilgerweg gewandert und heute haben wir Freunde besucht in der Gegend.

    Ich war zuletzt vor 10 Jahren hier, das hat tolle Erinnerungen geweckt ?

    Auch ist unser Plan aufgegangen wirklich Ruhe zu haben. Auf der Wanderung haben wir genau keinen einzigen anderen Menschen getroffen.

    Jetzt schlafen wir noch auf einem Stellplatz an einer Therme und Gondeln morgen gemütlich nach Hause.

    Man sollte bedenken, dass der hodensack der übrig bleibt sich evtl mit wundflüssigkeit füllen kann, wenn der Hund zu aktiv ist.

    Dann hängt es deutlich mehr herunter und kann bei zu viel weiterer Bewegung an die Beine schlagen und es kommt zu Entzündungen.

    Gerade bei großen Rassen wie zb. Doggen oder ähnliche, sollte man da insbesondere drauf achten.

    Meine Kollegin musste ihrem Rüden nach der kastration eine Art Höschen anziehen, der die leeren Hodensäcke hielt um o.g. Zu verhindern.

    Ruhige kurze Leinen-Spaziergänge haben wir mit unserer Hündin nach circa einer Woche angefangen 500m die Straße rauf und wieder zurück. Nach drei -vier Wochen konnte sie dann leichte Jogging-Runden wieder mitmachen.

    Allerdings hat sie die Narbe sie doch wirklich 6 Wochen so beschäftigt, dass sie leider den Kragen tragen musste, wenn wir nicht aufpassen konnten.

    Das habe ich echt nicht geahnt. Die ersten drei Wochen hatte ich rund um Betreuung organisiert, danach musste das so gehen.

    Das ist allerdings die Ausnahme - bei meiner Arbeit in der Tierarztpraxis haben das nur sehr wenige Hunde so extrem.

    Allerdings ist der größte Risikofaktor, dass die Besitzer nicht gut genug aufpassen oder dem armen Hund den Kragen nicht drauf machen wollen und schon ist die ganze Naht aufgeleckt. Das hatten wir schon mehrmals, dass wir neu nähen mussten - das ist unnötig ausgegebenes Geld und fördert nicht gerade die Heilung. Eine hundezunge ist einfach infektiös und das belecken macht das Gewebe schwieriger zu nähen.

    Wenn du die Möglichkeit hast, sei lieber zu vorsichtig, als zu nachsichtig. Gerade wenn die Fäden raus sind, juckt es noch mal ein paar Tage.

    Die Op von meiner Hündin ist inzwischen 8 Wochen her und es ist endlich gänzlich Normalität eingekehrt.