Dankeschön!!
Also was bei uns gefragt wurde - wir haben ja den Hundeführerschein nach IBH-Richtlinien gemacht... .
Es ging darum, wie der Hund sich so verhält im Alltag und wie wir uns verhalten, wie unsere Beziehung zum Hund ist.
Also man wäre z.B. nicht durchgefallen, wenn man eine Übung nicht stupide ausgeführt hätte, sondern im Sinne des Hundes gehandelt hätte - so z.B. den Hund weiter weg absetzen lassen, wenn die Nähe zum Reiz sonst zu groß wäre.
Die Übungen waren so z.B. - einfach so spazieren gehen, Handling mit Leine/Hund, wenn Leute entgegenkommen, wenn ein Schirm aufgeklappt wird neben dem Hund, wenn jmd. einen anspricht und näher kommt und evtl. den Hund noch streicheln will, ein Rollerfahrer der vorbeifährt(also kein motorisierter) - es hätte auch n Fahrradfahrer sein können... glaube ich...
Ich weiß gar nicht, wer alles genau Helfer war, evtl. war da auch jmd. mit Krücken.
Belebter Ort, da war ein Blumenladen am Friedhof, der Hochkonjunktur trotz Feiertag hatte - da mussten sie einmal vorbeigeführt werden.
Begegnung mit Hunden, die am Weg entlanglaufen, egal wie sie sich aufführen, man sollte den Hund da gut manövrieren.
D.h. - Bogen laufen, wenn dem Hund das unangenehm wäre usw... - oder - mein Freund hatte z.B. den Fall, dass der Helferhund sehr verspielt und aktiv war und auf einmal vor ihrer Schnauze stand - da hat er gefragt, ob Zoey ihn begrüßen darf und hat sie dann schnüffeln lassen - das war in der Situation das Beste. Aber ich glaube, es war nicht beabsichtigt, dass der Hund dahinkommt. ;-D
Straßenüberqueerung mit kurzem Stehenbleiben/Absitzen, Umgucken, je nachdem, was man so macht.
Kontrolliertes Ein- und Aussteigen aus dem Auto.(Hund soll im Kofferraum bleiben bis das Kommando kommt und man soll auch auf die Umgebung achten, also nicht den Hund dann einfach rausspringen lassen, ohne zu gucken, ob da evtl. jmd. kommt).
Ein Mensch geht ums Auto herum, währen der Hund drin ist/spricht vielleicht noch mit ihm - und der Hund soll nicht das Auto dabei zerlegen.
Dann die Übungen - Sitzen, Ablegen, Stehen während man so rumschlendert.
Bleiben, wenn man sich 10 Schritte entfernt(wir hatten es mit 30+ Schritten geübt) und stehen bleibt, auch wenn die Prüferin etwas auf dem Boden rumraschelt, als würde da was sein(Ablenkung) und man halt weiter weg steht.
Ohren angucken, alle 4 Pfoten angucken+Zähne(das macht man selbst).
Chip ablesen(;-)) - das macht die Prüferin. Ich war aber da nicht dabei, sie hat da das Gerät rangehalten, glaube ich... ob sie sie direkt angefasst hat, weiß ich nicht, müsste ich nochmal fragen.
Rückruf allgemein, Orientierung an uns und Rückruf unter Ablenkung.
Ausgeben von Spielzeug auf Kommando(Zoey wollte leider gar nicht erst mit uns zergeln und hat eher alles sofort freiwillig fallengelassen).
Warten in der Bushaltestelle, mit Leuten drumherum.
(Fällt Zoey schwer)
Und dann gab es noch die Übung, dass die Prüferin so getan hat, als sei sie ein Kind, dass jetzt was wirft - und da sollten wir den Hund abrufen. Das hatten wir leider gar nicht so explizit geübt - aber ich hatte noch rechtzeitig gerufen(ich wusste gar nicht, wann wir rufen sollen) und Zoey kam aber es war wirklich sehr sehr schwer für sie.
Ich meine - ein Erwachsener wirft nen Zergel... und sie darf nicht hinterher - den Zergel, mit dem sie vorher spielen sollte.
Ich konnte sie aber aus dem Sprint dahin abrufen(!). Puh, ein Glück.
Mein Freund rief zu spät, da hatte es nicht so gut funktioniert, war aber auch keine große Sache.
Am Ende hatte Zoey als ich den Weg mit ihr gelaufen bin(zurück) - gar kein Interesse mehr und die Helferhunde überhaupt nicht mehr beachtet.
Passanten eh nicht - da zahlt es sich wirklich aus, dass sie ein Großstadthund ist und da aufgewachsen ist... .
Also es ist per se nicht schwer, aaaber wenn man eben keinen so in sich ruhenden Hund hat, sondern Miss Fiepzappel, dann ist das eben doch eine Herausforderung... gerade das mit dem Abrufen.
Und nochmal:
Es ist aber schön, dass Zoey als freundlicher, interessierter Hund rübergekommen ist, der auch mit dem Leinenwechsel zwischen uns keine Probleme hatte und sofort eben den Anweisungen von der Person gefolgt ist, die die Leine in der Hand hatte.(Hatten wir auch immer so geübt).
Sie sei an anderen Hunden auch freundlich interessiert, Warten/Sitzen sei nicht ihre Stärke(jaaaa, das ist wahr), aber ich hätte sie wohl ganz gut runtergefahren, mein Freund hätte sich eher etwas anstecken lassen von ihrer Unruhe - aber er hatte es auch schwerer, da er zuerst gelaufen ist - und dann ihn auch noch tatsächlich fremde Leute in der Haltestelle ansprachen.
Ich denke, das war es im großen und Ganzen. :)
P.S.: Mich würde schon interessieren, wie es in Wien ist, ob es genauso ist... oder anders! ;D