Beiträge von Mejin

    Irgendwie frage ich mich manchmal, ob manche hier einfach die Posts überspringen, die noch 3 Seiten zuvor geschrieben wurden... - ich möchte nochmals darauf hinweisen - auch wenn man sich aus dem Auslandstierschutz einen Hund holt, ist es nicht wie ein "Katalog" - denn eine gute Orga kennt seine Hunde gut und ist auch ehrlich.

    Es liegt ja in beiderlei Interesse(bzw. dreierlei, wenn man den Hund einbezieht), dass der Hund ein gutes zu Hause findet/es der passende Hund ist.

    Du siehst bei nem Züchter vermutlich auch zuerst nur ein Foto von dem Welpen, es sei denn, Du wohnst ganz in der Nähe.
    Evtl. sucht der Züchter auch nach Deinen Ansprüchen den Welpen für Dich aus.

    Klar, Du kannst ihn im Besten Fall vorher besuchen... .
    Theoretisch kannst Du aber auch nach z.B. Griechenland oder Rumänien fahren und Dir da den Hund angucken, mir hat man damals z.B. angeboten, dass ich auch gerne unsere persönlich abholen kann.

    Und der Hund aus dem Ausland ist wirklich nicht immer das unberechenbare Hundwesen, wie es hier oftmals leider wohl immernoch angenommen wird.. .

    Auch 'arme' Menschen füttern Straßenhunde, es gibt ja nicht nur Tierquäler im Ausland.
    Es gibt ja z.T. viele Streuner, die eben wirklich Straßenhund durch und durch sind, da ist es vermutlich wirklich besser, wenn man sie kastriert und sie ihr gewohntes Leben weiterleben, wenn sie dann noch von einem netten Nachbarn zugefüttert werden... ist es wohl auch nicht das schlechteste, die Hauptsache ist dann eben, dass sie sich nicht weiter vermehren.

    Und da gibt es definitiv einige Organisationen, die sich dafür einsetzen - und genau das wäre die Organisation, von der ich eben einen Hund nehmen würde.

    Jedem das Seine - aber ich finde es immer schade zu lesen, dass manche Leute offenbar vom (Auslands-)Tierschutz denken, dass es ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sei - ohne irgendeine Auswirkung auf die Situation vor Ort.
    Das muss nicht immer so sein(!).

    @Grinsekatze1: Na, das ist jetzt auch wieder etwas vereinfacht, es so darzustellen, als würde man mit der Übernahme von einem Tierschutzhund die Streunerhunde allgemein 'fördern'. ;-) @Dschenniever hatte ja auch gesagt, dass er/sie die Wühltischwelpen nicht als 'gut' ansieht, ich glaube es ging da eher um die Straßenhunde.
    Tierschutz kann man doch wirklich auch mit einem Übernehmen von einem Hund verbinden, wenn man die Organisation eben so aussucht, dass sie mit ihren Geldern vor Ort helfen... - und punktuell geht's dann einem Hund vermutlich gut - und langfristig wird die Situation durch z.B. Kastration gefördert.
    (:

    Ich glaube, es ging hier auch gar nicht darum, dass der Hund IMMER was trägt, sondern MAL für n Foto oder so... .
    Das ist ja nicht so schlimm.

    Ansonsten denke ich eben auch, dass Kleidung den Hund auch behindert, selbst wenn er sich nicht selbst so sehr daran stört.
    Neben den schon genannten Punkten:
    Eben z.B. das Kratzen und knabbern am Fell geht dann nicht, wenn was irgendwie im Fell steckt, kann er es nicht mal rausschütteln... und wir tragen selbst ja alle Kleidung, die eher enger anliegt - aber wenn wir dann abends in den gemütlichen Schlafanzug steigen, oder generell aus der Kleidung ist das doch auch bequemer... ;-) (Sprich - weniger 'eingeengt')

    Es liegt vermutlich einfach irgendwie in der Natur des Menschen, manchmal so 'herumzuspielen' mit Kram und Getüddel, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.

    Die K9 Geschirre mit Patch sind ja auch eigentlich nichts anderes als eben diese 'Verspieltheit' in ausgelebter Form.

    Aber wie ich auch schon mal sagte - würde sein Hund jetzt dauerhaft einen Pullover oder so tragen, nur aus dem Grund, da der Besitzer das lustig findet - dann wäre das langfristig schon nicht so gut, schätze ich - doch ich denke, das macht hier im Forum auch niemand. ;)

    @oregano: Es kommt natürlich immer drauf an, wie intensiv und wie oft man das machen muss... - aber um die Gefahr gleich zu umgehen... habe ich es lieber mal so geschrieben.

    Gerade, wenn es auch mit Aufsammeln vielleicht ein Problem wird... unsere z.B. hatte dann zwischenzeitlich total Ausschau gehalten, nach Kram, auf den sie sich stürzen könnte, nur um sich ein Leckerlie abzuholen - das ist langfristig natürlich dann auch nicht Sinn der Sache.

    Darum würde ich es erstmal mit vielen Gegenangeboten im richtigen Moment versuchen. ;-) Oder generell hinlegen und gucken, ob sie von sich aus was anderes nimmt - wen sie dann auch noch dafür gelobt wird...

    @Jostabeera: Ohhh! Noch eine Griechin! :) Ach - ich sag' nur - wir bekamen Zoey mit ca. 4 Monaten direkt aus Griechenladn sozusagen... - und das Fressproblem ist bei ihr sehr ausgeprägt. -_-
    Aber - ich würde mal sagen - hab' erstmal ganz viel Geduld mit der Fellkugel, alles ist neu und sie kennt vermutlich noch überhaupt nichts.
    Wenn sie was zerkauen möchte, würde ich versuchen ihr eine Alternative anzubieten und sie dann loben dafür, wenn sie das nimmt.
    Z.B. Rinderkopfhaut, Torgaswurzel, Juteseil...

    Nicht unbedingt dann geben, wenn sie gerade was mampft, sondern evtl. in dem Moment, wo sie aufhört.
    Ansonsten denkt sie nachher, es ist 'für' das Knabbern. ;-D

    Und - sie sieht unsere ähnlich! ^_^ Die griechischen Hündinnen haben ja oft eine Ähnlichkeit... hihi!

    @miamaus2013: Ja, das stimmt alles, was Du bezüglich der Orga und so sagst.
    Darum sollte man wirklich genau schauen.
    Ich habe extrem nach Organisationen geschaut, mit denen schon Erfahrungen gesammelt wurde - und auch, was sie so machen(generell).
    Der Hund, den ich ursprünglich haben wollte, der war plötzlich trotz Vorkontrolle bei mir vermittelt vor Ort.
    Da war ich dann doch etwas beleidigt und fragte mich, wie das sein kann.

    Schließlich kam ich dann zu der Organisation von Zoey und die ist wirklich klasse.
    Ist eine kleine Orga, da sie spezialsiert auf ein bestimmtes Gebiet ist - und steht aber mit einer größeren in Kontakt.
    Sie setzen sich für Laufleinen, Hütten, Kastration(übernehmen sogar die Kosten für Einheimische) und Aufklärung ein und machen wirklich super Arbeit, man kann das gut bei ihnen verfolgen.

    Da muss man vermutlich genauso gut wie bei einem Züchter gucken, woher man sich den Hund holt.

    Und unsere haben wir direkt vom Flughafen abgeholt, ohne sie vorher kennengelertn zu haben. ;-)
    Das einzige, was ich von ihr hatte waren Beschreibungen und Videos+Fotos.

    Aber die Kommunikation lief gut und wir haben uns einfach überraschen lassen, ist ja eh unser 1. Hund und wir hatten nicht so viele Erwartungen, sondern waren gespannt, wie das denn alles so wird.
    Ich hatte nur den Wunsch, dass sie etwas größer wird - und das ich öfter rauskomme, weg vom Computer. X-)

    Ich denke, jo, man hätte es einfacher haben können in einigen Dingen.(Gerade was das Aufsammeln angeht)
    Zoey war und ist vermutlich nie ein Hund, der sich einfach selbst erzieht und so mitläuft, dass man sie jederzeit z.B. Ableinen könnte - wobei ich da auch einige kenne, die eben so sind(Mischlinge).

    Viele, deren Hunde so unkompliziert sind, haben innerhalb von kürzerer Zeit dann einen 2. Hund, da es ja so gut klappt.

    Ist ja auch nett... - aber z.T. suchen sie sich dann sogar einen Hund aus, der sie mehr fordert - also ich glaube, manchmal ist der problemlose Hund auch dann zu 'easy' für manche - es ist irgendwie nicht so generalisierbar.

    Also ich bin wie gesagt der Meinung, dass wenn man sich einen (jungen) Hund von einer guten Organisation holt, sich informiert... - dass selbst, wenn man den Hund vorher nicht kennengelernt hat - dass er dann nicht so ein Überraschungskandidat ist, wie man es nach Aussagen einiger hier denken könnte, ich würde z.B. nicht sagen, dass die Chancen z.B. 50/50 stehen, dass man einen "passenden" Hund bekommt... erwarte ich natürlich alle Eigenschaften eines Labradors, oder eines Windhundes in einem Mix - dann wird man vermutlich enttäuscht - und dann ist eine bestimmte Rasse sicherlich sinnvoller.

    Ich wollte nochmal anmerken - die Bezeichnung vom TS-Hund als Überraschungsei - ich finde, das kann man auch nicht SO verallgemeinern.
    Beim Auslandstierschutz z.B. - angenommen man nimmt da einen Welpen wie wir(auf der Schwelle zum Junghund) - man kann die Orga fragen, was überhaupt so für Hunde vorkommen in der Gegend, oder recherchieren.
    Oft sind es z.B. Jagd-oder Herdenschutzhunde in einer Gegend.

    Mit 4 Monaten hat ein Hund auch schon einen gewissen abzeichnenden Charakter - aber ist eben auch nocht sehr jung.

    Man muss mit so einem Hund dann eher wie mit einem 8 Wochen alten Welpen umgehen - ihm alles zeigen etc. .

    Aber - er wird wohl weniger zur mörderischen Bestie, die die Kinder zerfetzt, wenn er in der Familie aufwächst.

    Es ist und bleibt ein Hund - der wird nicht plötzlich Kant rezitieren, oder aber El Diavolo sein.

    WENN man eben NICHT ein ganz bestimmtes Aufgabengebiet abdecken möchte mit dem Hund - oder/und ganz bestimmte Erwartungen hat - dann ist ein TS-Hund, sofern er zumindest jung ist - auch nicht SO ein Überraschungstier, wie es hier manchmal rüberkommt...

    Man muss vermutlich schon offener für vieles sein(können) und sich gut anpassen können - aber ich kenne jetzt niemanden in meinem Bekanntenkreis, der sagt, er habe sich etwas ganz anderes gewünscht.
    Man spricht natürlich über die Baustellen hier und da - aber es ist okay für die Leute, meistens erwartet man eben auch erstmal nix bestimmtes, wenn man sich so einen Hund holt.

    Ich kenne wiederum jmd., der sich einen Hund von einem richtig guten Züchter geholt hat - der sich aber wiederum etwas anderes vorgestellt hatte, obwohl er gut über die Rasse informiert war.
    Der Hund ist eben nicht so ganz das, was man vom Standartcharakter der Rasse erwarten würde.

    So kann es eben auch kommen...

    Bei älteren Hunden verhält es sich vermutlich nochmal anders.

    Aber ich wollte nur nochmal darauf aufmerksam machen, dass ein Hund eben ein Hund ist - und der Zug mit 4 Monaten jetzt auch nicht komplett abgefahren ist und man wirklich viel beeinflussen kann. :tropf:

    @Bretonlotte Es war bei mir eher darauf bezogen, dass ich es irgendwie doof finde, die so krass einzutragen, dass sie evtl. dann nicht mehr WIRKLICH so neuwertig sind... . (Also der Schuh passt sich ja schon an, an den Fuß). Für mich persönlich stellt das eine Hemmschwelle da, da ich ja selbst auch keine abgenudelten Schuhe haben möchte... ;-D

    (Ist natürlich nicht sehr praktikabel so.)

    Ich hab die Hanwags jetzt noch ne Weile angehabt - und sie sind erheblich schwerer als meine Barfußwanderschuhe - aber eigentlich habe ich ein gutes Gefühl... (noch). ;D