Ich weiß nicht genau, ob es das wirklich ist, dass man 'nicht interessant' genug ist.
Ich glaube ich werde nie so interessant sein, wie eine auf die Straße geworfene Pizza und das erreichen zu wollen, wäre in unserem Fall illusorisch.
Ich kann nur evtl. annhähernd interessant sein, wenn ich eben ne ganze frische Pizza ihr hinhalten würde.
Dann wäre die Pizza das interessante - aber die, die sie von mir bekommt.
Sie hat einfach nicht so dieses 'ich möchte gefallen' Ding drin.
Ich merke das ziemlich stark im Vergleich zu anderen Hunden.
Sie möchte ihr Ding machen, alles, wofür sie sich SELBST entscheidet - dafür ist sie Feuer und Flamme.
Alles andere macht sie irgendwie eher uns zuliebe, aber nicht, da in ihr irgendwie eine inneres Feuer lodern würde, uns gefallen zu wollen.
Das mit den Leckerlies und dem Aufsammeln - die Leckerlies fliegen in sie hinein, nicht auf den Boden. ;-)
(Also sie bekommt sie schon direkt von mir)
Ich müsste ihr alles verbieten draußen, damit sie NUR Action von mir bekommt.
Kein Schnüffeln, kein in der Gegend rumgucken, wenn ich es nicht möchte.
Das möchte ich aber auch nicht.
Zum Picknickkorb - ich meinte ja auch "ausbreiten" - ich finde offene Speisen auf ner Hundewiese echt nicht sehr rücksichtsvoll. (Wenn gegenüber der normale Park ist(riesig).
Einmal war eine mit ner läufigen Hündin auf der Hundewiese und beschwerte sich dann auch noch, dasse ihre Hündin 'belästigt' wurde.
ZOS, Dummy etc. bauen wir halt zwischendrin mal ein, aber so ganz dafür brennt sie nicht. X-D
(Wir haben vor fast 2 Jahren oder so angefangen mal nen Kugelschreiber, Schlüssel etc. suchen zu lassen. Richtig schön mit danebenlegen, in der Wohnung sind's dann auch Kuscheltiere usw.)
Es war so lustig - als wir mit ihren 2 Hundefreundinnen letztes Jahr ein paar Tage an der Ostsee waren(Ferienhaus), lag Zoey immer auf dem Hügel und hat den Eingang bewacht/im Auge gehabt.
Aber - trotz offenem Tor ist sie nicht vom Grundstück gegangen. Das war interessant zu sehen - am Anfang hatten wir das Tor immer zu, da ich eigentlich davon ausgegangen wäre, dass sie dann einfach mal auf Wanderschaft geht.
Mit Auspacken meine ich, dass einfach im Verhältnis weniger 'besser' wird, und mehr 'schlechter'- und das, obwohl sie eben seit sie bei uns ist eigentlich die besten Voraussetzungen bekommen hat.
Eigentlich müsste sich mit dem Erwachsenwerden ja auch Dinge verbessern-gerade die, an denen wir eben arbeiten.
Ich denke, bei manchen Hunden ist der Halter halt ganz wichtig und das Wort von ihm zählt total - für Zoey steht nun mal Futter an erster Stelle. Da ich mich aber nicht in ein Würstchen verwandeln kann - und auch nicht meine Finger opfern möchte, kriegt sie eben das, was ihr wichtig ist von mir - und dann noch natürlich das verbale Lob etc. .
Es kommt vermutlich immer auf den Hund an, wie man da herangeht.
Bei einem Hund, dem Essbares nicht so wichtig wäre, würde ich auch anders belohnen.
(Machen ja manche auch - z.B. mit dem Ball oder so)
Na, wir können eh nichts anderes machen, als weiter zu üben - leider müssen wir gerade im Begegnungstraining pausieren... .
Und ihre Pfote soll bitte auch heilen.
Nächste Woche geht's zur Physio, vielleicht ist ja auch schon wieder was verrückt bei ihr.