Beiträge von Mejin

    Ich hätte auch gerne die Heizung an... - sie geht nur mal wieder nicht.
    Wir wohnen im Dachgeschoss - unsere Nachbarin unter uns, die NIE heizt(auch im Winter nicht), bei der geht die Heizung.
    Es kommt einfach nicht genug Druck an, war schon die letzten Jahre so.
    Angeblich ist ein automatischer Befüller installiert... scheint nur nicht zu funktionieren.

    Entlüfter haben wir auch an jede Heizung selbst angebracht.

    Vermietung meldet sich nicht.

    Das, was Leute oft vergessen ist, dass wenn man den ganzen Tag zu Hause arbeitet - es sehr kalt sein kann am Rechner, auch wenn es EIGENTLICH nicht so kalt ist.

    So z.B. sind jetzt etwas unter 20 Grad in meinem Arbeitszimmer(am Arbeitsplatz, nicht in der Mitte des Raumes) - und ich trage nen fetten Pullover UND ne Sweatjacke und mir ist dennoch kalt.
    Nase kalt, Finger kalt.
    Dicke Socken trage ich auch... .-___-

    Und auch schön - meinte unsere Nachbarin, ich sei ja so empfindlich - aber tja, wenn man halt zu Hause arbeitet - und niemand für einen mitheizt... - denn wir haben ja niemanden über uns oder unter uns(dank Nachbarin), die Wärme für uns mitproduzieren würden.

    In unserer Studentenbude hatten wir ja Nachtspeicherheizungen - aber nur eine einzige hat das Wohnzimmer halbwegs warm genug gemacht.
    Im Badezimmer/Küche/Schlafzimmer war gar keine Heizung.
    Bei 4 Grad sind wir dann auch aus dem Schlafzimmer damals in den einzig halbwegs warmen Raum gezogen.

    Der Kühlschrank fiel aus, da es in ihm drin wärmer war, als draußen.

    Tjo - und dann dachten wir - endlich Zentralheizung!

    Aber nix da. Dauernd Probleme.
    Allein letzten Winter mussten wir 4x oder so darum bitten, Wasser nachzufüllen, damit auch irgendwas bei uns ankommt oben.

    -___-

    Also - würde unsere Heizung gehen - wäre sie nun an.

    Ich denke auch, dass man generell mit positiv aufgebautem Alternativsignal öfter weiterkommt - vor allem, da man dem Hund ja einen Weg zeigt, mit dem Stress umzugehen und nicht nur verbietet, daraus lernt er ja eher weniger etwas, wenn es mit Aufregung und unangenehmen Gefühlen einhergeht.

    Mein Freund und ich hatten mal darüber gesprochen, dass wir Zoey vermuuutlich mit aversiven Methoden von Anfang an zu nem kleinen Schatten ihrer Selbst hätten machen könnten - äußerlich halt brav und gut hörend und auf jede Zuckung von uns reagierend - aber innerlich halt "gebrochen".
    Sie ist ja sensibel, unsicher und auch etwas ängstlich - wenn wir sie vermutlich beim Fressen von Kram 'bestraft' hätten, hätte sie das nicht wieder gemacht... .

    Aber wenn sie was findet und mich dann aber stolz anguckt, von sich aus - oder gar auf ihr Ablasssignal reagiert - dann freut mich das total - und für MICH ist es mehr wert, als ein Hund, der aus eher negativ aufgebauten Meideverhalten reagiert.

    Oder wenn ich sie mit Futter an nem Hund vorbeiführen kann, ihre Aufmerksamkeit bekomme und ihr zeigen kann "Alles ist gut, bei mir gibt's was besseres - der Stress lohnt sich nicht." - dann freue ich mich über die Ansprechbarkeit - mehr, als wenn es ein "Nein" gegeben hätte und Zoey innerlich aber gerade am rumoren ist.

    Wer weiß, ob dann nicht auch, wenn man mal nicht managen kann/zu spät ist - der Hund dann auf einmal explodiert, da ist mir ein Hund, der lernt mit dem Stress umzugehen und mit mir einen besseren Weg zu finden viel lieber.

    Das ist 'unser' Weg - andere, die ich kenne, die haben ihren Hund z.B. am Ohr gepackt o.Ä. - das wäre z.B. nix für uns.. aber wer weiß, vielleicht hört der Hund dann ganz 'brav'... .

    Auf der Straße ist es bei uns eher durchwachsen, denke ich - in der HuSchu waren die meisten nicht kastriert.

    Die Trainerin meinte, bei dem Hund ihrer Tochter - den wollten sie auch lange nicht kastrieren - sie hat nur in der Läufigkeit mit anderen gespielt, war ansonsten eher unverträglich.

    Nach der Kastration haben sich da tatsächlich viele Probleme aufgelöst, sie wurde verträglicher und ausgeglichener, wohl ein ganz anderer Hund.

    Zoey ist ja auch manchmal so ein kleines Garstbündel, gerade eben um die Läufigkeiten herum... aber ich hörte eben auch, dass ne Kastration bei unsicheren Hunden nach hinten losgehen kann - und es ist jetzt noch nicht so, dass wir damit nicht umgehen könnten, wenn es wie jetzt bleibt.

    Zoey wurde oftmals eh nicht so ernst genommen - und alle hackten früher auf sie ein... - das hat es natürlich nicht besser gemacht mit ihrer Unsicherheit.

    Ich denke halt nach wie vor, solange es 'so geht' - ist es ok.
    Selbst, wenn sie evtl. 'entspannter' wäre und evtl. etwas infantiler(?) - das wiegt für mich noch nicht das Risiko von Inkontinenz später auf und eben doch den Eingriff, der NOCH nicht nötig ist, meiner Meinung nach, da sie nicht total gestresst durch die Welt läuft.

    Wenn sie nun keine Hundekontakte mehr braucht unbedingt, außer die ihr bekannten - dann soll es so sein.

    Wir spielen als Erwachsene ja auch eher nicht mehr soviel, sondern beschäftigen uns eher mit anderen Dingen...

    Aber klar - der problemlose Hund, der überall mitkann/mitläuft, verträglich ist - das ist natürlich echt angenehm, ich hätte es auch gern, aber was soll's.
    Zoey ist ja auch erst 3,5, mal sehen, wie sie mit 5 oder 6 ist... (vielleicht ganz schlimm... aber mal sehen...).

    Naja, ich habe ja auch schon gesagt, dass ich die Differenz zahle - bei den Dingen, wo es mir halt wichtig ist.
    Was Samen etc. anging waren sie auch einverstanden.

    Das, worum es jetzt ging war auch etwas, was mir nicht so wichtig ist.

    Ich muss dazu sagen, wir sind alle gute Freunde und eine Person ist mein Freund. ;-)

    Momentan sind wir primär eher am Garten 'renovieren', da dort 1 Jahr nix gemacht wurde...

    Thema Dünger und Schädlingsbekämpfung haben wir auch schon mal angerissen - da sind wir aber eher auf einem Nenner, dass da nix chemisches ran soll. Alleine deshalb nicht, da dort ja auch die Hunde rumrennen.
    Einen Schneckenzaun werden wir wohl bauen... und den Rest mal schauen - es gibt ja viele Möglichkeiten Schädlinge auch 'ökologisch' fernzuhalten.

    @Chris2406: Ja, genau, so geht's mir halt auch... das Problem ist nur, dass ich mir den Garten mit 3 Leuten teile... und irgendwie bin nur ich die, die da so viel Wert drauf zu legen scheint.
    Mir ist eben auch wichtig, nicht die konventionellen Machenschaften zu unterstützen - im Worst-Case sogar noch genetisch veränderte Pflanzen, nicht samenfest(ok, gibt's bei öko auch...) usw. ... ..., bzw. mir ist wichtiger die ökologische Denkweise zu unterstützen und ich bezahle auch gerne dafür etwas mehr, was Saatgut/Pflanze und co angeht.

    Aber dann kommt jmd. und sagt dass es gerade total günstig diesen oder jenen Strauch im Gartencenter gibt - und ich denke mir so "Aber es ist konventionell...". >_>

    Ich werde versuchen bei den Sachen, wo ich auf jeden Fall was mitessen möchte... lieber dann eine Bio-Variante zu finden... (in allein Bereichen, soweit möglich).

    Ich glaube, meine Mitstreiter denken z.T., dass eben nach spätestens 1 Jahr dann einfach alle Rückstände draußen sind...

    Hmhm, danke... .

    Also ich habe jetzt kein Problem auch im Netz einen Baum zu bestellen - man kann ihn sogar zurückschicken, wenn er einem nicht gefällt...

    Ich glaube auch oftmals sind die Pestizide auch nicht ganz raus bei der ersten Ernte, da sie ja z.T. sehr hochgepowert werden, um große Früchte zu tragen und schnell zu wachsen etc. ...

    Aber ich möchte eben auch nicht als die dastehen, die immer mit ihrem 'Bio' kommt - und in der Realität macht es gar keinen/kaum nen Unterschied...