Die Argumentation: "Alles falsch angewendet kann schaden, es ist immer eine Frage wie." - kann ich nur bedingt nachvollziehen.
Ja, eine Schleppleine, eine Wäscheleine, eine normale Leine kann gefährlich sein.
Ich könnte im Flugzeug auch jemanden mit einem Bleistift in den Hals stechen, dennoch sind Bleistifte dort bisher nicht verboten.
Ich kann jemanden eine Aldi-Tüte über den Kopf ziehen und zudrücken.
Es geht um die Intention des Gegenstandes - seine grundsätzliche Form.
Der Stachler - ist nicht dafür da, schöne Muster in gleichmäßigen Abstand auf Papier mit Farbe zu ziehen.
Ich denke, ursprünglich war er auch nicht fürs 'Feintuning' im durchorganisierten Hundesport gemacht.
Klar, ich kann etwas umfunktionieren, was ursprünglich für andere Zwecke gedacht war.
Ich habe so z.B. ein Armband, dass aus dem Metall von Bomben in Vietnam gefertigt wurde - eine Wiedververwertung von etwas, was eigentlich mal ganz und gar nicht schön war.
Aber wie gesagt - warum den Stachler verwenden und sich nicht mal was anderes überlegen.
Und den Hund so in einen Tunnel zu schicken mag' auch was faszinierendes haben, aber ist irgendwie auch seltsam.
Warum macht man sowas so extrem, dass man Metallspitzen als Signal braucht... ist das wirklich dem Naturell des Hundes entsprechend?
Warum nicht ein Halsband, wo Stoffpöppel drin sind, die noppenartig sind, wenn man denn 'punktuelles' braucht.
Achja - in den Richtlinien vermutlich nicht erlaubt...
Also ja, klar, die Leidenschaft von Hundesportlern kann ich auch verstehen, aber ich für mich wüsste nicht, warum ich für das angestrebte Siegertreppchen denn jetzt meinem Hund sowas umlegen sollte als Hilfsmittel.(Weil es andere auch machen und dann 'besser' sind als ich?)
Aber mir fehlen da auch vollkommen die Ambitionen, muss ich gestehen.