Beiträge von Mejin

    Donnern von der Hündin oder donnern von uns?

    Ich glaube, Zoey 'versteht' es einfach noch nicht.
    Bei Ihr ist es von freundlich auf "Ich töte Dich" wirklich in 0 auf 180.
    Sie kann dann auch in dem Moment nichts lernen, es wirkt eher so, als wüßte sie selbst gar nicht, was da mit ihr abgeht, denn direkt nach der 1. Attacke fiddlete sie was das Zeug hält und wälzte sich am Boden.
    Sie wollte da eigenständig wieder hin um zu beschwichtigen.

    Da muss bei ihr sehr dramatisch verknüpft sein, speziell evtl. auch mit der Hündin.

    Unsere Trainerin hatte uns gesagt(momentan pausieren wir), dass es schon mal super sei, dass wir Leckerlies verteilen können an alle Hunde, die vor einen sitzen.
    Mit Namen ansprechen, Leckerlie und der nächste etc.

    Das wäre auch nicht bei allen Hunden der Fall, dass das klappt.

    Sie meinte - der nächste Schritt sei eben in getrennten Ecken was zu geben zum Essen, ohne, dass der andere gestört wird. Das oft wiederholen, damit sie merkt - ich habe meine Ruhe, niemand nimmt mir was weg, auch, wenn sie da sind.

    Nun war ja der Winter und unsere Gartenaufenthalte eher kurz. X-)

    Ich weiß auch nicht, ob sie das mit dem "Benehmen" wirklich schon verknüpfen kann. Aber ja, obwohl sie dann rumfiepte und rumbellte, habe ich mir gestern auch gedacht: "Chance vertan."

    Ich las', dass es z.B. aber auch zu sich aufstauender Frustration führen kann - das wäre natürlich nicht so gut.

    Aber beim nächsten Grillabend werde ich sie zu Hause lassen, denn so macht es keinen Spaß und vom 'Training' ist sie da halt noch nicht soweit.

    Es sind ihre Hundefreunde in Hinblick darauf, dass sie zumindest die ältere seit kleinauf kennt und beide regelmäßig sieht, viele Ausflüge und sogar Urlaub mit ihnen gemacht hat und sich wirklich freut sie zu sehen. Das ist mehr als nur 'dulden'.
    Andere sind Hundebekanntschaften oder Hunde, die sie kennt.

    An der Begrifflichkeit sollte man sich nicht aufhängen in diesem Fall, da ich es nicht vermenschliche. Hundefreunde sind bei uns eben Hunde, mit denen wir viel zusammen mache - und mit denen sie auch wirklich spielt etc. .

    Zoey ist wie gesagt sowieso kein Hund der 'einfach' so mitläuft in irgendwas.

    Und natürlich soll sie nicht 'brav alles teilen', das habe ich auch nirgends geschrieben.

    Und ja, natürlich haben wir immer bei Zoey ein Auge auf alles, da sie - wie gesagt - kein Hund ist, der 'einfach' ist.

    Zoey ist auch weit weit weg von z.B. Schäferhundgehorsam.
    Sie ist recht intelligent und denkt immer erstmal nach, ob sich das jetzt lohnt oder nicht, was man gerade will.
    Dieses "Jajaja, lass' uns arbeiten" oder so - das gibt es bei ihr gar nicht.

    Wenn sie etwas einfacher gestrickt wäre - dann wäre das auch einfacher mit ihr.

    Bei ihr funktionierte und funktioniert Tausch immer am Besten.

    Und es löst nicht das Problem im Freilauf, sollte da mal was gefunden werden - das jetzt einfach so 'zu lassen' und Zoey ihre eigenen Freuden darin aufbauen zu lassen - davon möchte ich eher Abstand nehmen.

    Als es losing mit dem Angekeife haben wir auch nicht einfach gesagt: "Jo, dann halt nicht."
    Wir haben zusammen viel trainiert und sehr viel erreicht, ein negatives Ereignis(was vermutlich mit der Auslöser war) überschrieben.

    Ich wäre also mehr über noch mehr konkrete Tipps dankbar, als über "Das wird sich nie ändern und am Besten versucht ihr es auch gar nicht."

    Ja, die grundsätzliche Sache wird sich vielleicht nie ändern - aber der Umgang von ihr damit eben vielleicht schon.

    Sonst könnte man ja bei jedem ressourcenverteidigenden Hund sagen - ist halt so, wird sich nie verändern/bessern etc..., lass' den Hund Dir in die Hand hacken.(Wenn es auf Menschen gemünzt ist)

    Dass es kein hundeuntypisches Verhalten ist - dem bin ich mir bewusst - doch die Heftigkeit ist halt zu stark und ihre Freunde anfallen geht nun einmal überhaupt nicht.

    Ich weiß nicht, ob es halt noch den Argwohn steigern würde, würden wir Zoey zwar mitnehmen - aber die anderen Hunde können genau unter dem 'Fresstisch' liegen, neben dem Grill stehen usw. - und sie steht halt irgendwo, wo niemand ist.

    Wäre es da nicht besser, sie doch eher nicht mitzunehmen?

    Oder Stück für Stück näher anbinden(?).

    Wenn wir mit den Beiden irgendwo sind - oder auch in den Garten gehen - dürfen die immer zuerst rein, da meinte unsere Hundetrainierin, dass sei einfacher für den Hund, der verteidigen will, wenn wir klar sagen - es sind unsere Gäste, alle dürfen rein.(Statt - sie ist drin und jemand 'dringt' ein).

    Ja, es war offenbar noch zuviel für Zoey... - aber wir teilen halt den Garten gemeinsam und Zoey da immer auszuschließen wäre halt langfristig echt blöd.

    Zumal es das Problem ja nicht wirklich beseitigt.
    Findet sie irgendwo was in der Natur herumliegend, könnte es ja wieder zu nem Ausraster kommen - und das langfristige Ziel ist eben, dass es dazu nicht kommt.

    Ich vermute auch, dass es in der Form auch wirklich auf die Hunde bezogen ist, bei anderen Hundekumpels ist sie sehr viel toleranter.

    Hallo,

    da ich keinen expliziten Thread darüber gefunden habe - erstelle ich nach dem gestrigen Erlebnis mal einen.

    Unsere Hündin ist ja generell eher speziell, d.h. sie hat viele Eigenschaften abbekommen, die recht herausfordernd sind.

    Gestern wollten wir in unserem Kleingarten, den wir uns mit 2 weiteren Leuten Teilen grillen.
    Das haben wir schon Mal gemacht, da war Zoey allerdings gerade auf der höchsten Zeit der Garstigkeit, darum habe ich gedacht, dass es an der
    allgemeinen damaligen Situation lag(da haben wir ja gerade versucht, wieder ne freundliche Annhäherung der Hunde zu finden).

    Unsere Freundin hat 2 Hunde und wir sind mittlerweile nach nicht ganz nem halben Jahr soweit gewesen, dass die Begrüßung ohne Ausrasten klappte,
    die schlechte eine Erinnerung wurde da wohl überschrieben - das war echt schön zu sehen.
    Wir haben langsame, kontrollierte Begegnungen geübt und zuletzt funktionierte es sogar, dass Zoey die Beiden+Freundin ohne Ausraster in den Garten gelassen hat.
    (War nicht dabei - und wollte auch nicht, dass die einfach reinlaufen, sondern dass Zoey+mein Freund rauskommen und dann wieder gemeinsam mit den anderen in den Garten gehen)
    Vorher wurde von Zoey versucht, sie aus dem Garten zu werfen.

    Tja, gestern dann - ich kam mit dem restlichen Grillzeug nach - packte das in den Kühlschrank und Zoey hat das gesehen, ich hatte da schon ein wenig ein mulmiges Gefühl, dachte aber -
    es ist ja MEINS, ICH packe es da rein, sie bekommt nie was von dem Zeug, bei dem ich deutlich sage, dass es meins ist.

    Alles gut soweit, beide in der Hütte, wir gehen raus.
    Kurz darauf rastet Zoey komplett aus und hängt der Hündin auf dem Rücken, da sie wohl den Hütteneingang verteidigen wollte.

    Nach der Trennung kam Zoey dann unterwürfigst an und wollte die Lefzen lecken und rollte sich am Boden.

    Später dann in der Nähe vom Grill - wieder stürzte sich Zoey schnappend auf die Hündin, davor hatte ich Zoey noch mit Übungen abgelenkt.

    Ja, nach dieser 2. Sache hatte sich Madame Leinenknast am entfernteren Baum verdient.
    Sie trötete natürlich da vor sich hin.

    Schließlich bekamen sie dann noch ihre Knochen, die ich extra mitgebracht hatte - Zoey auf ihrer entfernten Decke, die anderen beim Tisch bei unserer Freundin.

    Viel später habe ich Zoey dann nochmal versucht zu holen, da rastete sie wieder 1x am Tisch aus(war aber an der Leine), danach habe ich sie konsequent am Geschirr gehalten und nicht mal in die Nähe zu den anderen Hunden gelassen, bzw. nicht schnüffeln lassen - denn sie hatte irgendwas runtergefallenes erschnüffelt und wollte dann das verteidigen.

    Man muss dazu sagen - Zoey hatte nen anstrengenden Tag gestern und die Tage davor gab es nicht soviel Auslastung - aber ich glaube, es ist ein
    generelles Problem bei ihr.
    Es kam so langsam mit 2 Jahren, zusammen mit ihren anderen Päckchen.
    Bis auf einmal ganz früher hat ihr nie ein Hund irgendwas weggenommen, seit sie bei uns ist.

    Leckerlies verteilen bei den 3 geht auch, wir haben auch schon mal zusammen gekocht mit allen Hunden.
    Jetzt würde ich davon momentan aber absehen, da Zoey ja offenbar gerade eine Welle der Entrüstung diesbezüglich hat.

    Ich meine - das einfachste wäre, sie einfach nicht mehr mit in den Garten zu nehmen, wenn gegrillt wird - denn sobald die Ressource Essen weg war, war sie die Alte.

    Es geht natürlich gar nicht, dass sie sich wie eine Furie (meistens) auf die jüngere Hündin stürzt und da durchdreht - die weiß nicht mal, wie ihr geschieht.

    Auf nem Spaziergang konnten sie sich alle schon Mohrrüben abholen und nicht weit voneinander entfernt fressen. Das hat geklappt.

    Wenn es zu wertig wird, dann legt sich aber ein Schalter um.

    Wie kann man das jetzt konkret trainieren?

    Sollten wir nochmal grillen - Zoey sofort an nen weiter entfernten Baum mit was zu Knabbern legen(?).

    Einmal Bellen wäre ja ok, wenn sie was gefunden hat und nicht möchte, dass wer rangeht - aber das mehrmalige Nachsetzen geht gar nicht.

    Wir wissen ja auch nicht immer, wo was fressbares tolles für sie rumliegt - da wäre es schön, es hinzubekommen, dass sie da nicht so dermaßen durch die Decke geht... .

    Über Tipps und vielleicht über Erfahrungsberichte wäre ich dankbar!

    Viele Grüße!

    Also eine Bekannte hat ihren Hund ab und an in Betreuung - und ist da recht happy. Falls Du so keinen Tipp mehr bekommst, kann ich nochmal nachfragen, wie das genau hieß... :) Ansonsten kenne ich nur über die FB-Gruppen ein paar Namen, wo es wohl gut sein soll.

    Darum meinte ich auch - in soner Situation, dass einer ankommt sind 2 Hunde von Vorteil.

    Andersrum nicht unbedingt - und der, der mit einzelnem Hund dasteht ist evtl. noch zusätzlich weniger erfreut.

    Ich finde es ehrlich gesagt auch immer etwas doof, wenn Leute mit mehreren Hunden ihre ganze Meute loslaufen lassen, ich würde es schön finden, erst einen Hund hinzulassen, etwas später den anderen.

    Zoey z.B. war mal umringt von Terriermischlingen, eine war die Mutter, 2 waren Töchter oder so(?). Die Mutter kläffte dann herum und die anderen beschnupperten Zoey von allen Seiten - das war ihr wirklich unangenehm.