Beiträge von Mejin

    Ok, dann bestätigte sich mir das, was ich vermutet hatte.
    Ich stellte mir 1500 Schafe vor, die irgendwie großflächig herumstehen - da muss ja auch erstmal so ein Hund hinlaufen, zu dem Ort des Geschehens...

    Und dieser lapidar Satz am Ende des Artikels - von wegen - NIE würden Raubtiere dann die Herde angreifen - da dachte ich auch - na gut, es kommt vermutlich auch auf die Ausbildung der HSH an - soweit ich weiß, kostet so ein fertig ausgebildeter HSH ja auch an die 10.000 Euro oder so(meinte ich mal gelesen zu haben).

    Einfach auf die Wiese stellen und gut ist, ist vermutlich eher nicht.

    Ich habe noch nicht ausprobiert was zu hören, sondern laufen immer ohne was auf den Ohren.
    Wenn der Hund dabei ist, ist es eh besser, dann bekomme ich auch mit, ob irgendwer kommt/klingelt, was auch immer.

    Und auch so - nur die 'Natur' zu hören hat auch was... .

    In Gedanken jedoch 'höre' ich schon mal dann und wann Musik. ;-D

    Gestern sind wir im Kurs auf 2 Hügel gelaufen... den einen hatte ich schon mal belaufen - als der aktuelle Kurs startete. Da kam ich gerade aus dem zweiten Anfängerlaufkur(Da war das Ziel - 60 Minuten durchlaufen) - und ja..., ich erinnerte mich daran, wie ich da hochkeuchte und es einfach dauerte, bis ich oben war - also sparte ich diesmal Kräfte - da ich nicht wusste, wie lang die Strecke genau war.
    Tja, stellte sich heraus, dass sie nicht so lang war, wie in meiner Erinnerung - ich hätte also durchaus etwas mehr Gas geben können. (Aber wer weiß, vielleicht hätte ich dann keine Kraft für den 2. Hügel gehabt)

    Es freut mich zumindest, dass ich einen deutlichen Unterschied merken konnte! Ca. 8 Monate liegen jetzt glaube ich zwischen den Läufen.

    Insgesamt waren es wohl ca. 8,5 km Strecke, eine der längeren Einheiten im Laufkurs bis jetzt.

    (Das lustige war noch - ich habe meinen Freund+Zoey noch auf dem Rückweg gesehen, aber bin extra schnell in der Gruppe vorbeigelaufen, damit Frau Hund mich nicht sieht. X-D Hat sie auch nicht - obwohl sie alle abgecheckt hat - aber kurz darauf hat sie mich wohl gerochen und mein Freund meinte, da war dann alles vorbei und sie war nur noch auf Suchkurs. Wir haben uns später dann getroffen - und da war sie ein keines springendes Flummibündel an der Leine, von links nach rechts, wollte zu allen Menschengruppen hin.. X-D Es war irgendwie... schon sehr niedlich anzusehen, wenngleich es eigentlich auch eher nicht so toll ist. Aber es ist eben unsere Zoey, die kleine Irre...)

    Da ich ja in nem Laufkurs angefangen habe - den ich auch heute noch mache - hatte ich eigentlich zum Glück keine Überbelastung. :)
    Aber ich bin auch überhaupt kein Marathon-Mensch, verlockt mich überhaupt nicht... es gibt einen, wo ich evtl. mal 5km mitmachen würde - das ist allerdings da für einen guten Zweck.

    Ansonsten mache ich es ja nur aus 'Spaß' und um fit zu werden/bleiben.

    Das Gute am Kurs ist, dass man dafür ja bezahlt - somit überlegt man sich schon mal, wie oft man absagt. X-D
    Und zusammen laufen ist schon motivierender, als immer nur alleine.
    Zumal ich dann zumindest auch einmal die Woche zum Kraftraining komme und/oder Dehnung - wenn ich alleine laufe, laufe ich meistens nur.

    Aber ich muss mir echt mal angewöhnten, irgendeine App anzuschalten oder so, ich habe keine Ahnung ,wie weit ich so laufe. X-)

    (Im Kurs haben ja ein paar Uhren, da weiß ich das immer so ungefähr dann...)


    Man darf ja auch nicht vergessen, dass man auch mit Kleinhund typischen Problemen zu kämpfen hat, die ein Großhundebesitzer eben nicht hat. Und damit meine ich z.B. in Panik weglaufen, Angstaggression, Leinenaggression etc. die einfach nur durch die größentechnische Benachteiligung entstehen.

    Hm, doch, auch damit hat man als Besitzer eines großen Hundes u.A. zu tun. Bzw. kann damit t zu tun haben.

    Meine ist z.B. auf eine 4-spurige Hauptstraße mit 2 Straßenbahnschienen weggerannt. Über einige hundert Meter hinweg.
    Zum Glück hat sie das überlebt und ein netter Mensch hat sie von der Straße getrieben.

    Angstaggression, Leinenanggression betrifft auch ebenso größere Hunde.

    @02wotan: Aber Du hast ggfls. die Furie auf dem Arm(wenn der eigene Hund es halt nicht gerade locker nimmt), nicht in der Leine und musst gleichzeitig noch den anderen irgendwie loswerden, während der eigene Hund an der Leine rumkreiselt.
    An den Hund auf dem Arm kommt der andere Hund ja i.d.R. nicht ran. An den angeleinten schon eher mal, gerade, wenn man lustiges im Kreis drehen hat.
    Und - selbst wenn der Hund Dich anspringt - dann sind die Menschen i.d.R. sehr viel schneller da, als wenn es 'nur' um den Hund geht, der belästigt wird.

    Und - naja, also mit 3 großen Hunden ist es glaube ich nicht unbedingt einfacher in der Bahn - gerade, wenn nicht alle zahme Lämmer sind. ;-D
    Rein körperlich kann man halt 3 kleine Hunde besser halten, als 3 große, die sich aufregen.

    Das sie von der Außenwelt anders betrachtet werden - die kleinen Hunde - das stimmt allerdings - auch da kann es wohl positiv, sowie negativ sein.
    So wie bei größeren Hunden auch.

    Oh ja - das mit dem auf den Arm nehmen ist echt ein Vorteil bei kleineren Hunden. X-D
    Gestern hatte ich wieder sone Situation, da dachte ich mir - wenn Zoey jetzt klein wäre, wäre sie jetzt vermutlich auf meinen Arm gesprungen.

    Aber nein, mit größerem Hund muss man blocken, dafür muss der eigene Hund aber ruhig bleiben, der eigene Hund kann nirgends hin'fliehen', wenn ein Hund ihn belästigt.

    Da hat man z.B. an dem Punkt als Halter eines größeren Hundes sehr viel mehr Arbeit, da der Hund eben nicht auf den Arm kann.

    Ich denke auch, es hält sich die Waage mit Vor- und Nachteilen. Und es ist ja auch immer eine Geschmacksfrage, was man als Vor- und was man als Nachteil sehen kann.

    Z.B. finde ich es schon witzig, Zoey mit diversen Händen/Handpaaren Durchwalken zu können und zu sehen, wie sie sich dabei freudig rumflätzt. Ordentlich überall reinmassieren/streicheln - da hat man bei nem kleinen Hund ja z.T. in einer Hand alles abgedeckt. X-D

    Andere finden aber gerade das zerbrechlichere/kleinere besonder niedlich/schön.

    Aber rein objektiv gesehen, soweit es geht, denke ich, dass ein kleinerer Hund im Alltag i.d.R. schon 'einfacher' zu händeln ist.
    Alleine die Möglichkeit den Hund im Rucksack/Fahrradanhänger so einfach transportieren zu können, erleichtert ja schon einiges.

    Immer dieses Gerede von "Bindung". Wenn die "Bindung" nur groß genug ist, lösen sich alle Probleme in Luft auf. Ja, klar. X-D

    Ich würde sagen, wir haben ne gute Bindung zu unserem Hund, aber sie rennt trotzdem ihrer eigenen Weg und mampft ekligen Kram und wälzt sich darin.
    Trotzdem mag' sie manche Hunde überhaupt nicht.
    Trotzdem wacht sie, obwohl wir es nicht super finden.

    Man kann eine Bindung meiner Meinung nach nicht unbedingt daran bemessen, wie sehr der Hund leinenlos an einem klebt.
    Auch nicht daran, wie schnell er kommt, wenn Du ihn rufst.

    Bindung und Erziehung ist für mich etwas sehr unterschiedliches.

    Von außen betrachtet sehen die Leute aber eben nur das, was sich ihnen einfach präsentiert.

    Ich kenne auch Hunde, mit denen wird nicht so gut umgegangen, aber sie laufen trotzdem brav ohne Leine neben dem Halter, da wurde aber nix weiter für die 'Bindung' getan.

    Ich denke, Menschen tendieren auch dazu, gerne immer etwas reininterpretieren zu wollen, während der Hund andere Gedankengänge hat.

    Ich denke, man darf eben nie vergessen - auch wenn man schon 15 Hunde in seinem Leben gehabt hat - gemessen an den möglichen Kombis, die es geben kann, ist das immernoch nur ein Bruchteil. Selbst, wenn man vom 'Vorbeigehen' oder vom Platz noch ein paar kennt - mit wie vielen hat man sich wirklich lange beschäftigt.

    Natürlich gleichen sich gewisse Grundzüge sicherlich, und es sind immernoch Hunde - aber dennoch - es gibt viele ähnliche Hunde, aber selten wirklich 'gleiche' mit den gleichen 'Problemen'.

    So wie es den sogenannten 'Seelenhund' geben soll, so gibt es halt auch immer den Hund, der ist, wie keiner vor ihm.

    Meistens hat man ja auch eine Richtung "Typ Hund" - und z.B. jemand, der vorher einen Malteser hatte, Chi, oder Yorkie, wird sich bei nem Greyhound/Akita etc. ziemlich umorientieren müssen.
    Oder wer immer einen Aussie hatte - und plötzlich mit nem Herdenschutzhund dasteht, der eben keine Lust auf lustige Tricks hat, sondern sich umdreht und weggeht und auf Dein anfeuerndes Quieken pfeift.

    Richtig beurteilen kann es meistens tatsächlich ja nur ein guter Trainier vor Ort, der den Hund+den Menschen am Besten auch schon länger kennt.

    :-)