Ich denke, oftmals kann man mit seiner Intuition richtig liegen - aber teils liegt man richtig, weiß aber trotzdem nicht, wie man es dem Hund leichter machen sollte/was man machen soll, um ein Problem eben nicht nur hinzunehmen - sondern daran arbeiten zu wollen.
Das ist dann der Moment wo Wissen doch recht hilfreich ist.
Ich las z.B. mal, dass Menschen, die von 'allen Hunden geliebt' werden - klar in der Körpersprache sind und gut zu lesen.
Das freut sie - "Endlich einer, der mich versteht, den ich verstehen kann!"
Dann sind sie vielleicht noch in sich ruhend - auch super für den Hund.
Wir hatten nun auch ziemlich Glück mit der HuSchu, da wurde nicht nach "So muss das jetzt sein, ich kenne nur die eine Methode", gehandelt.
Dadurch konnte man auch seine Intuition schulen, da - wenn man vorher keinen Hund näher kannte - das natürlich ein unbekanntes Feld war.
Z.B. eben das mit nicht dem Hund so über den Kopf streicheln, oder ihm 'feste kumpelhaft auf die Seite klopfen', das war einigen Teilnehmern gar nicht so bewusst.
Sie haben erst gelernt den Hund korrekt und immer schneller lesen zu können - das alles hilft dem Bauchgefühl auch, denke ich.
Aber ich wüsste gerne, ob hier im Forum jemand schreiben würde, er würde nicht darauf achten - ich denke, jeder tut es eben.
Alleine in dem Moment vielleicht schon, so der Hund was aufsammelt/aufsammeln will - und man ihn dann als Reflex wegzieht von diesem Ort der Begierde.
Ich denke, das Bauchgefühl wird auch noch fixer, desto 'anspruchsvoller' der Hund ist - ganz einfach deshalb, da es so sein muss, da ansonsten ein harmonisches Zusammenleben schwierig ist.
Und dann sind da noch die, denen alles egal zu sein scheint - da lebt der Hund nur so nebenher und ist Seelentröster und Püppchen. Geliebt, aber vielleicht nicht unbedingt auf hündischer Ebene verstanden.