Beiträge von Mejin

    Nachdem ich heute recht lange arbeiten musste, habe ich mich doch noch rausgequält in die Kälte - und den Hund mit rausgequält.
    Ich habe diesmal statt Runtastic Strava ausprobiert - und erstmal n kleinen Schock bekommen-whuut, nur 3, irgendwas km und ein Pace von 11 irgendwas(???).

    Aber - es war noch auf "miles" gestellt. Puh. Ich dachte schon Runtastic hätte was ganz falsches zusammengetracked. :tropf:

    So... jetzt entweder nochmal So oder Mo laufen, dann hätte ich die "3x" diesmal geschafft...

    Und - ich habe bemerkt - ohne Lampe ist es z.T. schon echt dunkel - ich habe ja keine - nur Zoeys Leuchthalsband blendet mich fröhlich beim laufen. X-D...

    evtl. sollte ich mir doch mal eine zulegen... .

    Vielleicht denkt er, er muss irgendeine Aufgabe erfüllen, wenn die anderen dabei sind und steht somit mehr unter Stress, als wenn Ihr alleine unterwegs seid... .

    Zoey z.B. - ist zwar Einzelhund und somit ist sie es auch hauptsächlich anders gewohnt - aber wenn Hundebesuch da ist, fällt es ihr auch sehr schwer, einfach nur 'ihr' Ding zu machen.
    Man merkt total, wie sie nichts verpassen möchte und nichts 'überhören', sie möchte immer die sein, die nachguckt und 'aufpasst'. Bzw. - möchte sie es vermutlich nicht, fühlt sich dazu aber irgendwie getrieben... .

    Sie blinzelt dann mit rot angelaufenen Augen(vor Müdigkeit) durch die Gegend, wenn z.B. ein Hund irgendwohin geht - und muss auch nachgucken gehen.

    In unserer Wohnung gibt sich das dann irgendwann... aber wenn wir z.B. im Garten sind, kann es ja nicht sein, dass ein anderer Hund was EHER sieht als sie/besser aufpasst etc. etc. ... .

    Zoeys Augen haben auch öfter einen Schleimprompf, oder auch eingetrocknetes Zeug in oder um sich herum.

    Und sie ist auch weit weg vom Boden.

    Ich denke, es hängt allerdings auch schon teils mit dem Staub/Dreck zusammen... und andererseits tendiert sie wohl einfach auch etwas dazu.
    Allerdings 'laufen' die Tränen ihr nicht herab oder so - es ist nur manchmal eben ein wenig Schleim im Auge.

    Früher war er auch mal geblich/grünlich und die Augen gerötet - ich denke, sie ist da einfach etwas empfindlicher.

    (Manchmal wischt sie sich das Zeug aber selbst aus den Augen - und man sieht dann nix mehr - also es blobbert da nicht nur vor sich hin)

    Ich denke U und M meint, dass generell der Hunger größer ist in der Läufigkeit, da es dem Körper Kraft kostet.

    Der Sinn des weniger fütterns ist es ja, dem Körper vorzugaukeln, es herrsche Futterknappheit und dadurch würden die Kräfte woanders gebraucht - man kann sich also nicht 'erlauben' so eine ausgeprägte Scheinträchtigkeit zu bekommen.

    Also man füttert z.T. noch weniger als normal - der Hund hat jedoch vermutlich mehr Hunger als normal.

    Und - man sollte hier bedenken - im Gegensatz zu manchen, die geschrieben hatten: "Das geht!" - die Mutter ist eben nicht 100% mit dabei - und einen Partner gibt es in diesem Fall offenbar nicht.
    Also Kind, Praxis und Hund wäre alleine bei der Threaderstellerin.

    Ich denke zu Zweit(und beide sind voll dabei) wäre das machbar - allein vermutlich auch, aber vielleicht nicht ganz so schön.

    Mein Freund und ich sind beide selbstständig - aber in so einer Form, dass wir am Computer zu Hause arbeiten und nicht viel direkten Kundenkontakt haben.

    Meine Familie hat mir auch eeeher abgeraten gehabt. "Macht soviel Arbet, Du weißt nicht, was jetzt kommt, Du hast noch soviel vor."

    Aber ich dachte mir - hm, jetzt bin ich noch halbwegs agil etc. - warum nicht.

    Am ersten Tag, als unsere kam, musste ich auch gleich nen Job erledigen und hatte nicht soviel Zeit für sie. X-D

    Sie war da ca. 4 Monate alt, kam aus dem Ausland.

    Generell kann es also durchaus klappen - und man arrangiert sich ja auch gut... .
    Vielleicht möchten ja manche Patienten auch keinen Hund bei Ihrer Behandlung(?). Das solltest Du evtl. bedenken... .
    Vielleicht gäbe es ein Nebenraum, wo er dann sein könnte oder so?

    Wenn Du noch nie mit Praxis gearbeitet hast(und Kind dabei jonglieren musstest) - würde ich evtl. auch noch etwas abwarten - ich war schon ca. 2 Jahre im Job, als der Hund dann kam.(Davor war Studium)

    Ich weiß natürlich auch nicht, wie viel Zeit Dein Kind in Anspruch nimmt, da gibt's ja auch einfachere und etwas fordernde Kids. :)

    @Javik: Bei den vielen Threads, wo geschrieben wird, wieviel mit Welpen/Jungehunden gemacht wird - und das sind auch alles Leute mit 'Gehirn' - hielt ich es doch angebracht, zu erwähnen, dass ein Hund zum Radfahren auch erstmal Kondition benötigt.
    Körperliche Auslastung kann schon helfen - aber zuviel ist auch nicht gut, wer möchte schließlich nur mit nem total erschöpften Hund trainieren und das vielleicht tagtäglich?

    Wobei... hast du schonmal probiert sie eine Weile so müde zu machen, dass sie keine Kraft mehr hat zu pöbeln? Also aufs Fahrrad (ggf mit Zuggeschirr?) und dann muss sie halt einfach mal km runterschrubben bis ihr andere Hunde einfach wurscht sind.

    Klingt für mich auch nicht wie ein Beispiel, sondern einem konkreten Ratschlag.
    Gerade auch das "km runterschrubben" klingt für mich nicht ganz so ansehnlich.

    Schnüffelspiele, Mantrailing etc. - klar, geht alles - aber ich fand' die Formulierung "Runterschrubben" eben nicht so elegant.

    Für mich hättest Du auch nichts zerpflücken müssen. Ich habe es schon verstanden - und rief eben nur ins Gedächtnis, dass man immer sehen muss, wie man einen Hund wirklich auslasten kann nach jeweiligem Leistungsstand.

    Das sagt niemand, dass man sich nicht auch ärgern darf - aber man sollte evtl. auch mal aus seinem Loch wieder rausgucken können und reflektieren können.
    Der Hund hat sich auch nicht dazu entschieden, ein TS-Hund zu werden und jetzt bei diesen Menschen zu wohnen - die Menschen haben sich für den Hund entschieden.

    Klar kann man mal sauer sein/genervt etc. - aber der Hund kann sich nicht anders helfen, als so, wie er es eben jetzt macht - und darum muss man ihm eben helfen, da man die Verantwortung für ihn übernommen hat.
    Dazu gehört auch die Abgabe, wenn es eben nicht geht.
    Seine Art geht ja nicht mit dem Willen der Besitzer überein(nämlich nach vorne zu gehen, um zu vertreiben).

    Happy ist der Hund vermutlich auch nicht darüber.

    Zum Blocken nochmal - denk' dran, manche Hunde mögen die menschliche Nähe auch nicht unbedingt und es verunsichert sie.
    In der HuSchu haben wir z.B. erstmal trainiert, dass der Hund die Nähe als etwas positives/neutrales sieht.
    Man ist dicht am Hund Schritt für Schritt rumgegangen, es gab n Leckerlie.
    Wieder weggehen, wieder rangehene etc. etc.

    Also kann es sein, dass sie auf einmal einen ausfahrenden Arm/Bein überhaupt nicht beschützend findet, sondern eher als 'Angriff' von Dir.

    Sicht versperren ist natürlich oftmals auch gut... .

    Der Trainer, der Click&Blick gemacht hat - hat er Dein Timing auch regelmäßig kontrolliert, oder warst Du nur einmal da?
    Und welche Wertigkeit hatten die Leckerlies, die Du verwendet hast?
    Warst Du gechillt dabei, oder nervös, als Du trainiert hast?
    Bist Du - wenn sie ruhig geblieben ist auch mal vom Reiz weggegangen?(Das ist nämlich oft eine große Belohnung - weg vom Reiz)

    Du könntest auch mal über den "Geschirrgriff" nachlesen.

    Aber - erstmal ja - schau', wie es Dir überhaupt geht mit dem Hund und ob Du nochmal einen sauberen 'Cut' machen könntest und die Ambitionen haben könntest, nochmal bei 0 anzufangen beim trainieren.