Ja, ich finde auch definitiv nicht, dass für jeden jetzt der richtige Hund in den bisherigen Rassen dabei ist.
Fanden die Züchter vom Eurasier vermutlich auch nicht.
Ich hatte ganz am Anfang hier im Forum gefragt - Kurzhaar, bis mittellang, größerer Hund, der Begleithundeeigenschaften hat.
Pudel wurde mir u.A. empfohlen, aber der Königspudel könne ordentlich Jagdtrieb haben.
Joah.
Ansonsten - sieht es für mich auch mau aus mit mittleren und großen Begleithunden, die halt nicht eigentlich einen Arbeitshintergrund haben - sich halt 'nur auch in den richtigen Händen als Begleithund eignen'.
Klar, der Labrador ist ja auch immer gerne der 'Familienhund' - aber wenn man phänotypisch was schlankeres möchte... ... - und ein Retriever möchte ja z.T. auch arbeiten.
Unkomplizierte Begleiter sind heute mehr gesucht, als der Jagdhund, der Dir das Tier aufstöbert.
Hunde, die ernsthaft einer 'Arbeit' nachgehen - da gibt's einige.
Aber die Zeiten haben sich eben gewandelt.
Die 'Nachfrage' ist jetzt anders - daher fände ich es auch nicht schlimm, wenn es neue Rassen geben würde, die durchdacht angegangen werden - mit dem neuen Wissen auch um Genetik und co.
Dass "Es genug Rassen gibt" - finde ich als Argument nicht stimmig für mich.
Der Hund hatte eigentlich immer einen 'Sinn' - und wenn jetzt der Sinn eben in 'Begleithund' liegt, der aber nicht 1x die Woche auf dem Hundeplatz sein MUSS... - dann ist das einfach der Wandel der Zeit.
Man hat den 'Luxus' heutzutage, dass man nicht mehr angewiesen ist auf den Hund - aber dennoch seine Zeit mit ihm verbringen möchte.
Kann man doof finden - aber in meinem Bekanntenkreis sind es fast alles vornehmlich Familienhunde, die Familienhund sein sollen. Ist ja auch eine Berufung.