@ruelpserle: Klingt sehr schön, wie Du über sie sprichst!
Also die Art und Weise.
@tinkar: Hihi, danke - Zoey kommt aus der Gegend von Finikounda. Hmm... ne, unsere Geschichte gibt es nicht ausführlich in nem Fotothread o.Ä. zu lesen.
Die Kurzform ist:
Hund gesucht, anderer Hund wurde es nicht, Zoey gesehen, Zoey wurde es - Flughafen Frankfurt, ängstlicher Hund, aber sehr dem Futter zugetan, Straßengourmet - alles aufsammeln, 2 Jahre Hundeschule, Hundeführerschein und währenddessen merken, dass Zoey irgendwie anders ist, als die anderen Hunde in der HuSchu, Dinge die sich nie ändern, mit ca. 2 Jahren dann nur noch bedingt Artgenossen zugewandt, Hochphase des Pöbelns, langjährige Hundebekanntschaften vermöbeln wollen, evtl. auch mit unterstützt durch Fütterungsfehler meinerseits(kein Seealgenmehl), viele Allergien beim Hund, auf einmal auch gruselige Menschen anbellen, wachen im Kleingarten, Hundeerzfeinde, Skateboarder erschreckt sie - demnach - auch die doof seitdem - dran arbeiten, dran arbeiten, Zeigen und Bennenen, dran arbeiten... - seit kurzem scheint sie noch mehr Gefallen am Jagen gefunden zu haben... zu Hause ist sie die liebste kleine Kartoffel der Welt zu uns, verschmust und verkuschelt - draußen buhlt man um die Aufmerksamkeit.
Sie ist und bleibt halt sehr stur, mit sehr eigenem Kopf.
Sie setzt sich einfach mal hin/legt sich hin, wenn sie gerne irgendwo noch bleiben möchte(sonnige Wiese z.B.).
"Die bleibt schon in der Nähe, wenn andere Hunde hier sind." - Alle Hunde kommen, nur unsere rast hunderte Meter weit weg.
Sehr schnell ist sie auch.
Sie sammelt immernoch Kram von der Straße, aber auch da gab es Fortschritte.
Zweimal ist sie mir über/auf eine große Hauptstraße gerannt, da sie gestresst war/meinte, was zu sehen.
Ich glaube, sie wäre auf dem Land mit nem Grundstück zu bewachen glücklicher als in der Großstadt(wie vermutlich die meisten Hunde) - aber naja, man arrangiert sich.
Während andere Leute sich nach kurzer Zeit den 2. Hund geholt haben, oder ihre Hunde bedenkenlos fast überall leinenlos laufen lassen können - fühlten wir uns als hätte sich nicht wirklich soviel verändert.
Andere Hunde achten eigentlich alle viel mehr auf ihre Besitzer, ich habe manchmal das Gefühl, dass unsere sehr genau weiß, dass sie sehr schnell ist - und für sie sind halt ein paar hundert Meter auch keine 'Entfernung', da sie eh weiß, dass sie schnell wieder aufschließen kann - wenn sie denn möchte.
Den 'Will to please' findet man draußen nur gelegentlich, wenn es z.B. besonders leckeren Käse gibt als Leckerlie.(o.Ä.)
Wir hatten von Anfang an keine 'Vorstellung', etwas 'einfacher' - da wären wir auch nicht abgeneigt gewesen... aber so ist es auch okay, man sammelt halt im Volltempo sehr viel Wissen an in allen Bereichen, was ich gut finde.
Es ist manchmal frustrierend - wenn man sieht, wie andere Hunde fast von 'selbst' unkompliziert sind - und man selbst ewig lange rumackert... aber wenn dann mal was klappt ist es super und man freut sich umso mehr - und weiß, dass sich die Mühen lohnen.
Und wie sagte ich mal nem Mann, der meinte, ich müsse mal einfach mit Schreckreiz arbeiten - "Ne, möchte ich nicht. Wir haben ja Zeit zum Üben. Ein Hundeleben lang."
^_^
Aber das hat es doch schon... - sie ist halt wirklich eigen.