Beiträge von Mejin

    Ich glaube im Katzenzuchtwesen gibt es auch gar keine solchen genauen Vorgaben wie bei der Hundezucht?

    Es gibt wohl jedoch auch einige Katzenrassen, die eher die 'Hunde unter den Katzen' sind.(Wie es das ja andersrum auch beim Hund gibt)
    Die unterscheiden sich vermutlich schon deutlich von der 0815-Charakterkatze... .

    Aber klar - bei Hunden ist es viel präsenter... und man geht ja auch 'raus' mit dem Hund und der hat auch einen größeren umfassenderen Einfluss auf die Umwelt... .(Als Familienhund)

    Hi,
    arme Zoey, hört sich gar nicht gut an. Ich glaub auch dass ich da wirklich auch mit allen einsetzbaren Medis dranginge, um das irgendwie erträglich zu halten. Habt Ihr denn eine Diagnostik versucht? Und wenn ja welche? Oder war dies wg der Vielschichtigkeit der Symptome gar nicht möglich?

    LG

    Mikkki


    Ja, es ist wirklich anstrengend. Wenn man dann dieses 'licklicklick' gehört hat, wenn sie mal wieder rumgeknabbert hat/geleckt hat und das Geräusch, wenn die Nase tief zwischen den Zehen steckt und sie sich da richtig reinbeißt in die Ekzeme... . Es tat mir natürlich in erster Instanz sehr leid, dass sie sich so quält - aber es hat mir auch einige Nerven geraubt, dass ich immer hinmusste, die Decke über die Pfoten legen... die Socken anziehen oder was weiß ich. -_- Und dann waren die Füße wieder rot und blutig aufgenagt... vielleicht auch mit Eiter dann und wann... .

    Nun, wir haben eben die Blutuntersuchung gemacht - und alle TÄ die ihre Symptomatik gesehen haben, haben bisher gesagt - Allergikerhund und gerade wenn so viel zusammenkommt und dann auch noch Futtermittel... ... - naja - also... man schlug uns auch am Anfang mal die Desensibilisierung vor, aber wir wollten es erstmal mit Hygienemaßnahmen probieren - und es ist bei soner Bandbreite ja auch leider nicht gesagt, dass es etwas 'gegen alles' gibt.

    Da der Bereich bei den Milben in der Blutuntersuchung alle Werte sprengte und bei Pollen und Gräsern ebenfalls aus der Skala fiel(auch vieeel zu hoch - viel höher, als man normalerweise einordnet) - haben wir es dabei belassen, da jetzt nicht noch explizit was zu machen.

    Irgendwann wäre ein Pricktest evtl. ganz gut, aber momentan bin ich einfach froh, dass ihre Pfoten heil sind und sie sich nicht mehr andauernd kratzt.

    Ihre Allergie kam ja auch genau da auf, wo wir z.B. das Nicht-aufsammeln trainierten - die Ausschlussdiät war da echt einschränkend - nix getrocknetes mehr usw.(heute dörren wir alles selbst und frieren es sofort ein) - und das hat sie natürlich frustriert - von so vielen leckeren Dingen auf ein Minimum - und dann noch ihre dauernden Lasten - das hat sie natürlich auch nicht gerade entspannt werden lassen im Allgemeinen.

    Ich denke, wäre diese ganze Allergiesache nicht gewesen, hätten wir einige Sachen vermeiden können - z.B. wird sie richtig böse, wenn ein nicht bekannter Hund an ihrem Hintern schnüffeln möchte - da sie da eben auch schon ein paar Mal mit den Analdrüsen so viele Probleme hatte und das natürlich wehgetan hat - und sie das glaube ich irgendwie auf die anderen Hunde geschoben hat - dass die vielleicht dafür verantwortlich sind oder so.

    Es macht das Leben mit Hund definitiv schwerer... :/

    Aber ich bin ja froh, dass es mittlerweile einige Dinge gibt, die man machen kann - auch wenn ich kein Freund von Dauermedikation bin, wenn es auch irgendwie anders geht.

    Allerdings denke ich auch - Zoey hätte vermutlich auch lieber evtl. ein paar weniger Lebensjahre - dafür aber die, die sie hat mit juckfreien und ekzemfreien Pfoten... .

    Oh ja, bei dem Thema können wir leider auch Erfahrung mitbringen.

    Bis zum Alter von ca. 6 Monaten war alles okay bei Zoey.
    Dann knabberte sie plötzlich an den Pfoten und es bildeten sich so schwarze Krusten/Ekzeme. Außerdem hat sie sich sehr oft gekratzt.(Und regelmäßig Analdrüsenprobleme gehabt)
    Die Zeit der Socken, teils Maulkrob, usw. usw. begann.

    Zwischendurch gab es Demodexmilben... und Malassezien-Dermatitis.

    Reinigen mit Surolan(?), ein paar Mal Kortison gespritzt, Ohrenentzündungen, die immer mal wieder auftauchten... Ausschlussdiät über einen wirklich langen Zeitraum, ohne aber wirkliche Ergebnisse... - Bluttest, Milben(Hausstaub und Futtermilben) wohl sehr sehr stark, Pollen/Gräser irgendwas war auch sehr hoch, aber das haben wir nicht weiter getestet.

    Stringent räumten wir dann jede Woche total auf, mit Wischen, erst jede Woche Hund und alle Decken/Kissen wo der Hund drauf liegt gewaschen, dann alle 2 Wochen.

    Ein Ostseeurlaub - da wär's für einige Zeit weg.

    Fing dann wieder an, irgendwann kam Apoquel - schien ganz gut zu wirken, aber ich wollte es nicht dauerhaft geben... manchmal ging es länger gut, manchmal länger auch nicht gut.

    Ca. ein halbes Jahr war sie ohne Symptome - bekam Wildfleisch aus 'freier Wildbahn' - doch dann begann es wieder, also wieder Apoquel, doch das wirkte auf einmal nicht, aber auch das Kortison nicht.(???)

    Was wirkte war ein Shampoo gegen Malassezien, das wir damals bekommen hatten und so Tücher, den Tipp hatten wir hier aus dem Forum.
    Vielleicht war es da tatsächlich wieder eine Sache der Malassezien.

    Nun hat sie testweise mal Cytopoint gespritzt bekommen - scheint bisher gut zu wirken, das Kratzen lies schnell nach.

    Doch die Analdrüsensache ist wohl immernoch da... passiert bei Allergikern wohl auch oft.

    Wir räumen weiterhin jede Woche sehr gründlich auf, jede 2. Woche wird Zoey geduscht mit ner milden pflanzlichen Hundeseife gegen Parasiten(oder die Sensitiv-Version von denen)... und jo, wir gucken mal, evtl. lassen wir Cytopoint nochmal spritzen.

    Aber es ist wirklich eine sehr nervige Angelegenheit und wenn der Hund wenn man stehenbleibt erstmal auf den Hintern fällt und sich dann wie ein Kreisel um sich selbst dreht sitzend, während er sich kratzt, ist das nicht schön.

    Oder wenn am Mund blutige seltsame Stellen erscheinen... oder Eiter in den Wunden zwischen den Zehen, die vom pausenlosen Lecken kommen...(aber selbst mit MK und Socken nicht abheilen)...

    Es ist bei uns ein beständiger Prozess...

    Aber mit Wild sind wir bisher ganz gut gefahren, jetzt bekommt sie gerade mal Lamm aus Weidehaltung. Mal sehen.
    (Rind ging aber eine Weile auch...)

    Ich hätte jetzt von den Bildern von oben in nass auch gedacht - etwas zuviel.

    Hm... Rippen spüren ansich ist denke ich auch sone Frage - bei Zoey habe ich die Rippen auch immer ohne großen Druck gespürt, aber es gab dennoch mal etwas mehr Fett dazwischen, oder mal etwas weniger. Bei 'etwas mehr', fand ich sie schon etwas zu dick.

    Wenn der Hund auf der Seite liegt, dann spürt man natürlich auch nochmal die Rippen einfacher auf der oberen Seite. X-D

    Aber klar - das mag natürlich auf Fotos auch täuschen!

    @DerFrechdax: Klar! Also wir haben das: Neudorff: Neudo-Vital Obst-Spritzmittel genommen. Früher hieß das "XYZ-Schutz", glaube ich - Spritzmittel klingt erstmal etwas fies, da dachte ich erst an auch chemischen Kram, ist es aber wohl nicht.

    Neudorff hat ja ne ganze Palette an Stärkungsmitteln usw.... davor hatten wir im Baumarkt was von Compo gekauft - das ist wohl das einzige zugelassene für den Heimgebrauch - aber eben ne Nummer härter und wirklich chemisch(macht den Pilz aber wohl platt) - das aber dann wieder zurückgegeben.

    Ich wüde Salat, Mohrrüben etc. immer pürieren, bzw. wir haben nen Entsafter, ich entsafte alles und dann wird es als Pampe wieder zusammengemischt.
    Da kann man dann einen ganz eigenen Gemüsemix/Obstmix kreieren.

    Zusammen mitm dem 'Sud' vom Fleisch und etwas Öl wird das hier vom Hund inhaliert(der frisst jedoch auch Gemüse und Obst pur als Leckerlie). :D
    (Allerdings schmeckt es auch tatsächlich ganz gut die Gemüse/Obstpampe... Mohrrüben, Gurke, Zucchini, Pastinake, Apfel, Banane, Fenchel, Salat und ne Kiwi sind meistens drin)

    Unser Pfirsich hat leider auch die Kräuselkrankheit.
    Letztes Jahr fiel es uns auf - dieses Jahr haben wir da 3x mit dem Ökokram gesprüht - evtl. waren wir ETWAS zu spät, ein paar Blätter sind dennoch immernoch betroffen.

    Es gibt dann noch die total chemische Keule, die wohl den Pilz komplett plattmacht bei der nächsten Saison(?) - aber ich denke, wir werden es nächstes Jahr einfach mit noch früher besprühen und evtl. 1x mehr versuchen.
    (Das ist ja eher Stärkungszeug)