Na, ich mache z.B. auch nen Unterschied zwischen "Frust" und "Überfordert/gestresst".
"Frust" ist für mich z.B., wenn wir irgendwo stehenbleiben und was angucken und Zoey anfängt zu fiepen, gerne protestierend, da sie weitermöchte.
Also bewusstes "Passt mir jetzt nicht! Ich möchte was anderes."
Gerade früher kam es aber vor, dass Zoey wirklich gestresst war und gar nicht mehr aus dem Fiepen und Tröten herauskam.
Das war sehr(!) viel lauter als bei Lola im Video.
Dazu noch ein Stressgesicht und am Besten noch ziehen und rumwuseln usw. .
Ich bin mir nicht ganz sicher wie es bei Lola ist - ist sie jetzt aufgeregt oder frustiert oder ängstlich?
Von der Haltung her scheint sie sich auf jeden Fall nicht ganz wohl zu fühlen.
Und was genau trainiert ihr da mit dem Stehenbleiben(?) - was genau soll sie da machen? Sich zurückorientieren?
Man sieht aber ja auch ziemlich deutlich, dass das Fiepen losgeht, sobald ihr steht - geht es voran - ist es 'ok', sie hört dann auf zu fiepen.
Ich würde sagen - sie kennt solche Situationen vermutlich einfach nicht so gut?
Habt Ihr diese 'klassischen' Übungen für Stadt und Gewusel gemacht? Also sich halt hinsetzen und warten bis der Hund ruhig ist(ihm evtl. noch ein Alternativverhalten anbieten) und dann gehen?
(Es kann am Anfang sehr nervig sein...)
Und habt Ihr den Geschirrgriff trainiert? (Der kann ja sehr unterstützend sein beim konditionierten Umorientieren, beim von sich aus Zug weghnehmen und bei der konditionierter Ruhe)
Mein Freund und ich sind auch immer sehr ruhig, wobei ich noch ein wenig mehr - aber was da früher für Jodelkonzerte kamen... örgh.>_> Da wurde sich auch sehr stark nach uns umgedreht - und bei den ersten Innenstadtspaziergängen dachte ich, das wird nie was, sie war NUR gestresst, fiepend/jodelnd und hing als kleine Dampfwalze/als kleiner Lenkdrachen in der Leine... .
Auch konnte sie es da z.B. nicht ab, wenn eine Gruppe von 'unserer Gruppe' etwas weiter vorne ging, sie wollte immer, dass alle ganz nah beieinander sein müssen... .