Ich habe mir jetzt zwar nicht den ganzen Thread von vorne durchgelesen, sonst steigt mir mein Cheffe noch auf's Dach , aber ich wollte mich doch gerne hierzu äußern.
Zuerst mal Silky, ich finde die Aussage am Anfang ziemlich heftig, denn wie auch schon gesagt wurde, mit verantwortungsvollem Züchten beginnt der Tierschutz.
Ich für meinen Teil habe seit Jahren Hunde aus dem Tierschutz/Tierheim und eigentlich immer gute Erfahrungen mit diesen Hunden gemacht.
Mit Silky, meinem roten Cocker, ist der 5. Tierheimhund bei mir eingezogen und nach gut 1 1/2 Jahren mit ihm muß ich sagen, jederzeit wieder einen Cocker, aber nie mehr einen aus dem Tierheim. Velvet ist zwar ebenfalls ein 2nd-Hand-Hund, sie wurde allerdings von den Welpenkäufern mit 1 1/2 Jahren an den Züchter zurück gegeben und wurde so vom Trauma des Tierheims verschont. Was bei ihr auch deutlich zu merken ist. Übrigens gehört auch das für mich zu einem verantwortungsvollen Züchter, im Notfall die Welpen wieder zurück zunehmen, wenn so was wie bei Velvet eintritt, auch wenn es 1 1/2 Jahre nach der Abgabe ist.
Durch Velvet habe ich mit ihrer Züchterin nähren Kontakt bekommen und inzwischen verbindet uns eine Freundschaft. Ich weiß schon heute, irgendwann in, hoffentlich, vielen, vielen Jahren, wenn meine 2 mal über die Regebogenbrücke gegangen sind, wird wieder ein Cocker bei mir einziehen und es wird ein Tango-Cocker sein, denn das Wesen von Velvet und auch ihrer Verwandten die ich bis jetzt kennenlernen durfte ist einfach nur klasse. Und wenn ich vielleicht ganz viel Glück habe, wird dieses Cockerlein auch meine Lieblingsfarben Goldzobel oder Black-and-Tan haben, wenn nicht, soll es mir auch recht sein.
Menschen, die sich für einen Hund von einem verantwortungsvollen Züchter entscheiden als "keine Tierfreunde" zu bezeichnen, finde ich schon ein starkes Stück.