Beiträge von pauline31

    Der Nebeneffekt der Gewöhnung an Pflege ist auch angenehm.

    Meine Hunde sind es gewöhnt überall in jeder Position befummelt zu werden und dabei zu entspannen.

    Ich mache mit Gino momentan Physio, weil er sich beim Dummy verletzt hat (Bänderdehnung). Die Physiodame meinte, sie hätte noch nie einen so jungen Hund gehabt, der das sofort so entspannt mitmacht. Er kennt das halt sich auf die Seite zu legen und befummelt zu werden und ist dann bei der Massage und der Laseranwendung fast eingeschlafen.

    Pflege ist nichts schlimmes. Baden ist nichts schlimmes. Scheren ist nichts schlimmes.

    Frag mal meinen Mann, wenn es um seinen Friseurtermin geht. Wie gruselig er den findet und wie ungern er hingeht.

    Wahrscheinlich schlechte Gewöhnung im Kleinkindalter. xD

    Mal im Ernst... auch wir finden manche Sachen doof und machen sie nur deswegen weil es sinnvoll ist. Wer putzt sich denn aus reiner Leidenschaft die Zähne.

    Die Hunde müssen halt von klein auf richtig daran gewöhnt. Richtig gewöhnt heißt nicht, dass sie vor Jubel jauchzen, sondern dass es selbstverständlich ist, sie keine Angst geschweige denn Panik haben.

    Meine Jungs lieben beide Bürsten und pennen dabei ein. Tim könnte auf Baden verzichten, er könnte aber auf Wasser an seiner Haut rein generell verzichten. :ugly: Trotzdem muss er auch dann raus, wenn der Boden nass ist. Dafür liebt er föhnen über alles.

    Gino findet Baden toll solange es nicht zu lange dauert. Föhnen geht so. An seine edlen Beine lässt er eher ungerne eine Schere. Da arbeiten wir noch am Austreten nach hinten. xD

    Beide haben keinerlei Angst. Keiner zittert oder sonstwas.

    Aber genau wie meinem Mann fallen ihnen ganz bestimmt viele tollere Sachen als der Friseur ein.

    Es wird hier immer auf Gentests gepocht - aber wenn mit gründlich getesteten Hunden gezüchtet wird, ist das dann ein Risiko?
    Warum?

    Soweit ich das von Cindy ( @yane ) verstanden habe, geht es nicht um Krankheiten, die man testen kann. Es geht um die Erkrankungen, auf die man (bisher) nicht testen kann und die bei der einen Größe vorkommen und bei der anderen Größe nicht. Und da hast du dann ein Problem, wenn du die Größen lustig vermischt.

    Und ich "propagiere" gar nix. Ich besitze so einen Hund und werde von bestimmten Leuten hier dafür beschimpft, von daher fühle ich halt mit den Doodle-Besitzern.


    Meine Güte, immer diese Befindlichkeiten. Beschimpfungen lese ich hier kaum. Wenn Du das so deuten möchtest, allenfalls von einer Person. Cindy hat halt leider einen etwas seltsamen Tonfall. Was ich sehr, sehr schade finde, denn ich schätze ihr enormes Wissen. Nur geht dieses enorme (und sehr hilfreiche) Wissen dann manchmal in dem harschen Tonfall unter.

    Was mich aber jetzt wirklich interessiert.....

    Ich habe ein paar wenige Mittelpudel bisher auch persönlich kennengelernt. Allen gemeinsam war ein kräftigerer Körperbau, ein weniger filigraner Kopf, ein längerer Rücken und eine Ringelrute.

    Sachen, die ich persönlich nicht so hübsch finde. Nun ist "nicht so hübsch" ja kein Kriterium und bestenfalls eine persönliche Präferenz. Auf der anderen Seite scheint mir der Körperbau eines Pudels sehr bewährt was Gesundheit und Langlebigkeit anbelangt. Was ich mich frage, ist, ist dieser andere Körperbau genauso "gut" oder bringt dieser auch Nachteile mit.

    Keinerlei Wertung, einfach eine Frage, die ich mir schon öfter gestellt habe.

    mit "Pudelleute" ist die Züchter-Szene gemeint, und da sind eine Menge Leute "so".

    Ach weißt Du, in "Züchter-Szenen" ist das immer so. Das hat nichts mit Pudel oder nicht Pudel zu tun.

    Aus der engen Verwandschaft kenne ich die Vogelzüchterszene recht gut und aus eigener Anschauung die Garnelenzüchterszene.

    In Züchterszenen spielen zum einen Neid und Missgunst eine Rolle. Es geht um Erfolge und es geht um Geld. Und es geht auch darum, dass dort Menschen vertreten sind, die ein hohes Engagement für ihre Tiere mitbringen, sonst wären sie keine ernsthaften Züchter. Hohes Engagement bringt auch Emotionalität mit sich. Man wünscht sich für seine Tiere "das Beste" und sieht, dass an anderen Stellen torpediert wird zum Nachteil der Tiere, zum Nachteil der eigenen Rasse. Und das macht manchmal wütend.

    @kamikazeherz. Mit Emails bin ich auch nicht weiter gekommen bei Frau Rousek. Ich glaube, sie kommt irgendwie nicht zum Mailen. Aber man kann fast (!) zu jeder Zeit anrufen, sie ruft auch zurück falls mal besetzt ist, oder so.

    Schickt Ihr denn Mails aus Eurem E-Mail Programm oder nutzt Ihr das Kontaktformular auf der HP?

    Mit Mails habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht. Die scheinen irgendwie meist unterzugehen. Wenn ich das Kontaktformular benutze bekomme ich aber immer eine zügige Antwort. Scheint anders gefiltert zu werden.

    Ich denke mit den Jahren werden hier auch die Preise für diese Hunde sinken.

    Und dann werden 95% der "Züchter" weiterwandern zum nächsten Modetrend. Wenn ich sehe, welche Vielzahl an seriösen Zuchtstätten hier genannt werden konnten, scheint 95% der "Züchter" einfache Geldvermehrung zu interessieren. Fällt das Geld weg wandern sie zum nächsten geldbringenden Exemplar.

    Übrigens wären weitere Rassen die keine Aufgabe mehr haben außer niedlich und händelbar genau das was gebraucht wird


    Dieser Satz ließ mich jetzt ehrlich gesagt erstmal schaudern.

    Was ist "niedlich". Optische Beuteschemen sind ja völlig unterschiedlich. Mein Beuteschema ist beispielsweise ein großer, sehr schlanker, möglichst kurzhaariger Hund mit langem Fang. Mir gefallen viele der großen Windhundrassen und der Dobermann. Rein optisch. Langhaarhunde mag ich nicht sonderlich. Und ganz am Ende meiner persönlichen Skala befinden sich kleine Wuschelhunde.

    Und "händelbar". Ja natürlich. Eine Grundbedingung für jeden Hund in unserer Zivilisation. Einen nicht händelbaren Hund könnte man ja nur wegsperren.

    Und grad arbeitende Hunde müssen händelbar sein. Was will ein Schäfer mit einen nicht händelbaren Hütehund. Was soll man im IPO mit einem nicht händelbaren Schäferhund.

    Was Du wahrscheinlich (?) meinst sind leicht erziehbare Hunde. Aber was macht einen Hund leicht erziehbar? Was macht einen Hund zum Alltagsbegleiter?

    Für beides sind diverse Charaktereigenschaften erforderlich. Die man mit (gezielter) Zucht beeinflussen kann.

    Wesensfestigkeit ist beispielsweise wichtig. Ein Hund, der neugierig, erforschend und ohne Angst in neue Situationen geht. Und bei Wesensfestigkeit wird es recht schnell recht eng. Bei vielen Rassen. Ganz, ganz schnell hat man Hunde drin, die dieses Kriterium nicht erfüllen und schwupps sind ganz Linien versaut. Bei meiner Rasse (dem Pudel) finde ich ein durchaus nennenswertes Thema. Da läuft einiges an unsicheren Hunden durch die Welt. Und Pudel werden eingekreuzt. Woran will man dann beim Doodle ohne Linienverfolgbarkeit festmachen, dass sich nicht irgendwo unsichere Hunde in der Linie befinden. Das nur an den Elterntieren festmachen zu wollen wäre eine Farce.

    Was ich gut finde ist, dass es dadurch die Möglichkeit gibt auch den Deckrüden kennenzulernen.

    Ja, klingt erstmal gut. Aber grad das würde mich zunächst einmal stutzig machen.

    Gute Züchter wählen einen Deckrüden mit Bedacht aus. Und das bedeutet dann oftmals, dass der Deckrüde nicht um die Ecke wohnt. Ginos Vater kommt noch nichtmal aus Deutschland.

    Und so entfernt wohnende Deckrüdenbesitzer sind dann allesamt bereit so weit zu fahren? Finde ich merkwürdig.

    So auf die erste Beschreibung hört es sich erstmal alles sehr geschäftsmäßig an.

    Ich muss auch keinen Züchter heiraten, aber ich erwarte einige Dinge.

    Ich erwarte beispielsweise, dass sich ein Züchter für mich und meine Fragen Zeit nimmt.

    Ich erwarte auch, dass ein Züchter wissen will wo sein Welpe hingeht und einen potentiellen Interessenten genau unter die Lupe nimmt. Auch dafür ist Zeit und eine ruhige Atmosphäre erforderlich.

    Und ich erwarte auch, dass ein Züchter telefonisch ansprechbar ist. Alles im Rahmen natürlich.

    Warum ist eigentlich der Pudel in der FCI-Gruppe 9 drin als Jagdhund. Er würde doch besser in die 8 passen, oder?

    Die Frage kam hier im Forum schon mal irgendwo und die Antwort war "weil es so festgelegt wurde".

    Ich muss aber auch sagen, dass der Pudel en gros für meine Empfinden besser in die Gruppe Gesellschafts- und Begleithunde passt, als zu den Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde. Egal ob klein oder groß.