Beiträge von pauline31

    man sollte also schon im eigenen Interesse entweder den Hund erziehen oder falls das nicht geht so sichern dass sowas nicht passiert.

    aber aufpassen sollte man halt schon beim Autofahren


    Das ist genau die Einstellung, die mir immer begegnet.

    Es sind die Katzen anderer Leute. Aber es ist mein Problem.

    Mein einer Hund hat Jagd und Wachtrieb. Der befindet sich gesichert hinter 1.8m Zaun. Und ja, ich erziehe meine Hunde auch. Eine Katze im Garten würde er aber trotzdem jagen. Sprich, mein Hund kann nur noch angeleint in den Garten. Ist halt mein Problem, dass ich meinen eingezäunten Garten nur sehr eingeschränkt nutzen kann. Und dass da alles vollgepisst wird, halt mein Problem.

    Möchtest du seinen Jagdtrieb nicht fördern?

    Wenn ich irgendwas bei meinem Großen nicht fördern brauche, dann den Jagdtrieb. xD

    Das ist ja genau das Problem. Der würde kurzen Prozess mit der Katze machen und Miez wäre tot oder verletzt oder Hund wäre verletzt. Meine erste Hündin hat eine Katze im Garten getötet und dabei eine schwere Augenverletzung erlitten. Beides braucht kein Mensch.

    Mal abgesehen davon, dass ich mir das jahrelange AJT komplett ruinieren würde.

    Ich kann meinen Garten nicht so nutzen, wie ich möchte, und es ist anscheinend ganz allein mein Problem.


    Ja, das ist leider so. Bei uns ist es ja auch ganz extrem. Mein Großer kann morgens und abends nur angeleint in den Garten. Zu den Zeiten tummeln sich hier immer Katzen. Einfach Hunde zur Terrassentür rauslassen geht hier nicht. Türen offen lassen natürlich auch nicht.

    Der Kot stört mich. Aber vor allem stört mich, dass hier einfach alles vollgepisst ist. Gartenmöbel, Gartensäcke, das Haus inclusive der Fenster. Die Wäsche hänge ich immer extrahoch.

    Und als meine Katzen noch lebten, konnte ich sie nur unter Aufsicht in ihr Freigehege lassen. Da baut man extra ein Freigehege für viel Geld, damit es die eigenen Miezen gut haben und niemanden belästigen und keine Tiere fangen. Und dann können sie es doch nur eingeschränkt nutzen. Ich war darüber sehr traurig.

    Spannend ist für mich dann halt die Frage, ob die HH, die mehr als einen Chinesen haben, die Unsauberkeit der Tiere beim Zweithund in Kauf genommen haben. Oder wurden da dann gleich zwei Tiere angeschafft?

    Die Frage interessiert mich auch.

    Beim Ersten kann es ja sein, dass man nicht um die Problematik weiß. Oder die Folgen unterschätzt. Oder denkt, bei mir wird das schon klappen.

    Aber warum nimmt man dann einen Zweiten? Oder womöglich noch mehr davon?

    Wenn ich nicht schon mal ne Pinkelkatze gehabt hätte, dann würde ich es ja vielleicht auch unterschätzen. Das war einfach gruselig. Mal abgesehen von dem Gestank... wir waren permanent damit beschäftigt Herrn Kater zu beobachten, nur um nicht zu verpassen, wenn er wieder heimlich irgendwohin pinkelt. Immer, wenn er wach war, waren wir im Prinzip in ständiger Alarmbereitschaft. Das greift die Nerven an.

    Ich habe aber einige Rasseportraits zu CC und Windspielen gelesen (US Seiten), in denen das Problem Stubenreinheit klar angesprochen wurde

    Das wiederum finde ich dann gut.

    Und wäre für mich dann ein klarer Ausschlussgrund für eine solche Rasse. Da können die ansonsten noch so toll sein.

    Wenn ein Hund krank wird oder altersbedingt unsauber, dann ist es halt so. Ich habe meine Katze ja auch nicht weggegeben, als sie unsauber wurde.

    Aber Unsauberkeit ist ansonsten etwas, womit ich so rein gar nicht leben könnte und mir garantiert keine Rasse ins Haus hole, die bekanntermaßen damit Probleme hat.

    Die Faulheit mancher Leute ist dann wiederum eine andere Geschichte.

    Daher sind kleine Rassen in der Beziehung generell eher problematisch


    Nein, generell sicherlich nicht. Rassespezifisch vielleicht, wie hier bei den CC. Aber bei den kleinen Pudeln wäre mir sowas noch nie zu Ohren gekommen, dass in der Hinsicht Probleme bestehen.

    Ich finde schon, dass kleinere Hunde generell öfter müssen als große Hunde.


    Ob das generell so ist, weiß ich nicht. Aber ja, Tim muss öfter als Gino. Kleine Blase, höherer Stoffwechsel?

    Im ersten Jahr musste Tim so alle 2-3 Stunden pinkeln. Bei Gino hatte ich schon als Welpe das Gefühl, dass der eigentlich nie wirklich dringend muss. Auch nach 4 oder 6 Stunden wirkte da nichts irgendwie dringlich.

    In den Augen vieler Kleinhundhalter übersteigt der Vorteil, abends oder in der Welpenerziehung auch nachts nicht rausgehen zu müssen ( vor allem bei Dunkelheit und schlechtem Wetter) den Nachteil des Putzaufwandes.


    Meinst Du wirklich, das sind *viele*? :???: Also vielleicht bewege ich mich nur in anderen Kreisen, aber ich kenne keinen einzigen Kleinhundhalter, der seinen Hund drinnen pinkeln lässt.

    Allerdings wohne ich auf dem Dorf und mit sehr ländlicher Umgebung. Hier haben die meisten einen Garten, wie ich auch. Hund kann daher zum Pipi in den Garten. Mache ich auch so. Morgens und vor dem Schlafen gehen, gehen meine Jungs in den Garten zum Pipi. Groß wie klein.

    Tim konnte übrigens auch als Welpe nachts sehr schnell einhalten. Ich war nur ganz am Anfang wenige Male nachts mit ihm raus. Und wahrscheinlich hätte ich mir das auch sparen können.

    wenn mir das nur mal vorher jemand gesagt hätte

    Ja, und das finde ich schade. Ich finde Kenner und Züchter von Hunderassen sollten sehr viel offener mit Problemen und Eigenheiten von Rassen umgehen und diese offen legen.

    Es kann mir niemand erzählen, dass nicht jedem Züchter diese Problematik bewusst ist und nicht auch bewusst ist, dass das zum Problem beim Käufer werden könnte.

    Schade ist das. Nicht nur diese Pinkelproblematik. Auch Charaktereigenschaften. Sensibel klingt ja irgendwie niedlich. Ängstlich dann schon nicht mehr. Etc. pp.