@ Schnauzermädel
So ein Training ist aber doch eher die Ausnahme. Ich kenne keinen Verein und keinen Trainer der so etwas in der Art für die Unterordnung anbietet. BEim Agility hatte ich das vor Jahren mal. Da bist du auf den Platz gekommen, hast dich in eine Liste eingetragen und der Liste nach ist man dann auf die Wiese zum trainieren. Ggf sind mal zwei oder drei zusammen drauf gegangen. In der UO ist es dann eher so, dass man zu einer festen Zeit in einer Gruppe trainiert. Oder man nimmt Einzelstunden.
Bei den Gruppenstunden finde ich es jedoch sehr wichtig, dass die Gruppen schon nach Leistungsstand aufgeteilt werden.
Ich möchte das mal am Beispiel unseres Platzes erklären.
Ein erwachsener Hund mit Grundkenntnissen (aus der Welpen-/Junghundegruppe) kommt in die BGVP (BGVP = Begleithunde-Gehorsam-Verkehrssicherheits- Prüfung). Dort wird der Hund auf die Verkehrssicherheitsprüfung und die BH vorbereitet. Innerhalb der Gruppen gibt es auch Hunde, die das eine besser und das andere nicht so gut können. Hier ist es natürlich Aufgabe des Trainers entsprechende Anleitungen zu geben. Es ist natürlich so, dass auf dem Platz Anregungen für das Training zuhause gegeben werden. Es muss natürlich dann auch zuhause geübt werden. Für die Trainer ist das natürlich ein ganz schönen Spagart, es ist aber machbar, wenn die Gruppen nicht zu groß sind.
Nach der Prüfung wechselt der Hund dann in die LAZ (Leistungsabzeichen). Hier werden die Gruppen ähnlich wie beim Schwimmabzeichen in die Kathegorien Bronze, Silber und Gold aufgeteilt. Nach diesen Leistungsständen werden die Gruppen aufgeteilt und die Übungen geplant.
Mit Emma trainiere ich gerade auf das LEistungsabzeichen Bronze hin, so wie alle aus dieser Gruppe. Natürlich gibt es hier auch Hunde die weiter sind als andere. Deshalb wird bei einzelnen Übungen von jedem auch nur das verlangt, was er kann. Nehmen wir z.B. die Bewegungskomandos. Der Hund soll ja auf Komando aus der Fußposition ins Sitz, Platz oder Steh gehen, ohne dass der HF stehen bleibt. Bei einigen Hunden klappt es super. Bei den anderen bleibt der HF halt neben dem Hund und tritt auf der Stelle, wieder bei einem anderen geht der HF nur 1-2 Schritte wieter und lobt dann den Hund. Gut , ein Stück weit ist der HF hier selbst verantwortlich und muss schon einschätzen wie weit er sich entfernen kann. Doch, das denke ich ist nicht so das Problem.
Wie du siehst müssen Gruppenstunden nicht schlecht sein. Es kommt halt immer ein bisschen auf die Größe der Gruppen und auf die Arbeitsweise des Trainers an.