Beiträge von Yvonne&Bobby

    Hallo!

    Ich würde mit dem Hund zunächst einmal üben, dass er am Rad läuft und gerade bei Kurven richtig geagiert und dem Rad ausweicht bzw folgt. Das geht meiner Meinung nach am besten, wenn man das Rad schiebt. Der Hund sollte rechts vom Rad laufen. Bei schieben ist das Rad also zwischen HF und Hund. Wenn das dann gut klappt kann man mal eine kleine Runde ums Haus machen und das dann nach und nach ausbauen. Kleine Touren würde ich erst mit ca 15 Monaten machen. Größere Touren erst nach ein bisschen Training ab etwa 18-20 Monaten. Wichtig ist dabei, dass der Hund locker trabt, weil das am schonensten für die Gelenke ist. Gut ist hierbei auch ein weicher Boden. Die Belastung auf Asfalt ist doch um einiges höher. Beim Fahren den Hund immer gut beobachten und bei starkem Hecheln auf jeden Fall eine Pause im Schatten einlegen und frisches Wasser mitführen! Und bitte nicht an heißen Tagen mit dem Rad losfahren! Sollte aber selbstverständlich sein! Und bitte auch darauf Achte3n, dass manche Hunde kein Maß kennen. Deshalb nicht zuviel des Guten. Auch, wenn der Hund noch weiter möchte sollten die Strecken nicht zu lang gewählt werden!

    Du hast Recht! Natürlich sollte der Hund einen gefestigten Grundgehorsam haben, bevor man mit ihm den Hundesport beginnt. Ich wollte damit nur sagen, dass ich diese Art von Training (man trainiert einzeln) NUR einmal im Bereich Hundesport kennen gelernt habe. Alles andere läuft, zumindest auf den Plätzen die ich kenne in Gruppenstunden ab. Oder man muss halt eine Einzelstunde buchen, die dann deutlich teurer wird.

    Ich denke man muss sich überlegen was man möchte. Mit einem Trainer alleine zu trainieren hat natürlich enorme Vorteile gerade am Anfang. Da wird halt jeder Fehler entdeckt. Das ist im Gruppentraining schon schwieriger. Hat man jedoch einiges an Grundkentnissen bekommt man in der Gruppe ja Anregungen und trainiert möglichst viel selbst. In den Gruppenstunden wird das ganze dann noch ein bisschen gefestigt (unter der Ablenkung der Gruppe). Ich muss sagen, dass ich selbst mir eigentlich vieles selbst erarbeite. Ich weiß ja wie es geht und merke Fehler (hauptsächlich in der Körpersprache) sehr stark an der Reaktion der Hunde. Beide Hunde reagieren sehr stark auf meine Körperhaltung wobei Bobby schon eher einen Fehler verzeiht als Emma. Liegt aber wohl auch daran, dass Bobby schon fast 10 ist und mich besser lesen kann bzw über Fehler hinwegsieht. Emma hingegen ist sehr pingelig. Beim Vorsitz z.B. muss ich schon recht grade stehen, damit sie auch richtig vorsitzt. Das alles sind Erfahrungswerte, die man erst mit der Zeit bekommt. Was natürlich schon wieder zeigt, dass es auf einen guten Trainer ankommt, der einen darauf aufmerksam macht!
    Viena, das wäre dann auch etwas worauf du achten solltest. Ich finde es nämlich ganz wichtig, dass ein Trainer auf Fehler aufmerksam macht und dann auch erkklärt, wie es richtig geht.
    Mei Tipp wäre, dass du dir so viele Plätze wie möglich in deiner Nähe ansiehst. Es ist immer besser, wenn man einen Vergleich hat. Es gibt so vieles, was falsch laufen kann und leider arbeiten noch immer viele nach alten Methoden, wo man als Anfänger nicht so schnell hinter steigt. Es hört sich alles schlüssig an und am Ende arbeitet man doch mit versteckter Gewalt und zerstört das Vertrauen seines Hundes. Mir ist es leider damals mit Bobby so gegangen. Ich habe danach dann eine ganze Zeit gebraucht, dass Bobby das Vertrauen wieder erlagt hatte. Heute kann ich von ihm wirklich behaupten, dass er für mich durchs Feuer gehen würde. Und das habe ich zum großen Teil auch meinem jetzigen HP zu verdanken, wo ich nun seit 8 Jahre bin und dafür eine Fahrt von 45 km einfache Strecke auf mich nehme.

    @ Schnauzermädel

    So ein Training ist aber doch eher die Ausnahme. Ich kenne keinen Verein und keinen Trainer der so etwas in der Art für die Unterordnung anbietet. BEim Agility hatte ich das vor Jahren mal. Da bist du auf den Platz gekommen, hast dich in eine Liste eingetragen und der Liste nach ist man dann auf die Wiese zum trainieren. Ggf sind mal zwei oder drei zusammen drauf gegangen. In der UO ist es dann eher so, dass man zu einer festen Zeit in einer Gruppe trainiert. Oder man nimmt Einzelstunden.
    Bei den Gruppenstunden finde ich es jedoch sehr wichtig, dass die Gruppen schon nach Leistungsstand aufgeteilt werden.
    Ich möchte das mal am Beispiel unseres Platzes erklären.

    Ein erwachsener Hund mit Grundkenntnissen (aus der Welpen-/Junghundegruppe) kommt in die BGVP (BGVP = Begleithunde-Gehorsam-Verkehrssicherheits- Prüfung). Dort wird der Hund auf die Verkehrssicherheitsprüfung und die BH vorbereitet. Innerhalb der Gruppen gibt es auch Hunde, die das eine besser und das andere nicht so gut können. Hier ist es natürlich Aufgabe des Trainers entsprechende Anleitungen zu geben. Es ist natürlich so, dass auf dem Platz Anregungen für das Training zuhause gegeben werden. Es muss natürlich dann auch zuhause geübt werden. Für die Trainer ist das natürlich ein ganz schönen Spagart, es ist aber machbar, wenn die Gruppen nicht zu groß sind.

    Nach der Prüfung wechselt der Hund dann in die LAZ (Leistungsabzeichen). Hier werden die Gruppen ähnlich wie beim Schwimmabzeichen in die Kathegorien Bronze, Silber und Gold aufgeteilt. Nach diesen Leistungsständen werden die Gruppen aufgeteilt und die Übungen geplant.
    Mit Emma trainiere ich gerade auf das LEistungsabzeichen Bronze hin, so wie alle aus dieser Gruppe. Natürlich gibt es hier auch Hunde die weiter sind als andere. Deshalb wird bei einzelnen Übungen von jedem auch nur das verlangt, was er kann. Nehmen wir z.B. die Bewegungskomandos. Der Hund soll ja auf Komando aus der Fußposition ins Sitz, Platz oder Steh gehen, ohne dass der HF stehen bleibt. Bei einigen Hunden klappt es super. Bei den anderen bleibt der HF halt neben dem Hund und tritt auf der Stelle, wieder bei einem anderen geht der HF nur 1-2 Schritte wieter und lobt dann den Hund. Gut , ein Stück weit ist der HF hier selbst verantwortlich und muss schon einschätzen wie weit er sich entfernen kann. Doch, das denke ich ist nicht so das Problem.

    Wie du siehst müssen Gruppenstunden nicht schlecht sein. Es kommt halt immer ein bisschen auf die Größe der Gruppen und auf die Arbeitsweise des Trainers an.

    Zitat

    Geh ohne Hund.

    Ohne Hund kannst du viel besser gucken, wie dort gearbeitet wird. Du wirst nicht nett eingeladen, sofort ein Probetraining mitzumachen, du musst nicht auf deinen Hund achten, du kannst viel einfacher auch im Vereinsheim und auf der Veranda die Stimmung mitbekommen.
    Und das ist alles wichtig, wenn man irgendwo länger verweilen möchte.

    Das ist richtig! Dein Hund wird auf dem fremden Platz erst einmal sehr nervös sein, viel schnüffeln wollen etc. Da hast du nicht den Blick für das Wesentliche! Geh erst einmal alleine hin und schau dir eine Stunde von außen an. Rede mit den Trainern und vereinbare dann, wenn es passt einen Tag wo du eine Probestunde machen kannst.

    Ich bin übrigens im IRJGV. Das ist quasi ein Konkurenzverein zum VDH. Auch in meinem Verein wird eine BH angeboten. Nur, werden die jeweiligen Prüfung beim jeweils anderen Verein nicht anerkannt. Ich kann mit meiner BH also nur an Turnieren des IRJGV und nicht die des VDH teilnehmen. Ich bin beim IRJGV gelandet, weil mir die Ausbildungsmethoden der hiesigen VDH Plätzen nicht zugesagt hatte.

    DAumen sind ganz fest gedrückt!

    Aber bitte nehmt vorher Kontakt zu der anderen Tierklinik auf und teilt denen mit, dass ihr mit dem Hund zu ihnen kommt. So können sie evtl schon einige Vorbereitungen treffen und ihr müsst keine unnötige Wartezeit in Kauf nehmen. Hierbei handelt es sich ja um einen Notfall!

    Und nun los zur Klinik und den Hund holen! Berichte doch bitte wie es weitergeht!

    Wenn ihr in der Klinik die Kosten für die Blutuntersuchung bezahlt habe, dann ist das Ergebnis euer Eigentum! Das ist so wie bei Röntgenbildern.

    Da ich jedoch davon ausgehe, dass die andere Tierklinik neue Werte nehmen wird würde ich da nichts mehr drum geben und den Hund dort rausholen und in die andere Klinik bringen. Sie müssen deiner Freundin normal den Hund geben, sobald sie die Rechnung bezahlt hat. Da würde ich mich gar nicht abwimmeln lassen. Der Hund ist ihr Eigentum!

    VIEL GLÜCK!

    Hallo!

    Deinen Wunsch nach einem Hund kann ich voll und ganz nachvollziehen. NAch deiner Beschreibung glaube ich jedoch nicht, dass er derzeit in dein Leben passt. Deine Eltern scheinen ja nicht ganz dahinter zu stehen. Einen Hund in einem Zimmer im Keller zu "verwahren" möchte ich dem armen Tier nicht zumuten. Es ist ok, wenn für einen Hund ein Zimmer (z.B. die Küche) tabu ist. Aber bei euch scheint es ja fast die ganze Wohnung zu sein. Damit wird ein Hund nicht glücklich! Hunde sind Rudeltiere und möchten auch immer bei ihrem Rudel sein! Und, auch wenn du daheim bist wirst du doch wohl dann auch nicht immer nur in deinem Zimmer sein. Da wäre dann der Hund auch wieder einsam. Was meinst du wie sich der Hund damit fühlt?
    Ich würde dir empfehlen dir irgendwo einen PArtenhund zu suchen. Guck doch mal, ob es in der Nachbarschaft nicht jemanden gibt, der dir einen Hund leihen kann. Den kannst du abholen wann immer du langeweile hast. Damit ist allen Beteiligten mehr geholfen. So hast du auch die Möglichkeit Erfahrungen im Umgang zu erhalten. Vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit mit einem solchen Hund eine Sportart zu machen etc. Bitte überleg es dir noch einmal!!!

    Hallo!

    Wie wäre es denn mit einem Hund aus der Sparte Retriever? Es muss ja nicht der Goldie oder der Labbie sein. Ich könnte mir einen Flat Coated oder Chesapeake Bay Retriever gut vorstellen.
    Das Beschützen liegt einigen Rassen mehr im Blut als anderen. Aber gerade deshalb sollten diese Hunde schon in erfahrene Hände. Denn dieser Schutztrieb kann sich sehr schnell ausweiten und man hat am Ende ein Problemhund. Ich denke das einfache Bellen kann man nicht an einer Rasse fest machen. Das kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Da kannst du eher auf optische Effekte setzen. Nimm z.B. den Flat Coated, der ja groß und schwarz ist. Es gibt Leute die davor angst haben.
    Außerdem kannst du deinem Hund ja auch das Bellen auf Komando beibringen. Daran soll es also nicht scheitern. Gefahr dabei ist nur, dass du dir ggf einen bellfreudigen Hund anerziehst, der in anderen Situation auch eher bellt.