Beiträge von Yvonne&Bobby

    Ich würde dir vorschlagen zunächst einmal mit Training dagegen zu wirken. Wenn er Hündinnen extrem bedrängt, dann ruf ihn zu dir. Zur Not leine ihn an und hol ihn aus der Situation raus! Gönne ihm eine Auszeit!

    Wenn es gar nicht geht, dann kannst du immernoch über einen Chip nachdenken. Oder erkundige dich mal nach Hormontabletten. Die müsstest du dann aber täglich geben. Nur haben die nicht alle TÄ im Program und nutzen in der Regel eher den Chip. Bei Tabletten hast du jedoch den Vorteil, dass du sie schnell wieder absetzen kannst und sich der Hormonspiegel schneller normalisiert.

    Ist vielleicht keine schlechte Idee ihn mal mit seinen Kumpels in den Offenstall zu stellen.
    Vielleicht bringt es ja was.

    Kann natürlich auch sein, dass er sich im Moment nicht so wohl fühlt. Achte auaf jeden Fall noch mit drauf, ob er gut frisst und sich sonst auch normal verhält.

    Guck vielleicht mal genauer drauf, ob er vielleicht im Rücken ein bisschen verspannt ist oder so. Man weiß ja nie! Tiere können uns ja leider nicht sagen wo der Schuh drückt.

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    Na das klingt ja interessant :D

    Ich konnte gerade wieder nicht am Fleischer vorbeigehen... Es gab "Querrippe vom Jungbullen" im Angebot, für uns gibt's dann morgen wohl doch wieder Nudeln und Tomatensoße (hatte nur 5€ in der Tasche... :lol: )

    Na hauptsache der Hund ist satt :lol: Kenn ich aber irgendwo her!

    Ich hab heute endlich meine gekauften Borten geliefert bekommen. Ist also MAterial, die ich gekauft habe um meinem Hund eine neue Feng-Shui-Ausstattung (Leine-Halsband-Geschirr) nähen zu können.
    Morgen geht es dann noch in einen Laden. Da wird dann ein Hurtta Regenmantel gekauft. Da gibt es dann das Auslaufmodell, weil das derzeit verhältnismäßig günstig ist.

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    Bin schonmal froh, dass es auch anderen so geht, dann liegts wenigstens nicht an uns ;)

    Darf ich mal ganz doof fragen, warum du eine Hundeschule besuchst obwohl du selbst mal als Trainerin gearbeitet hast? Stelle mir das arg schwierig vor, sich da dem Trainer 'unterzuordnen' wenn man ja eigentlich augenscheinlich mehr Ahnung hat... aber ist ja auch für die Trainer scheinbar alles andere als angenehm ^^

    Würdest du also sagen, dass Hundeschule zwecks Sozialisierung und vielleicht Korrektur von Fehlern die sich mit der Zeit einschleichen können ohne dass man es selbst merkt auf jeden Fall sinnvoll ist?

    Wenn Hundi Kommandos nicht ausführt machen wir es im Moment so, dass wir Sichtzeichen/Spieli/Leckerchen aus der Sicht des Hundes entfernen, es gibt ein 'uh-oh', dann geht das Spiel von vorne los :hust:


    Natürlich hast du Recht, dass es sowohl für mich als auch für die Trainer auf meinem jetzigen Hundeplatz eine komische Situation ist. Ich trainiere aber wieder selbst unter Anleitung, weil ich nach 10 Jahren meinen alten Hundeplatz wegen verschiedener Gründe verlassen habe. Dort habe ich eine Gruppe mit Hunden betreut, die ihre (BGVP-Prügung) Begleithundeprüfung schon gemacht haben. Ich hab mit Bobby dort alle Prüfungen abgelegt, die es gab. Emma habe ich die BGVP und die nächste Prüfung (Leistungsabzeichen in Bronze) machen lassen. Nun, dieser Verein gehört nicht dem VDH an und hat eine eigene Prüfungsordnung.
    Jetzt bin ich zum VDH gewechselt und meine abgelegten Prüfungen werden dort nicht anerkannt. Da ich mit Emma aber Agility betreibe und auch wieder auf Turniere gehen möchte, muss ich die BH noch einmal machen. Und deshalb trainiere ich halt selbst wieder auf einem Hundeplatz.
    An meiner Art, wie ich ihr das beibringe wird nichts korrigiert. Lediglich den Prüfungsablauf –also die reinen Übungen – lasse ich mir zeigen. Das sind jetzt aber auch nur noch ein paar Stunden. Die Prüfung ist am 21.10.!

    Und im Agility brauche ich auch immer noch Hilfe. Das mache ich zwar auch schon seit Jahre, kann anderen auch super helfen. Aber mich selbst sehe ich ja nicht und hab auch noch Probleme mich von einem langsamen kleinen Hund auf einen großen schnellen Hund umzustellen. Da ist das dann wieder eine andere Situation.


    An die TS:
    Ich finde es wichtig, dass es bei einem Hundeplatz/ einer Hundeschule und den jeweiligen Hundebesitzern passt. Ich hab auch schon viele Erfahrungen machen müssen und bügel noch heute Fehler aus, die vor Jahren mal durch Unwissenheit bei Bobby gemacht wurden. Es ist so schwer das Vertrauen zum Hund wieder aufzubauen, wenn mal etwas falsch gelaufen ist. Deshalb verlass dich ruhig auf dein Gefühl und versuche dir die Stunden wirklich zunächst einmal von Außen ohne Hund anzusehen. Und ganz wichtig: sprich es ruhig an, wenn dir etwas komisch vorkommt. Manche Trainer sind einfach Betriebsblind geworden und sind dankbar, wenn man sie auf etwas aufmerksam macht. Oder aber sie freuen sich über das Interesse, was man zeigt. Gut, einige sind um dumme Ausreden nicht verlegen, wenn sie Mist bauen. Aber auch dann müssen sie nun erst einmal drauf reagieren.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg bei deiner Suche und hoffe, dass du das Richtige für euch findest!

    Falls du mal Fragen hast, darfst du mich auch gerne mal per PN anschreiben. Ich sag dir auch, wenn ich etwas mal nicht weiß. Außerdem habe ich noch viel Kontakt zu Trainerkolleginnen und könnte mich zur Not sogar schlau machen. Gilt natürlich auch für die Anderen ;)

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    Hallo!

    Ich würde gar nicht soviel vorm Training machen, ich hab die erfahrung, das es für uns zumindest besser ist, kurz lösen (müssen eh schnell in den Wald, der ist in der Nähe vom Trainingsplatz) und dann auf dem Platz, da es sonst zu viel wird für Finn, dann ist er so nach der hälfte vom Training nicht mehr zu gebrauchen!

    Es geht jetzt nicht darum vorher eine Stunde richtig Spatzieren zu gehen. Es geht viel mehr darum den Hund vorher etwas warm zu machen um die Gelenke und Muskel zu schonen. Oder macht ihr vorher ein Aufwärmtraining ohne Geräte?

    Anschleichen und fixieren ist wirklich nicht nur Aussietypisch. Das machen ganz viele Rassen und ist eine Unart. Emma macht das hin und wieder noch bei fremden Hunden. Ich unterbreche das Verhalten sofort und lasse sie dann nicht zu den anderen Hunden.
    Was bei Aussies oft der Fall ist ist, dass sie sehr forsch auf andere Hunde zugehen und oft recht schroff sind. Bodychecks und üble Rämpler sind da keine Seltenheit. Damit können viele andere RAssen nicht umgehen. Viele haben eine Individualdistanz und möchten gefragt werden, bevor diese überschritten wird. Der Aussie fragt aber eher selten. Man kann es ihm aber antrainieren (zumindest in 90% der Hundebegegnungen klappt das dann).

    Tja, leider achten nicht alle Halter so auf ihre Hunde oder reagieren auf das Verhalten ihres Hundes. Sie meinen, dass die Hunde das schon unter sich regeln. Aber nicht alles muss man die Hunde regeln lassen!
    Ich stelle mich zwischen dem rankommenden und fixierenden Hund und zwischen meinen Hunden und mache dem anderen Hund so klar, dass ICH auf mein Rudel achte und er erst einmal an mir vorbei muss. In der Regel klappt das dann auch und sie laufen doch nett den Bogen. Dann entscheide ich, ob dieser Hund Kontakt zu meinen Hunden bekommt oder nicht. Das muss mann ggf ein paar Mal gemacht haben und wird ab und an auch ein bisschen blöd angesehen. Manchmal erkläre ich meine Aktion, manchmal gehe ich mit meinen Hunden einfach weiter ...

    Wie sieht das überhaupt im Winter auf dem Hundeplatz aus, den du dir ausgesucht hast? Trainieren die auch im Winter? Sonst kannst du ja die Witerpause super für das Gehorsamstraining nutzen und dann im Frühjahr richtig mit durchstarten.
    DAs mit dem Kong finde ich quatsch. Der Hund muss lernen mit der Ablenkung um zu gehen und sich auch ohne "Bestechung" auf seinen HF konzentrieren. Esgibt kaum etwas wichtigeres als das der Hund auch mal so ruhig bei seinem Halter bleibt. Einziges Hilfsmittel für mich wäre da die Leine!
    Wenn du mit deinem Hund an den Geräten arbeitest gehst du ja auch nicht nach der Eselführmethode vor sondern belohnst geziehlt richtiges Verhalten.

    Ich sehe das so: Hund soll bei der Arbeit beim HF bleiben und in den Pausen kommt die Leine dran und Hund soll sich beim HF ruhig verhalten. Mal so ganz kurz und knapp zusammen gefasst.

    JA, das Problem mit den Hundeschulen kenne ich nur zu gut. Ich hab vor 11 Jahren gesucht und hab das GAnze jetzt auch wieder hinter mir. Gut, mittlerweile wollen mich einige nicht mehr, weil ich selbst 4 Jahre als Trainerin tätig war und sich einige scheinbar nicht in die KArten gucken lassen wollen.
    Positive Bestärkung funktioniert bei einigen noch so, dass dort mit einem Leinenruck gearbeitet wird und, wenn der Hund dann mal "hört" bekommt er ein Lob. So arbeite ich auch nicht!
    Ich packe meine Hunde weiß Gott nicht in Watte und verlange auch Konzentration und die korrekte Ausführung bekannter Komandos. Aber es geht auch anders!
    Hundeerziehung funktioniert bei mir so, dass ein richtig ausgeführtes Komando belohnt wird. Ein falsch oder gar nicht ausgeführtes Komando führt zwangsläufig zu Frust, weil es nix gibt. Pech gehabt!
    Ich habe verschiedene Phasen zu loben. Richtig ausgeführt = super Lob, Korrigiert = ein okay. So mal ganz grob zusammengefasst.

    Versuch es noch mal mit einer Hundeschule. Und vielleicht gehst du mal ohne Hund zum Training und guckst es dir mal so an. Dann hast du mehr Zeit dich auf das Training, die Trainerin und die anderen Teilnehmer zu konzentrieren und kannst besser ein Urteil fällen. Außerdem ist es dann billiger für ich!