Beiträge von Yvonne&Bobby

    Naja, ich gebe die Chemie ja auch nicht sooo regelmäßig. In der Regel nur in den Sommermonaten, wenn ich feststelle, dass es wirklich überhand nimmt. Und dann natürlich, wenn wieder Flohalarm herrscht. Meine Hunde hatten beide schon soooo oft Flöhe. Sie haben ja auch immer viel Kontakt mit anderen Hunden und anderen Tieren. Und scheinbar sind meine Hunde bei sämtlichen blutsaugenden Viechern sehr beliebt. Bei Bobby habe ich mit seinem weißen und mittlerweile nicht mehr so dichtem Fell echt Glück, dass die die Tierchen sehr früh sehe. Bei Emma ist das wirklich ein Problem. Zecken finde ich nur, wenn sie gerade am Kopf krabbeln oder aber schon gebissen haben.

    Emma hat jetzt eine neue Bernsteinkette um bekommen. Ihre alte war jetzt ca. 4 Jahre alt und wir hatten die Vermutung, dass die Wirkung nachgelassen hat. Die letzten Tage hatte sie keine Zecken mehr. Ich hoffe, dass es so bleibt. Bobby hatte dieses Jahr erst 2.

    Ja, so ist das in der Regel ja auch. Man muss sich wirklich von dem Bild Pause = Rumtoben lösen.
    Ansonsten würde ich das mit dem Trainer so absprechen, dass ich kurz aus der Gruppe raus gehe, wenn ich merke, dass mein Hund durch ist.
    Ich hab 4 Jahre lang eine UO-Gruppe geleitet. Das waren zwar alles Hunde, die ihre BH schon hatten. Aber auch da gab es Situationen, wo einzelne Hunde einfach fertig waren.
    Die Halter sind dann mit ihren Hunden an den Rand gegangen oder haben sich auf die Bank gesetzt. Im Sommer hatte ich auch immer einen Napf und Gießkanne mit Wasser stehen. Ich habe den Haltern gesagt, dass sie jeder Zeit (auf während den Übungen) mit ihren Hunden zum Trinken gehen können. Das ist alles kein Problem.
    Wichtig ist halt nur, dass der Hund an der Leine bleibt und die anderen nicht stört indem er zwischenher läuft.

    Was ist für dich denn so falsch an dem Junghundetraining in der UO. Ein junger Hund muss auch mal lernen, dass er nicht mit anderen Hunden spielen darf sondern auf seinen Halter hören muss. Schließlich kann man ihm im Alltag auch nicht immer alles erlauben. Läuft ein anderer Hund auf der anderen Straßenseite muss dein Hund auch an der Leine bei dir bleiben. Und genau im Training auf dem hundeplatz kann dein Hund seine Frusttoleranz lernen. Nämlich indem er in dieser Situation nunmal nicht spielen darf.
    Ich würde diese Arbeit im Moment wirklich bevorzugen.
    Ich finde es auch nicht für richtig, dass der Hund auf dem Agiplatz mit anderen spielen darf. Denn ab einem bestimmten Alter wird es das dann bestimmt nicht mehr geben. und wie soll dein Hund dann den Unterschied verstehen? Wenn du später mal richtig trainieren möchtest, dann gibt es nichts ärgerlicheres als wenn der eigene Hund ständig wegläuft um mit anderen zu spielen oder aber ein anderer Hund dir zwischen den Füßen herläuft, weil der mit deinem Hund spielen möchte. Arbeiten und Spielen gehören für mich strickt getrennt! Man kann ja gerne vor oder nach dem Training die Hunde gerne noch einmal spielen lassen. Während des Trainings ist es der Hundehalter, der für den Hund interessant sein soll, nicht die anderen Hunde!!! Ich denke, dass das Problem wirklich hausgemacht ist. Ich würde nun entweder das Agitraining erstmal ganz sein lassen oder aber anders an die Sacher heran gehen und bei der "Arbeit" keinen Kontakt zulassen und wirklich kontrollieren und Distanz halten.
    Und ich würde dir raten doch die UO mitzumachen. Denn du brauchst ja irgendwann auch die BH. Da würde ich jetzt schon drauf hin arbeiten.

    Die Hütehunde sind schon mal sehr bellfreudig. Sie lernen sehr schnell, dass Bellen Aufmerksamkeit bedeutet. Deshalb solltest du zuhause auch auf jeden Fall dabei bleiben deinen Hund stickt zu ignorieren. Ich würde vielleicht sogar einen Schritt weiter gehen und den Raum verlassen, wenn es mit ignorieren alleine nicht klappt.
    Du solltest jetzt auch schon bei der Arbeit drauf bestehen, dass dein Hund ruhig ist. Bei Emma hab ich das so aufgebaut, dass ich zuerst "gewarnt" habe mit "nicht bellen". Hat sie weiterhin gekläfft war das Training für den Moment beendet. Heißt: Hund in die Box und ich bin ein Stück weggegangen.
    Ansonsten würde ich dir auch empfehlen die Distanz zu den anderen Hunden zu vergrößern. Dein Hund ist sehr jung, dazu noch eine Rasse, die stark auf Bewegungsreize reagieren. Sie muss erst einmal lernen diese Reize zu ertragen. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit dies bei einem anderen Training mal zu üben. Vielleicht, wenn eine Gruppe auf dem Platz mal Unterordnung macht. Die Hunde bewegen sich in der Regel langsamer und haben vielleicht nicht einen ganz so großen Reiz. Sprich mal mit der Trainerin.
    Ich würde im Moment ganz viel Wert auf viele Wiederholungen legen. Je öfter dein Hund diesen Reiz jetzt aushält, desto schneller wirst du das Verhalten lenken können.
    Als Tipp kann ich dir nur auf den Weg geben selbst entspannt zu sein bei diesem Training. Falls du selbst mal einen schlechten Tag hattest und dich nicht zu 100 % drauf konzentrieren kannst, lass es mit dem Training. Ich würde dann auch nicht zum Platz fahren.

    Ok, dann ist der Reiz natürlich sehr hoch.
    Ich würde es auch mit dem Eingraben probieren und zusätzlich trainieren, dass die Hunde nicht an den Zaun dürfen.
    Ich würde dazu ein Flatterband oder ähnliches etwa 1,5 - 2 m vor dem Zaun auslegen und den Hunden beibringen, dass sie dieses nicht übertreten dürfen.

    Kleiner Tipp: beim Frontline gibt es verschiede "Sorten". In Apotheken wird nur das normale Frontline verkauft. Beim Tierarzt bekommt man das Frontline Combo. Das ist etwas stärker und wirkt bei meinen Hunden zum Glück vorallem gegen Flöhe. Meine Hunde ziehen Flöhe ja scheinbar magisch an. Sobald die einem Hund mit Flöhen begegnen, haben die auch welche, wenn ich keinen Schutz drauf habe.
    Die Scalibo fallen bei uns leider raus. Bobby bekommt davon einen schlimmen Ausschlag und Emma hat davon starken Haarausfall.
    Emma scheint dieses JAhr auch bei den Zecken sehr beliebt zu sein. Sie hat jetzt Frontline Combo drauf und trägt Bernstein. Trotzdem wird sie quasi angegriffen.
    Ich weiß auch nicht was ich noch machen soll. Wir fahren bald nach Bayern. Da wird das bestimmt noch schlimmer.

    Wirklich tolles Zusammenspiel!

    Unser Verein wird in Zukunft auch vermehrt mit behinderten Menschen zusammenarbeiten. Am Sonntag kommen 5 Personen mit dem Prader Willy Syndrom und dürfen mit unseren Hunden kuscheln und trainieren. Das wird zwar kein Ersatz für einen eigenen Hund, aber zumindest werden sie (hoffentlich) einen schönen Tag auf unserem Vereinsgelände verbringen dürfen.

    Ich hab ja auch einen Senior. Ich habe mir bei Zooplus einen Buggy gekauft. Den kann man zwar nicht im Gebirge einsetzen, aber wenn es mal in die Stadt geht. Den werden wir auch in den Urlaub mitnehmen. Die Leute gucken zwar immer ein bisschen blöd, weil man meinem Hund sein Alter nicht ansieht. Aber bei längeren Touren ist er einfach schnell erschöpft. Das Problem ist auch, dass wir ja auch den Aussie haben, der einfach viel mehr Auslauf fordert. Und den Kleinen immer zuhause lassen ist auch nicht schön bzw geht im Urlaub nicht, weil der da nicht alleine bleiben würde.