Beiträge von Yvonne&Bobby

    Puh, ganz schön schwer zu lesen dein Text. Da muss ich jetzt erst einmal durchsteigen.

    Dein Hund macht also in die Wohnung. Dort immer in den gleichen Raum?
    Zudem demoliert er die Wohnung, wenn er alleine ist?

    Habt ihr euren Hund in irgend einer Weise bisher erzogen?

    Für mich liegt das Problem dort scheinbar viel tiefer als nur bei der Stubenreinheit.

    Dein Hund ist kein Spätzünder. Mit einem Jahr ist ein Hund nicht erwachsen. Es handelt sich da viel mehr um einen Jugendlichen, der gerade versucht seine Grenzen zu testen. Erwachsen ist ein Hund dieser Größe etwa mit 3 Jahren.

    Ist jetzt nicht böse gemeint, aber für mich liest sich das eher so, als wenn du etwas unvorbereitet in die Sache gehst.
    Einen Welpen wirst du mit 13 Wochen nicht alleine lassen könne. Vorallem keine 6 Stunden. Das muss erst einmal geübt werden. Dafür solltest du schon ein paar Monate Zeit einplanen.
    Stubenrein wird ein Hund auch nur durch konsequentes Üben. Je öfter dein Hund in die Wohnung (dazu gehört auch eine Hundetoilette) macht, desto länger kann es dauern bis er stubenrein ist. Rechne am Anfang mal damit, dass du alle 2-3 Stunden mit ihm raus musst, auch in der Nacht. Sobald du merkst, dass die kleine Maus wach wird, direkt raus mit ihm. Mein Tipp: schlaf am besten im Jogger.
    Futtertechnisch gibt es viel bessere Sorten als die von dir genannten. Ich würde da eher etwas hochwertigeres wählen. Achte bei der Auswahl darauf, dass bei der Zusammensetzung auf jeden Fall der Fleischanteil als erstes deklariert ist. Ich würde mich da mal etwas einlesen.

    Hört sich so an, als würden hier wirklich viele ähnlich denken als ich. Wenn es wirklich dazu kommen sollte, dann mache ich das gerne. Eine wirkliche Bezahlung möchte ich dafür gar nicht. Ich habe mich ja auch nicht aus Interesse an Kohle freiwillig zur Verfügung gestellt. Sondern ganz einfach deshalb, weil ich diesen Sport toll finde, diese Hunderasse liebe und wirklich gerne etwas mit Hunden mache. Und mich wird es vielleicht selbst auch noch weiter bringen mich nicht nur auf meinen eigenen Hund festzufahren. Unkosten werden mir ja zumindest am Anfang gar nicht entstehen. Die Fahrkosten zum Hundeplatz fallen für mich eh an, weil ich meine eigenen Hunde ja auch dort ausbilde. Und Turniere werden wir ja auch dann erst später laufen, wenn es mit uns als Team klappen sollte. Seminare zahlt mir der Verein (bin dort im Moment die einzige Turnierstarterin und werde deshalb etwas mehr unterstützt).
    Naja, wir werden wirklich mal gucken wie das mit dieser Halterin erst einmal selbst klappt. Sie ist ja sehr bemüht ihren Hund eigentich selbst zu führen. Dass ich einspringe war ja am Samstag erst nur ein Gedanke, falls sie es doch nicht schaffen sollte. Wir warten die nächsten Wochen erst einmal ab.
    Ich danke euch schon einmal für eure Meinungen und Erfahrungen.

    Ok ich gehe mal etwas tiefer in die Materie.
    Es handelt sich bei der Hündin um eine Zuchthündin. Diese soll gerne im ASCA ein paar Turniere laufen, damit man dann auch sehen kann, dass die Hunde aus dieser Zucht dazu geeignet sind. Die Besitzerin möchte ihren Hund grundsätzlich selbst führen. Aufgrund von gesundheitlichen Problemen könnte es schwierig werden im Agility. Selbst macht sie mit ihrem Hund Obedience und jetzt auch Rally Obedience und lässt ihre Hunde wohl auch hüten. Es geht also einzig und alleine darum, dass der Hund im Agility geführt wird. Grundsätzlich handelt es sich um eine sehr aufmerksame Hündin. Sie würde wohl auch mit anderen Leuten laufen.

    Unser erstes Ziel ist es erstmal, dass Halterin und Hund es versuchen. Nur, wenn es nicht klappt oder die Halterin mal Schmerzen hat werde ich einsteigen. Und, nur wenn es gar nicht gemeinsam geht werden wir drüber sprechen, dass ich den Hund führe.
    Wie gesagt, ich würde das sehr gerne machen. Einen Hund ganz zu mir zu nehmen und ihn auszubilden habe ich von meiner Seite aus direkt abgelehnt. Ich glaube das hätte sie sonst vielleicht auch noch gemacht. Das schmeichelt mir natürlich schon, dass sie nach einem Tag Training scheinbar so ein Vertrauen zu mir hat.

    Mich würde aber echt interessieren, wie das die anderen Hundeführer alle so machen. Ob es wirklich sooo schwer ist einen mehr oder weniger unbekannten Hund im Agility zu führen. Eine enge Beziehung, wie ich sie mit meinen Hunden habe, werde ich da natürlich die aufbauen können.
    Einen Versuch wäre es vielleicht einfach mal Wert. Was hätte man zu verlieren? Im Prinzip doch nur die Tatsache, dass der Hund dann nicht im Agility läuft. Das würde der Hund dann so oder so ggf. nicht tun.

    Hallo zusammen!
    Mich würde mal interessieren ob jemand von euch Hunde von anderen Leuten ausbildet oder diese im Sport führt.
    Ich habe am Samstag ein Angebot von einer Aussie-Besitzerin bekommen ihren Hund evtl zu trainieren und mit diesem dann auf Turnieren zu starten.
    Wenn es tatsächlich dazu kommt, dann würde ich das wirklich sehr gerne machen. Kosten für die Turniere würden auf sie gehen.
    Sie würde mir die Stunden dann auch gerne bezahlen.
    Grundsätzlich würde mir schon alleine das Training viel Freude machen. Ich möchte daran auch nicht groß verdienen. Da ich dafür aber noch einen Teil meiner Freizeit opfere, wäre ein kleiner Obolus schon schön.
    Was meint ihr, was man da so verlangen kann?
    Es wird vermutlich auf ein Training von 1-2 mal die Woche hinaus laufen. Und dann hin und wieder ein Turniertag.

    Ich hab am Samstag mein erstes Training gegeben. Da unsere Trainerin gerade im Urlaub ist und ich nicht auf Training verzichten wollte habe ich mich angeboten. und prommt hatte ich eine "Invalidentruppe". Der eine Teilnehmer (war das erste Mal da) hat Herzprobleme und ist mir nach 3 Hindernissen fast umgefallen. Und die 2. Besitzerin hat einen wirklich tollen Hund. Nur hat sie selbst Probleme mit ihrem Rücken. Kann also auch nicht laufen. Könnt euch ja vorstellen wie das Training dann aussah. Ich hatte ein doppeltes Viereck gestellt. Also gar nicht mal so viel Laufarbeit. Naja, wenigstens konnte ich mit Emma dann noch ein wenig was machen.
    Mit der Halterin der Aussie-Hündin hatte ich danach noch ne Zeit gesprochen. Sie will mal gucken, ob sie selbst ihren Hund führen kann. Wenn nicht, gucken wir mal, dass ich ihren Hund trainiere und dann vielleicht auch mit ihr starte. Wäre ja schon cool noch einen 2. Turnierhund zu haben ohne sich selbst noch einen anschaffen zu müssen. Solange ich meinen kleinen Bobby noch habe kommt nämlich kein Hund zu mir. Das wäre dem Kleinen gegenüber nicht fair.