Beiträge von Yvonne&Bobby

    Das stimmt. Ich hab auch schon den ein oder anderen Hund in der Kniekehle gehabt. Zum Glück ist mir selbst noch nichts schlimmes dabei passiert. Der ein oder andere Mensch hat aber schon einmal einen Salto geschlagen dabei.
    Wir hatten so vor ca. 2 Jahren eine Gruppe, die sich regelmäßig im Wald getroffen hat. Darunter auch nur junge und große Hunde (Ridgeback, Visla, Retriever). Die Halter fanden es ganz toll, dass die Hunde miteinander gebalgt haben und quer durch den Wald gerannt sind. Dass sie dabei Jogger und Spaziergänger belästigt und sogar gefährden haben war den HH scheinbar egal. Ende vom Lied war dann, dass das OA kam und einen Leinenzwang androhte. Zum Glück treffen die sich nun woanders. Ein Leinenzwang wurde zum Glück nicht ausgesprochen. Ich verstehe allerdings immer noch nicht, warum man seinen Hund nicht einfach erziehen kann und ein bisschen Rücksicht auf die Mitmenschen nehmen kann. Mit ein paar kleinen Spielregeln klappt das Miteinander viel besser und ist vorallem ungefährlich.
    Emma hat das inzwischen so verinnerlicht, dass sie zu uns kommen muss, wenn ein Jogger oder anderer Hundebesitzer kommt, dass sie das automatisch macht. Wenn es ok ist, dann bekommt sie ein Auflösekommando und darf wieder laufen. Läuft dann doch mal was aus dem Ruder, wenn der andere Hund z.B. doch keinen Kontakt möchte oder einfach ängstlich reagiert, rufe ich sie wieder zu mir. ICH sehe da kein Problem drin.

    Ich bin ja dafür, dass es vor der Anschaffung eines Hundes eine Eignungsprüfung gibt. Denn manche HH scheinen wirklich unfähig zu sein. Ich würde die Sachkundeprüfung echt weiter ausweiten und wirklich jeden Halter und sogar Familienmitglieder ab einem bestimmten Alter verpflichten diese Prüfung abzuhalten. dafür könnte man ja dann die Hundesteuer runter setzen. Ich weiß, dass einige Gemeinden einen Bonus aussprechen, wenn der Hund die BH hat. Meine Freundin zahlt z.B. nur die Hälfte. In meiner Stadt gibt es das leider nicht.

    Das sehe ich genau so wie Corinna. Dein Hund hat einfach ein Defizit in der Prägung erlitten. Das kann man jetzt nur sehr schwer wieder ausgleichen. Durch gezieltes Training muss dein Hund jetzt einen Weg finden mit der Situation umzugehen. Das wird ein wirklich langer Weg. Fang bitte so schnell wie möglich damit an, bevor das Verhalten deines Hundes ritualisiert wird oder von Angst in einer Aggression kippt. Denn dann hast du ein noch viel größeres Problem.

    Spielunfälle hab ich auch schon genug gesehen. Aber keine, die so drastisch waren, dass der Hund eine bleibende Behinderung davon getragen hat. Und jetzt muss man auch noch bedenken, dass ein Goldie kein kleiner Hund ist und der Spielgefährte etwa die gleiche Größe hatte.
    Grundsätzlich ist es ja meine Entscheidung mit welchen Hunden ich meine Tiere spielen lassen. Wenn das andere Halter nicht akzeptieren, dann gehe ich halt meines Weges oder sorge dafür, dass meine Hunde nicht weiter belästigt werden indem ich zur Not dazwischen gehe. Im Nachhinein ist das dämlich mein Hund, der dann vielleicht den Rücken kaputt hat.
    Ich gelte bei uns im Wald mit meinen Hunden auch als Spielverderber. Dabei wollen meiner Hund oftmals gar nicht spielen. Bobby ist 14,5 Jahre, ist zwar noch fit, möchte aber seine Schnüffeltour in Ruhe durchführen. Emma spielt nur mit ausgewählten Hunden. Sie liebt Rennspiele. Körpernahe Spiele findet sie doof und hört da meist schon von alleine auf. Leider erkennen das dann einige Halter nicht, dass Emma einfach nicht mehr möchte. Sie kommt dann meist zu mir. Ich kläre das dann zur Not oder gehe mit ihr weiter.

    OT: ich finde dein Avatar-Bild total putzig. eigentlich sollte ich damals auch einen kleinen Langhaardackel bekommen. Aber dann ist Bobby bei uns eingezogen (steckt ja auch Dackel mit drin). Aber mit Zwerglanghaardackeln bin ich aufgewachsen.

    Gestern haben wir im Wald eine bekannte Hundehalterin mit ihrem Goldie getroffen. Wir haben uns schon direkt gewundert, dass die Hündin an der Leine geführt wurde. Da man sich kennt haben wir direkt mal nachgefragt was los sei.
    So berichtete uns die Halterin, dass ihre Hündin vor ein paar Tagen mit einem anderen Hund gespielt hätte. Dieser sei ihrer Hündin im Spiel voll in den Rücken gesprungen. Ende vom Lied: defekter Rücken. Und das wird wohl leider auch ein Dauerzustand sein. Die eigentlich noch recht junge Hündin wird den Rest ihres Lebens nicht mehr groß belastet werden. Gemeinsame Radtouren nur noch im Anhänger und als Reitbegleithund darf sie auch nicht mehr mit.
    Ich kenne den anderen Hund auch, der das verursacht hat. Da er so wild ist, dürfen meine Hunde mit ihm nicht spielen. Inzwischen weiß ich auch, dass ich da richtig handle. Zumal Emma das so wild und körperlich eh doof findet und 'Bobby aus dem Spielalter ja schon lange raus ist.
    Man kann seinen Hund nicht immer und überall vor Unglück bewahren. Diese Sache zeigt mir aber, dass man auch beim Spiel mit anderen Hunden immer darauf achten sollte, dass es vernünftig abläuft und man ein Spiel vielleicht auch einfach mal abbrechen sollte. Traurige Sache sowas! An die Kosten, die aus einem blöden Spiel heraus resultieren können möchte ich gar nicht denken.

    Ändern kann man an dieser Sache jetzt leider nichts. Mir war es jedoch ein Anliegen euch dafür auch ein bisschen zu sensibilisieren. Achtet beim Spiel auf eure Hunde und greift vielleicht frühzeitig ein, wenn ein Spiel einfach zu wild oder in die falschen Bahnen läuft!

    St-Peter-Ording ist mit Hunden ein Traum. Gerade der Strand in Ording oder in Bad sind weitläufig. Du kannst am Strand entlang von einem Ortsteil zum anderen laufen. Und wenn du keine Lust mehr hast zurück zu laufen, fährt dort jede Stunde ein Bus. Für Gäste mit Kurkarte kostenlos (Hunde zahlen dann aber 1,- EUR).
    Ich weiß, dass in St. Peter-Bad auch Hotels am Strand sind, die Hunde erlauben. Da würde ich dann einfach mal gucken. Und ja, dort ist Böllerverbot.

    Schönen Strand, wo Hunde eigentlich für uns nie ein Problem war findest du in St.-Peter-Ording. Wir fahren da im September wieder hin. Allerdings haben wir eine Ferienwohnung. Hotels gibt es dort aber bestimmt auch mit Hunden. Da würde ich einfach mal nach suchen, falls dir die Umgebung gefallen könnte.

    Verrätst du uns denn auch, wo genau du hin fährst? Sowas (Hotel mit Hundepool) in Bayern würde mich auch mal reizen.

    Vielleicht hilft es ja ein wenig, dass der Hund hütet. Da müsste er ja eigentlich Richtungskommandos kennen.
    Ich hab das Team erst letzten Samstag kennen gelernt. Nach einer Stunde kann ich zu den Beiden halt noch nicht viel sagen.
    Gute Ansätze haben wird aber jetzt.
    Beim nächsten Training werden wir uns dann an den Triebaufbau und das Arbeiten nach vorne machen. Zudem würde ich halt gerne an den Kontaktzonen arbeiten.
    Die Dame wollte natürlich gleich an die Wippe. Die gibt es aber erst, wenn alles Andere besser sitzt. Das nächste Mal werden wir uns dann ein Teil von der Wand oder vom Steg nehmen und 2on2off üben. Das wollte ich am Samstag nicht machen, weil ich das Teil hätte alleine schleppen müssen.
    Bei Emma hab ich die Kontaktzone ja auch wieder neu aufgebaut. Inzwischen stoppt sie oben nicht mehr so extrem und fragt nach jedem Schritt. Sie weiß, dass die bis unten durchlaufen muss und verbleibt dort, bis sie mein OK bekommt. Im Training reize ich das recht lang aus in den meisten Fällen. Im Turnier wird sie das Ok dann schneller bekommen. Ich bin soooo gespannt auf nächste Woche.

    Danke Silvia, das mit den Auslegern ist eine gute Sache. Das werden wir im nächsten Training mal probieren. Ich denke, dass es dann einfach nur eine Fleißarbeit ist. Die Besitzerin clickert zum Glück schon. Der Hund sollte das shapen also schon kennen.
    Links und Rechts haben wir am Samstag bereits im Training gemacht. Dazu hab ich ein doppeltes Viereck (also quasi ein 8) aufgebaut und wir haben die Hunde da dann mal recht und mal links geführt. Einmal nach links über die Hindernisse gezogen (rechts geführt) und einmal gedrückt (links geführt). Das Ganze dann natürlich auf der anderen Seite auch. Die Entfernung müsste da noch etwas mehr aufgebaut werden und die Kommandos gefestigt.
    Bei Voraus bin ich gar nicht auf die Idee gekommen die Stangen raus zu nehmen. Ist eine gute Idee. Wir hatten sie auf Mini. Und vermutlich waren die Abstände zwischen den Hürden mit 7 Schritten zu weit. Wir bleiben aber am Ball.

    Wie würdet ihr die Arbeit auf Distanz aufbauen ohne direkt am Hindernis zu sein. Hab da ja jemanden in der Gruppe, die selbst nicht gut laufen kann.
    Sie möchte ihrem Hund aber im Agility führen. Gerade Vorausstrecken haben wir am Samstag mit einem Bodentarget versucht. Nach ein paar Versuchen hat es geklappt.

    Mit Emma arbeite ich gerade an der Schnelligkeit und habe mir da den Futterbeutel zur Hilfe genommen. Am Samstag hat sie dann promt ein paar Hindernisse gerissen. Und dass, obwohl die auf Mini waren. Faule Socke! Am Anfang hab ich es nicht kommentiert, weil ich dachte ich wäre im Weg gewesen. Aber nachdem sie es gemacht hat als sie Platz hatte, hab ich ein bisschen geblafft "Füüüüüüüße hoch". Danach klappte es dann besser. Nächsten Samstag ist dann kein Training. Aber dafür danach die Woche das erste Turnier nach einem Jahr Turnierpause. Ich bin gespannt.

    Jeder von uns ist mal irgendwie als Hundehalter angefangen. Und ich behaupte mal, dass jeder mal unsicher war. Das ist im Grunde völlig normal. Wichtig ist nur, was man später daraus macht.
    Zuerst einmal solltest du deinem Bauchgefühl vertrauen. Von 4 Leuten wirst du 5 verschiedene Antworten bekommen. Einlesen in die Materie ist wichtig. Aber genau so wichtig ist ein gesundes Mistrauen. Nicht alles, was jemand mal geschrieben hat ist auch so richtig.
    Was du dir im Vorfeld auf jeden Fall überlegen solltest ist, welche Regel zuhause gelten sollen. Und diese gelten dann ab dem 1. Tag.
    Darf dein Hund nicht ins Bett, solltest du ihn auch als kleinen Welpen mit rein nehmen.
    Den Futter- und Schlafplatz würde ich so wählen, dass der Hund dort auch seine Ruhe hat. Ein Platz, wo er alles überblicken kann ist taktisch unklug. So kommt dein Hund nicht zur Ruhe und bekommt schnell den Eindruck, dass er die Wohnung überwachen soll.

    Wichtig finde ich bei einem Welpen auch schon das Thema Leinenführigkeit. Ein Welpe kann das natürlich noch nicht. Damit er es jedoch lernen kann würde ich die von einer Flexileine abraten. Hier hat der Hund immer einen leichten Zug auf der Leine, wenn er sich bewegt. Und genau DAS soll ja nicht der Fall sein. Er soll ja lernen, dass ihn die Leine zwar einschränkt, aber keine Zug ausübt, wenn er sich nicht selbst reinhängt. Am Anfang würde ich sogar ein Geschirr statt eines Halsbandes empfehlen. Falls dein Hund dann doch mal in die Leine springt oder nicht mitlaufen möchte, hast du keinen Zug auf den HAls den Tieres. Es empfiehlt sich hier ein Führgeschirr, was man gut verstellen kann (wächst ja dann mit).