Das stimmt. Ich hab auch schon den ein oder anderen Hund in der Kniekehle gehabt. Zum Glück ist mir selbst noch nichts schlimmes dabei passiert. Der ein oder andere Mensch hat aber schon einmal einen Salto geschlagen dabei.
Wir hatten so vor ca. 2 Jahren eine Gruppe, die sich regelmäßig im Wald getroffen hat. Darunter auch nur junge und große Hunde (Ridgeback, Visla, Retriever). Die Halter fanden es ganz toll, dass die Hunde miteinander gebalgt haben und quer durch den Wald gerannt sind. Dass sie dabei Jogger und Spaziergänger belästigt und sogar gefährden haben war den HH scheinbar egal. Ende vom Lied war dann, dass das OA kam und einen Leinenzwang androhte. Zum Glück treffen die sich nun woanders. Ein Leinenzwang wurde zum Glück nicht ausgesprochen. Ich verstehe allerdings immer noch nicht, warum man seinen Hund nicht einfach erziehen kann und ein bisschen Rücksicht auf die Mitmenschen nehmen kann. Mit ein paar kleinen Spielregeln klappt das Miteinander viel besser und ist vorallem ungefährlich.
Emma hat das inzwischen so verinnerlicht, dass sie zu uns kommen muss, wenn ein Jogger oder anderer Hundebesitzer kommt, dass sie das automatisch macht. Wenn es ok ist, dann bekommt sie ein Auflösekommando und darf wieder laufen. Läuft dann doch mal was aus dem Ruder, wenn der andere Hund z.B. doch keinen Kontakt möchte oder einfach ängstlich reagiert, rufe ich sie wieder zu mir. ICH sehe da kein Problem drin.
Ich bin ja dafür, dass es vor der Anschaffung eines Hundes eine Eignungsprüfung gibt. Denn manche HH scheinen wirklich unfähig zu sein. Ich würde die Sachkundeprüfung echt weiter ausweiten und wirklich jeden Halter und sogar Familienmitglieder ab einem bestimmten Alter verpflichten diese Prüfung abzuhalten. dafür könnte man ja dann die Hundesteuer runter setzen. Ich weiß, dass einige Gemeinden einen Bonus aussprechen, wenn der Hund die BH hat. Meine Freundin zahlt z.B. nur die Hälfte. In meiner Stadt gibt es das leider nicht.