Ich leite zur Zeit ja selbst eine Anfängergruppe. Bei mir dürfen die Teilnehmer in der Regel gar nichts in der Hand halten. Problem ist nämlich, dass der Hund wie ein Esel mit dem Objekt durch den Parcours geführt wird und sich gar nicht mit den Hindernissen beschäftigt.
Für mich ist der Aufbau sehr wichtig und der Intervall in dem die Belohnung folgt. Am Anfang wird bei mir wirklich jedes einzelne Gerät belohnt, damit die Motivation dieses zu erarbeiten hoch ist. Das Leckerchen oder Spielzeug bleibt aber bis nach dem Hindernis in der Tasche. Klappt das gut, dann wird irgendwann nach dem 2. Hindernis gelobt. Dann nach dem 3. usw. Wichtig ist aber, dass neue Geräte immer sofort belohnt werden. Auch, wenn ein Hund Schwächen hat und das Hindernis super nimmt, wird dieses belohnt. Also auch einfach mal individuell obwohl die Sequenz noch nicht beendet ist.
Alternativ darf bei mir auch mit dem Clicker gearbeitet werden. Dieser darf natürlich die ganze Zeit in der Hand bleiben.
Ich selbst belohne meine Hunde meist nur noch verbal und dann am Ende. Oder aber ich nutze bei den Kontaktzonen und beim Slalom einen Futterautomaten, den ich dann speziell positioniere.