Dank dir! Ich werde mich mal auf die Suche begeben und mich noch mehr einlesen. Ich denke mal, dass ich erst einmal einen Ansatz finden muss. Alles Andere wird dann ja aufeinander aufbauen. In welcher Form ich das Training dann letztendlich anbieten werde und anbieten kann muss ich ja auch noch mit dem Vorstand besprechen. Grundsätzlich wäre es mir schon lieb eine Art Basis-Gruppe zu bilden und das wirklich getrennt zu trainieren. Aber das wird sich denke ich auch eher zeigen, wenn ich die Teilnehmerzahl für das nächste Jahr habe.
Beiträge von Yvonne&Bobby
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Es ist mir schon bewusst, dass so ein reines Sprungtraining schon etwas Anderes ist als ein "Spaßtraining". Ich bin aber schon sehr bedacht darauf, dass die Hunde nicht einfach irgendwie über die Geräte laufen. Auch, wenn die meisten Teilnehmer nur Just for Fun trainieren sollte ein korrekten Arbeiten an den Geräten Voraussetzung sein.
Und damit meine ich nicht nur das richtige Arbeiten an den Kontaktzonen. Bedenken wir mal was da für eine Kraft auf den Hund einwirkt, wenn er springt und dann landet. Um der Gesundheit willen sollte da schon der Fokus darauf liegen, dass der Hund vernünftig springt. Um den Hund nur mal ein bisschen zu beschäftigen gibt es bei uns ja auch noch den Funparcours. Da kann man solche Spielchen machen.
Das Sprungtraining beinhaltet ja auch nicht NUR Sprünge. Sondern auch mal die Kombination mit Tunnel.
Und: man muss bedenken, dass es wirklich fast alles Anfänger sind. Kaum einer hat schon einmal einen Hund im Sport geführt. Heißt also, dass es bei reinem Sequenztraining zusätzlich Probleme gibt. Die Teilnehmer sind alle so dermaßen mit sich, dem Hindernis, dem Weg und dem Hund beschäftigt, dass der Hund in der Regel irgendwie über den Sprung hüpft. Auf Dauer für mich keine Lösung!
Ich werde die nächsten trainingsfreien Wochen mal dazu nutzen mir eine Art Konzept zu erarbeiten wie ich an das Training ran gehen möchte und wie ich die einzelnen Trainings aufbaue. Grundsätzlich werde ich schon den Fokus auf eine ordentliche Gerätearbeit legen und gerade zum Einstieg tatsächlich viele einzelne Geräte trainieren.Kann mir hier vielleicht jemand Literatur empfehlen aus denen ich mir noch mehr Anreize holen kann? Ich würde das Training schon ganz gerne strukturieren.
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Dem Grunde nach sind alle Personen Mitglied im Verein. Sie können also alle Angebote kostenlos nutzen (also mit dem Mitgliedsbeitrag).
Es entstehen also keine Zusatzkosten, wenn jemand beides nutzen möchte. Ich werde unserem Vorstand jedoch nahe legen, dass reine Anfänger zunächst NUR das Sprungtraining besuchen sollen.
Ihr habt schon Recht, Fortgeschrittene haben da doch schon einen anderen Anspruch an das Sprungtraining als richtige Anfänger. Also werde ich das wohl doch eher trennen und mich da in erster Linie um die Anfänger kümmern. Sollte einer unserer Fortgeschrittenen Probleme haben, sollten wir da vielleicht eher ein Einzeltraining machen.Natürlich ist es mir klar, dass ein reines Sprungtraining nicht so spannend ist wie Parcours zu laufen. Aber einen Parcours kann ich auch erst laufen, wenn mein Hund weiß was an den Hindernissen zu tun ist. Und ich möchte ehrlich gesagt keine "Eselführmethoden" mehr.
Seminare sind grundsätzlich keine schlechte Idee. Nur fürchte ich, dass ich dazu erstmal nicht kommen werde. Ich muss ja noch meine ganzen Sachkundenachweise machen und bin da noch einige WE ausgebucht. Und dann will ich nebenbei ja auch noch ein paar Turniere mit Emma laufen. Ich muss da ja auch noch 5 mal erfolgreich bestehen, damit ich meinen Trainerschein bekomme. Ich werde also ein wenig mehr auf Literatur zurückgreifen müssen, mich mit der Trainerkollegin absprechen und ein paar Kontakte zu anderen Trainern (oder meinen ehemaligen) auffrischen. Auf das Buch von Imke Niewöhner bin ich auch schon ganz heiß!!!
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Hallo ihr Lieben!
Einige von euch haben es ja schon mitbekommen, dass ich derzeit meine Trainer-Assistenz im Agility mache und eine eigene Gruppe leite.
Im Moment befinden wir uns in der Winterpause.
Ab Frühjahr würde ich die Gruppe (zum Großteil Anfänger) ganz neu aufbauen.
Ich würde das Training gerne ein bisschen splitten. Dazu habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht und würde gerne eure Meinung wissen.Also: ich würde das Training gerne auf 2 Tage aufteilen. An dem einen Tag würde ich gerne ganz bewusst nur Sprungtraining anbieten. Dieses Training soll sich in erster Linie auf den Aufbau von Sprungtechniken beziehen.
Hier würde ich dann gerne die Arbeit an einzelnen Sprüngen, Cavalettis etc anbieten. An diesem Training sollen auf jeden Fall alle Anfänger teilnehmen.
An dem anderen Tag soll es dann eher um Führtechniken, Wechsel und ggf. Parcours gehen. Das soll dann zusätzlich noch die ansprechen, die mit ihren Hunden schon etwas weiter sind.
Grundsätzlich fände ich es aber gut, wenn die Fortgeschrittenen auch am Sprungtraining teilnehmen würden.
Was haltet ihr grundsätzlich davon die beiden Dinge aufzuteilen???Ich weiß, dass es einige Methoden zum Sprungtraining gibt (Mecklenburg, Trkman z.B.). Ich finde dazu allerdings im Moment wenig Infomaterial hier in Deutschland.
Kennt jemand gute Bezugsquellen? Am liebsten wären mir natürlich DVDs. Bücher würden auch gehen, wenn sie in deutsch oder leicht verständlich auch in englisch sind.Vielleicht bekommen wir hier später auch noch ein paar Ideen zusammen, was man alles so in Sachen Sprungtraining machen kann.
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Hey Sarah,
das klingt doch echt super! MAn muss erst einmal ein Verständnis dafür haben wie man etwas machen muss. Dann geht das später fast von alleine. Und überlegen muss bei uns jeder mal. Ich stehe auch ab und zu mal auf dem Schlauch und muss sehen wie ich die Übung dann gut hin bekomme. Das ist ganz normal. Und genau deshalb geht man doch auch zum Training.
Die Winterpause kannst du noch schön nutzen um an ein paar Dingen zu arbeiten. Ich mach das auch immer mal wieder. Ich nehme mir manchmal auch ganz bewusst 10 Minuten und übe dann wirklich penibel mit meinen Hunden. Dinge, die nicht so gut klappen werden dann öfters geübt und noch stärker belohnt. Das RO kann man ja sehr gut unterwegs machen. Ich nehme mir da bewusst einzelne Übungen raus. Ich arbeite dann zwar ohne Schild, suche mir aber immer mal wieder Orientierungspunkte an denen ich die Übungen dann mache. Gerade bei den Drehungen neige ich dazu zu nah an das Schild zu gehen. Deshalb suche ich mir jetzt ganz bewusst mal einen Baum, eine Hecke oder auch etwas Anderes um meine Drehungen davor (270 Grad) oder daneben (360 Grad) zu üben. -
Kann man irgendwo nachlesen wie Silvia Trkmann das macht?
Ich trainiere mit Emma ganz bewusst das 2on2off. Ich will sie mit ihren 7 Jahren jetzt nicht mehr umstellen. Ich denke aber, dass man beides wirklich bewusst und ausgiebig trainieren muss und auch immer mal wieder abrufen sollte. Bei beiden Variationen steckt viel und vorallem konsequente Arbeit dahinter. Die Hunde lernen das nicht in ein paar Tagen.
Ich finde ja, dass man RC nur richtig arbeiten kann, wenn der Hund lernt auf Distanz zu arbeiten und man sich hierdurch einen Vorteil verschaffen kann. Es nützt ja nichts, wenn der Hund die Zone zuende läuft und danach nicht weiß wie es weiter geht. Läuferisch sollte man da auch schon ganz gut dabei sein.
Bei meinem nächsten Hund werde ich mal gucken wie ich mit ihm trainiere. -
Das ist echt von Hund zu Hund verschieden. Bobby findet es total super den Auslöser zu drücken. Das Futter interessiert ihn dabei gar nicht.
Bei ihm nutze ich das Gerät halt so, wie es eigentlich vorgesehen ist. Nur, Emma frisst das Futter. Emma reagiert halt voll auf das Geräusch, wenn die Leckerchen raus fallen und weniger auf ihr "Bing". -
Solche Dinge übe ich auch gerne mit weniger Stangen. Problem ist nur, dass mein Hund scheinbar zählen kann. Wo keine Stange mehr steht springt sie trotzdem noch hin und her. Bisschen gaga der Hund! Mir ist es halt wichtig, dass mein Hund gelernt hat den Slalom von Anfang bis Ende zu arbeiten. Eine Zeit lang hat sie nur 10 Stangen gearbeitet obwohl 12 Standen. Ich hab sie dann 2-3 mal angeblafft als sie raus kam und nun ist das Thema durch. Mit meinem "Schade" kam ich da nicht weiter. Mittlerweile kann ich mich in die andere Richtung absetzen. Aber ich denke, das dies auch einfach eine Fleißarbeit ist. Der Hund muss das Gerät erst einmal verstehen.
Was mir bei meinen Anfängern oft auffällt ist die Tatsache, dass viele auch nur eine Seite trainieren, wenn sie alleine zuhause üben. Ein Mädel aus meiner Gruppe war nach Wochen mal wieder da. Sie hatte den Slalom links geübt. Das hatte ich sofort bemerkt. Rechts war er eine Katastrophe. Sie meinte, dass die Stangen zu nahe am Zaun stehen würde und dann nicht genug Platz wäre. Dass sie diesen auch von der anderen Seite angehen könnte hatte sie nicht bedacht
Slalom und ordentliche Kontaktzonen müssen einfach regelmäßig gearbeitet werden. Gerade mit Hunden, die noch recht frisch sind im Sport.
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Ich benutze den Futterautomaten von Trixie und bin für den Preis damit echt zufrieden. Klar, es kommen mir manchmal zu viele Leckerchen raus. Aber das ist halt so.
Das Gerät funktioniert so, dass innen drin eine Trommel mit den Leckerchen ist. Die Größe der Öffnung stellst du ein, wie bei einem Futterball. Drückt man auf den Auslöser, dreht sich diese Trommel einmal und die Leckerchen fallen raus in eine Schublade. Schön ist, dass man 2 verschiedene Töne (Bing und Boing) hat. So kann ich mit dem Gerät mit beiden Hunden arbeiten. Jeder hat sein eigenes Geräusch.Ich habe meine Emma ja auch über 2x2 aufgebaut. Für mich klingt es bei dir so, als wärst du zu schnell vorgegangen und hast das 2. Tor einfach zu früh gestellt.
Ich würde das einfach noch einmal neu aufbauen und wirklich ganz bewusst den Eingang trainieren. Und das wirklich aus allen möglichen Winkeln und ganz wichtig auch, indem DU dich immer anders positionierst. -
Vielleicht magst du mal beschreiben was ihr im Training schon alles so macht. Denn als absoluter Anfänger sollte man noch keine Parcours laufen. Da würde ich eher mit einzelnen Geräten (vielleicht mal in Kombination mit einem zweiten) arbeiten. Denn so wie Cindy schon schrieb kann es auch ein Zeichen von Überforderung sein, wenn der Hund sich nur auf deine Hand konzentriert.
Kennt es dein Hund auch einfach ruhig (also ohne Geräte) an deiner Hand neben dir her zu laufen? Ich würde das beim täglichen Gassigang einfach mit einbauen, dass der Hund lernt rechts und links neben dir her zu laufen. Das ganze dann ohne zu springen. Das kann bei einigen Hunden auch schon ein Problem sein. Du kannst dabei auch schön mal Achten laufen in verschiedenen Geschwindigkeiten.