Beiträge von Gandorf

    Ilse Bilse, niemand will‘se — oder kann mit ihnen.

    Ich hatte mich mal gefragt:

    Wenn so ein Hund seinem Besitzer im Wald versehentlich entkäme, und ein Jäger erwischte ihn beim Wildern und würde ihn erschießen,

    was käme dann als Folge auf Besitzer und Jäger zu?

    Aber inzwischen weiß ich: kann man als Jäger so nicht machen.

    Gestern waren wir zu dritt Laufen. Seitdem wir das Quittentier in ein Geschirr packen funktioniert das nicht-an-der-Leine-ziehen wie von Zauberhand. Am Halsband hat sie immer gezogen und gezerrt....

    Die Frage ist nur - warum funktioniert das nicht, wenn wir normal spazieren gehen? :rolling_on_the_floor_laughing: da liegt sie im Geschirr wie sonstwas. Aber irgendwas müssen wir ja heute auch noch üben :winking_face_with_tongue:

    Ich hab die Theorie gehört, dass Schritt gehen — oder zumindest das menschliche Schritttempo — für Hunde körperlich anstrengend sein kann. Unangenehm. Eventuell zu Verspannungen führt.

    Da ist euer Lauftempo, wenn der Hund locker mittraben kann, einfach angenehmer.

    Warum kannst du das verstehen Garm ?

    Ein Teil von mir kann das verstehen. Viele Leute wollen schnell einen Hund und genauso schnell muss er dann weg, wenn er nicht mehr passt oder Arbeit macht, die man nicht investieren will. Wenn er aufgenommen wird, kommt er oft daher, wo es schnell geht (Vermehrer, Kleinanzeigen), aber wenn er abgegeben werden soll, fällt den Leuten ein, dass es ja das TH gibt...

    So einfach ist das gar nicht mal. Immerhin erfordert das, sich Fragen zu stellen und eine Abgabegebühr zu zahlen.

    Dafür kann man hoffen, dass Auswahl der neuen Besitzer sehr fachmännisch erfolgt.

    Über EBay-Kleinanzeigen, so nehme ich an, wird man den Hund komfortabeler und profitabler los. — Solang er nicht beißt.

    Was ein für ein ausgemachter Blödsinn. Mehr Meinung als Ahnung.

    Ich hab seit Jahrzehnten direkte Einblicke in die Züchterszene. Damit meine ich nicht, dass mir das Blaue vom Himmel gelogen oder der Präsentationsraum gezeigt wird, sondern, dass ich Einsicht hinter den Kulissen habe. Und was da an Gemauschel abläuft - vor allem im Bereich der Begleithunde und da auf allen Ebenen - das ist ein sehr unschöner und sehr realer Anteil, der unter dem Deckmantel VDH fröhlich vor sich hin profitiert.

    Auch abgesehen davon reicht ein Blick auf die Entwicklung vieler Rassen, um zu sehen, dass die Verbandszucht die bereits erwähnten Auswüchse hervorbringt.

    Du kannst gerne versuchen, mich runterzumachen. Ändert nichts an den Tatsachen.

    Daher: Super konstruktiver und sinnvoller Beitrag von dir, der zum Glück voller Ahnung und bar jeder Meinung ist. Denn darauf scheinst du ja großen Wert zu legen, nur nicht bei den eigenen Aussagen.

    Die Rasse, die im DF mit am Positivsten wegkommt, ist eine mit den niedrigsten Vorgaben zur Zuchtzulassung: der Pudel

    Unser Tierheim hier nimmt schon länger keine Abgabehunde mehr auf, mit der Begründung, sie seien kein Auffanglager für Leute, die sich gedankenlos Hunde bei eBay oder zweifelhaften Orgas kaufen.

    Sie übernehmen nur Hunde, die von den Behörden beschlagnahmt wurden.

    Dafür importieren sie seit Jahren regelmäßig (in der Regel tatsächlich) „unkomplizierte“ Auslandshunde. Die nehmen sie dann auch zurück, wenn es doch nicht passt.

    Sie vertreten die These: „Alle Abgabehunde stammen von zweifelhaften Orgas und Ebaykäufen.“

    Das würde ich bezweifeln.

    Sie wollen kein Auffangbecken für verantwortungslose Käufer in Deutschland sein, aber alles was im Ausland eingesammelt wird stammt dann — woher?

    Und genau diese einfache Steuerbarkeit der Border Collies hängt meiner Meinung nach mit der nicht sonderlich ausgeprägten Wildschärfe, oder nennen wir es eben Ernsthaftigkeit, zusammen. Was ein Border Collie da macht hat für mich auch wenig mit der jagdlichen Motivation von Jagdhunden zu tun. Reizempfindlichkeit ja, vor allem auf Sicht.

    Das ordnest Du falsch ein. Das ist Deine ganz eigene Definition, die Veranlagung mit Totmachen wollen gleichzusetzen, die nicht der Realität entspricht. Der Border Collie arbeitet nur und ausschließlich aus jagdlicher Motivation.

    Alles was Hunde tun, außer Fortpflanzung, hat im weitesten Sinne mit Jagd zu tun.

    So kommt diese Spezies halt an ihr Futter. Sind ja keine Weidetiere.

    Trotzdem fände ich es schön, wenn man das spezielle jagdliche Verhalten von Jagdhunden thematisieren könnte, ohne dass es heißt „mein Hund reagiert auch auf Bewegung“ oder „mein Hund schnuppert auch an ner Hasenspur“.

    Danke, glaub ich schon aber…

    Wenn ein Hund widerrechtlich frei läuft und ein Mensch „beschädigt“ ihn (zB durch Süßigkeiten füttern), dann muss für den Schaden nicht gehaftet werden.

    Aber wenn ein Hund widerrechtlich frei läuft und ein angeleinter Hund beißt ihn, dann müssen schon 50% der Tierarztkosten übernommen werden?

    gesunder

    ???

    Und wer soll den Wert denn ersetzen? Wären TH dazu verpflichtet, würden sie wohl keinen Fundhund mehr aufnehmen

    Ich versteh mal wieder die Aufregung/Panik/Empörung nicht— es ist ja rein FIKTIV— ich schrieb ja “angenommen”.

    Natürlich kann ich nicht wissen, ob der Akita vor seiner Abenteuerreise gesund war - oder ob er an ner chronischen Krankheit, Herzrhythmusstörung, oder weiß der Geier was litt.

    Aber angenommen, durch Beweise und Zeugen stellt sich raus, das Kind hat ihm Gummibärchen mit Süßstoff gegeben.

    Dann müssen doch die Eltern den Wert des Hundes ersetzen.

    (Genauso wie ne mit Fußball zerschossene Fensterscheibe etc.)

    Wie hoch wär dann der Wert von so nem Hund, wie in meinem Beitrag beschrieben?

    Angenommen, jemand müsste jetzt den Wert des Hundes ersetzen:

    Junger, erwachsener, gesunder Rassehund. Nehmen wir mal an ohne besondere Ausbildung, ohne Schauergebnisse und ohne vollständige Zuchtzulassung.

    Wieviel wird da so an Wert festgesetzt?

    Wohl eher etwas weniger als der Welpenpreis. Aber wieviel weniger?