Beiträge von Gandorf

    Danke der Unterstellung, aber erstens hab ich auch schon unterrichtet und zweitens war ich Kind von zwei Vollzeitlehrern.

    Deine Situation und Herangehensweise ist — eher auch nicht die Norm:

    Wenn ich mich a Threads erinnere, in denen es darum ging, wie wenig Stunden du hast, wie wenig Korrekturzeit und wie geschickt du die legen kannst.

    So dass du mehrmals wöchentlich Rettungshunde trainieren kannst.

    Und trotzdem sind die Hunde viel im Auto.

    Nebenbei auch keine Kinder.

    Alles voll ok — aber es wäre fair drauf hinzuweisen, dass dein normaler Alltag sich wahrscheinlich mehr um deine Hunde dreht, als die Ferien von anderen Arbeitnehmern.

    Bevor sich jemand unter Druck setzt und sich wundert, warum es bei ihm nicht so voll easy ist.

    Geheimtip:

    Nur um den Hund und die Betreuungspersonen schonend an ihr neues Leben zugewöhnen, muss man dann nicht ohne Hund “Schule spielen”.

    Ansonsten gehören auch Sommerferien und überhaupt Ferien zum Alltag, nicht?

    Warum würdest du nicht mehr zu Beginn der Sommerferien machen?

    Hunde sind Gewohnheitstiere und auf diese Art und Weise lernt der Hund viel zu spät euren tatsächlichen Alltag kennen. Und das kann euch später unter Umständen Probleme bereiten. (Sommerferien sind ja schon ein „Ausnahmezustand“.)

    Klar, 7 bis 10 Tage, vielleicht auch 14 Tage zum Ankommen dürfen‘s schon sein. Aber danach sollte doch der normale Alltag wieder los gehen.

    Fürs erste Lebensjahr müsst ihr eh einen Plan haben, wie ihr die Betreuung hinbringt. Und da helfen sechs Wochen „Vorsprung“ im Endeffekt auch nicht.

    Wenn ihr den Knirps mit 8 Wochen holt, dann ist er nach den Sommerferien auch erst 14 Wochen alt. Und da sind zwei bis drei Stunden alleine bleiben schon echt das Maximum. (Bei einem ganzen Schultag war ich mit meinem Labrador erst als er 8 Monate alt war.)

    Es ist doch aber sehr viel netter, wenn man den Alltag einführen kann, ohne dass alles in 14 Tagen funktionieren MUSS weil da die Schule anfängt.

    Auch zukünftige Hundesitter freuen sich, wenn sie zur Gewöhnung noch etwas länger Begleitung haben.

    Zwingt einen ja niemand dazu, 6 Wochen im Ausnahmezustand zu leben.

    @Angilucky2201

    Ich hab bisher nur zwei Lapinporokoiras live erlebt: jeweils einen Tag lang auf Turnier/Seminar.

    Und die waren irgendwie ständig am Bellen. Also beim arbeiten, beim Warten…

    Während die Shelties, die ich auf Obedience Turnieren sehe, eigentlich die meiste Zeit still sind.

    Auch wenn ich von den einschlägigen Gassimeilen auch Sheltiegruppen kenne, die jeden andern Hund anbellen.

    . ( dabei lerne ich gerade, ihr genug Platz zu lassen und nicht das Gleichgewicht zu verlieren, wenn Donna durch meine Beine bombt :woozy_face: ).

    Es gibt zwei Tricks, die ich aus Sicherheitsgründen nicht mehr übe:

    „Gib Küsschen!” und “Spring durch die Arme!”

    :ugly: Ich hatte davon einfach zu oft Nasenbluten und ne kaputte Brille. Da dachte ich: Hören wir lieber auf, bevor noch jemand nen Zahn verliert.

    Mulder ist ein Hund mit ganz feinen Antennen für Stimmungen, Beziehungen, Gedanken — im Körper einer flauschigen, 20kg Abrissbirne! xD

    Mir fällt’s wesentlich leichter, noch schnell was zu üben, als mir die Muße zu nehmen, das dann aufzuschreiben.

    Aber darin würd ich gern besser werden.

    morgens: bellen auf Befehl.

    Wir sind bei 3 rhythmischen, lauten Wuffs. Die momentane Schwierigkeit ist, dass er selbst in Schwung kommt, auch wenn’s für die ersten leisen Versuche keine Bestätigung gibt.

    Mittags: Obedience Übung 8 im Mondioring Style:

    vorwärts schicken, wenden um eine Papiertonne/Restmülltonne, auf dem Rückweg Steh/Sitz oder Platz, dann nach Anweisung rechtes oder linkes Apportel über ein Hindernis bringen.

    (Die Übung kennt er schon, neu waren die Müllcontainer statt Kegel zu umrunden.)

    Abends:

    Steh-Sitz-Platz auf Yoga Polstern. Erst so dass die Vorderpfoten stehen bleiben (neu für ihn) und dann so, dass die Hinterpfoten stehen bleiben.