Beiträge von Gandorf

    Hintergrund ist, ich suche ein Trockenfutter welches möglichst natürliche Zutaten enthält, kein oder kaum überflüssiger Kräuterkruscht, einen moderaten Protein- und Fettgehalt und möglichst keinen Mais. Und bitte bezahlbar. Kein kaltgepresstes.

    Guck doch bald bei Mera, hier steht Insekten + Reis ziemlich hoch im Kurs. Ist jetzt nicht veggie, aber zumindest "methanreduziert". Und kaum Gedöns drin, sehr übersichtliche Rezeptur.

    Wir füttern querbeet (1/3 Trofu, 2/3 Nass), da ist auch mal ein Futter mit Hülsenfrüchten dabei, halt nicht dauerhaft, insofern bereitet mir das auch kein Kopfzerbrechen.

    Also, ich fütter auch gelegentlich ein Hundefutter mit Reis.

    Und ich will die Hundefuttersuche nicht verkomplizieren UND verglichen mit nem Menschen, frisst ein Hund auch eher wenig Reis.

    Ich muss nur in Richtung Mera loswerden:

    Reis ist nach Rindfleisch die zweitgrößte Methanproduzent der Welt!

    Das Methan entsteht, weil zum Reisanbau große Flächen Ackerland geflutet werden, und dieser Boden dann vor sich hingammelt— wodurch Methan entsteht.

    (Erfahren bei Quarks Daily, ein Podcast, den ich sehr empfehlen kann.)

    Ein Hundefutter mit Reis dann ausdrücklich „methanreduziert“ zu nennen, ist ja wohl Kundenvera*sche.

    kennt jemand ein vegetarisches Trockenfutter ohne Mais? Gefühlt jedes vegetarische Trockenfutter enthält Mais. Mir gefallen auch die Trockenfutter aus der Nature crocq Reihe von Happy Dog, aber auch bei denen ist fast überall Mais enthalten.

    Hintergrund ist, ich suche ein Trockenfutter welches möglichst natürliche Zutaten enthält, kein oder kaum überflüssiger Kräuterkruscht, einen moderaten Protein- und Fettgehalt und möglichst keinen Mais. Und bitte bezahlbar. Kein kaltgepresstes.

    Hülsenfrüchte und Kartoffeln, welche bei Dauerfütterung im Verdacht stehen, sich negativ auf die Herzgesundheit auszuwirken,

    erschweren die Wahl eines vegetarischen Trockenfutters noch viel mehr. Finde ich.

    Ich find es übrigens spannend, merkt man hier einmal an das Hunde mit massiven Wesensmängeln die Definition von QZ erfüllen kriegt man zu hören man würde den Begriff verwässern und das ist alles halb so wild.

    "Geringe" Lebenserwartung ist aber natürlich QZ.

    Es sagt doch keiner die fallen einfach tot um mit 10 , das Verschleiß etc früher beginnt bei viel Masse etc ist doch logisch.

    Erstrebenswert in dem extremen Ausmaß? Nein.

    Und hohes Lebensalter impliziert nicht per se beschwerdefrei bis ins hohe Alter, so ehrlich sollte man auch sein. Aber auch da zieht jeder die Grenze woanders.

    Beschwerden, die in kurzer Zeit zum Tod führen, sind logischerweise keine Kleinigkeiten.

    Warum sollte das im Umkehrschluss heißen, dass man dann AUTOMATISCH Leiden ignoriert, die Hunde viele Jahre mit sich rumschleppen können?

    Das ist schlicht und ergreifend eine unwahre Behauptung.

    Mit welcher Absicht?

    Anscheinend können Möpse samt Erstickungsgefühl und Überhitzungsrisiko sehr alt werden.

    Auch taube und blinde Hunde können sehr alt werden.

    Trotzdem fällt auch das unter QZ Merkmale.

    Ist doch auch beim Menschen so. So ungefähr ab 30 sinkt langsam der Energiebedarf, nimmt die Muskelmasse stetig ab, steigt der Körperfettgehalt, lässt die Produktion von manchen Hormonen nach und beginnt vorallem die weibliche Fruchtbarkeit drastisch zu sinken bis sie völlig zum Erliegen kommt. (So ungefähr ab 35 ist frau bereits Risikoschwangere wegen ihres Alters. Wenn sie überhaupt schwanger wird). In sehr vielen Sportarten ist man mit 30, 35 nimmer "ausreichend leistungsfähig" für Spitzenleistungen.

    Erste Degenerationserscheinungen an Herz-Kreislaufsystem und Skelett schleichen sich ein. Trotzdem lebt man dann im Idealfall in unseren Breiten noch mindestens weitere 30, 40, 50 Jahre.

    Das wäre, wie 6 Meter groß mit 30 Jahren zu sterben. Joa…

    Nicht jeder möchte die 100 überschreiten, aber bis 60 tut sich doch noch relativ viel im Leben. Auch wenn man schon mit 16 fortpflanzungsfähig war.

    Mulder ist jetzt 9 Jahre. 2-3 mal pro Woche nehmen wir die größere Gassirunde. Da läuft er 12km durch den Wald und ich radle mit dem Mountainbike hinterher.

    Weder ist er danach müde, noch hätte er irgendwelche Zipperlein.

    Und trotzdem...physiologisch unterliegt er zwangsläufig deutlichen Alterungserscheinungen in diesem Alter, auch wenn du sie äußerlich zunächst nicht wahrnehmen kannst. Wenn er jetzt beispielsweise eine Verletzung hat und geschont werden muss, baut sich die verloren gegangene Muskulatur schlechter auf. Die Regenerationszeiten sind länger usw.

    Schon. Aber er regeneriert besser, als ein toter Hund.

    Er konnte 7 Jahre adultes Leben ohne einsetzende Alterserscheinungen führen und wirken.

    Wie will man Zuchttiere einer Rasse kennenlernen und bewerten, wenn sie mit 6 Jahren altern und mit 9 Jahren vielleicht schon gestorben sind?

    Mit wieviel Jahren hat eine Zuchthündin dann ihren ersten Wurf, wie lange Pause, wann einen zweiten (wenn überhaupt) und wie soll sich Nachzuchtbewertung niederschlagen?

    Immer mit 2 Generationen Verspätung?

    Das alles unter der Prämisse, dass man es wirklich vertretbar findet, dass ein Tier zwischen ins Leben finden und aus dem Leben schwinden kaum was erLEBT hat.

    Entweder wurde da ein untypischer Rüde auf Ausstellungen prämiert und im VdH angeschlossen Rasseclub gekört — und der andere war genauso groß— oder die Rasse ist wohl so.

    Ich hab einfach nur von zwei IWs berichtet, die ich im Verein ca. 2mal die Woche erlebt habe, über einen Zeitraum von ca. 3 Jahren, und mit deren Frauchen ich gelegentlich über unsere Hunde gesprochen habe.

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Dass man über einen Zeitraum, der verglichen mit der natürlichen Evolution ein Wimpernschlag ist, das Ursprungstier nicht mal eben 4fach vergrößern kann, sieht man am Ergebnis.

    Stell dir einen 1,60m großen Mensch vor.

    Und jetzt einen 6 Meter großen. (Höher als die meisten Wohnräume.)

    Aber - hey - warum sollte das bei Hunden irgendwie problematisch sein?

    Mulder ist jetzt 9 Jahre. 2-3 mal pro Woche nehmen wir die größere Gassirunde. Da läuft er 12km durch den Wald und ich radle mit dem Mountainbike hinterher.

    Weder ist er danach müde, noch hätte er irgendwelche Zipperlein.

    Im Verein hatten wir zwei IWs, die ich in Rally Obedience und bei der BH gesehen hab.

    Agil waren die nicht.

    Aber wirklich krass hoch — dagegen sah ein belgischer Schäferhund klein aus.

    Einer von ihnen war offizieller Zuchtrüde und wurde auch ausgestellt, dann aber bald sehr krank.

    Sie sind 5 (Zuchtrüde) und 7 Jahre alt geworden. Ihr Frauchen erzählte, sie wird keinen Hund mehr haben, denn das frühe Sterben macht sie so fertig.

    (Und ne andere Hunderasse kam wohl nicht in Betracht.)