Ich repräsentiere derzeit scheinbar den Gegentrend zu diesem Thread.
600g Trockenfutter
400g Leckerchen
3 Whimzees
Leben am Limit.
Wobei ich das Gewichtsverhältnis Futter zu Leckerlis gigantisch finde. ![]()
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Leben am Limit.
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Es gibt einges an recht guter Lektüre, vieleicht ist es Dir dann nachvollziehbarer, warum Hundezucht lange mehr oder weniger gut funktionierte, aber nun an einem Punkt steht, an dem "Hat man immer so gemacht" wohl nimmer funktioniert.
Willst ne Literaturliste oder nur stänkern?
Nur einen Gruß von der Realität der DF-Blase ausrichten.
Ja, tut mir Leid. Der MEGA Perfektionsanspruch den du da postuliert hast, wird nicht erfüllt werden. Wird jetzt von niemandem erfüllt. Wurde noch nie erfüllt.
Vielleicht sterben alle Rassen irgendwann an Inzucht oder ihren eigenen Rassekrankheiten aus.
Werden wir nicht mehr erleben. Vielleicht bei einzelnen Rassen.
Vielleicht ändert sich der Geschmack der Menschen. Nicht zuletzt dadurch, dass es hitzige Diskussionen eher in die Medien schaffen.
Der Archetyp „Monsterchen“ war als Mops und Frenchie schon immer begehrt. Und Liebhaber des Skurrilen wird es wohl immer geben.
Aber es gibt ja auch noch andere. Je nachdem wie die sich gruppieren, bilden die einen Markt, für den gezüchtet wird.
Wenn manche der Rassen so out sind, wie die Locken der Pudel, wird die Nachfrage das Angebot regeln.
Ich vermute, wer bereit ist einen Designer Dog zu kaufen, würde auch ein Zwischenprodukt kaufen, das entsteht, wenn eine Rasse neu erschaffen oder gerettet werden soll.
Alles anzeigenAlles anzeigenFrage an diejenigen, die in einer verkürzten Lebenserwartung kein Problem sehen:
Worin seht ihr den Unterschied, ob man wissentlich Hunde züchtet, die nur 10 Jahre alt werden.
Verglichen mit einem hypothetischen Züchter, der seine Zuchthündinnen mit 10 Jahren einschläfern lässt, um wieder Platz für jüngere Hündinnen zu haben.
In beiden Fälle handelt ein Mensch wissentlich und planvoll.
In beiden Fälle erleidet der Hund, nach eurer Definition, keine „Qual“.
Es wird im „nur“ Lebenszeit vorenthalten.
Ich nehme mal an, du meinst eigentlich im Schnitt nur 10 Jahre alt werden....
Du meinst also, dass Hunde Qual erleiden, wenn man ihnen Lebenszeit vorenthält? Kannst du mir mal erklären, wie diese Qual aussieht, woher sie das Wissen um die vorenthaltene Lebenszeit haben?
Dieses Ding mit der Lebenszeit ist so typisch menschlich - wir sind die einzigen Tiere, die sich einen Kopf um die Lebenserwartung machen. Klar ist es verständlich, dass man im Wissen um den Durchschnittswert diesen auch erreichen möchte. Aber deshalb gar nicht gelebt haben möchten vermutlich die Wenigsten, die früher sterben. Der Hund weiss nicht, wieviel Zeit ihm noch "zusteht" . Es ist der Mensch, der sagt, möglichst viel Lebenszeit ist besser. Ja, für den Menschen ist es besser - da steckt eine tüchtige Portion Egoismus dahinter. Weil es so verdammt weh tut, wenn man den geliebten Hund gehen lassen muss. Das ist der Grund, warum man meint, längeres Hundeleben ist grundsätzlich besser.
Und nein, ich befürworte nicht, Sport-, Jagd- und Zuchthunde, die noch 12 werden könnten mit 10 Jahren zu himmeln. Ich befürworte aber auch nicht, allen Hunden, die vermutlich nicht 12 Jahre erreichen das Leben ganz zu verwehren. Ich bin der Meinung, dass Lebensqualität auch und gerade für Tiere sehr viel wichtiger ist als Lebensdauer. DA sollten wir ansetzen, um das unnötige Leid zu mindern. Und das betrifft sowohl lang- wie kurzlebige Rassen.
Wie kann man Hunden, die es gar nicht gibt, wenn sie der Mensch nicht absichtlich züchtet, etwas („das ganze Leben“) verwehren?
Wenn die Hunde selbst Lebensdauer eine untergeordnete Rolle spielt und sie auch nicht drüber nachdenken,
warum hast du dann Bedenken sie mit 10 Jahren zu himmeln?
(Ich hab Bedenken dagegen, Hunde frühzeitig zu himmeln— aber aus dem SELBEN GRUND — auch Bedenken Kurzlebigkeit einfach so hinzunehmen.
Und eigentlich hatte ich in diesem Thread geschrieben, man könnte es auch „unethisch“ statt „Qual“ nennen, um zu Vermeiden, dass aus Wortklauberei Argumente werden.)
Alles anzeigenEs gibt soweit ich weiß mindestens eine Züchtung zurück zum Ursprungsmolosser zu gehen. Hab mich da vor Jahren mal eingelesen weil ich bspw Cane Corso sofern moderat gebaut wirklich toll finde.
Kam dann beim lesen auf die Romaner Antikdogge... Allerdings stehen die gesundheitlich leider nicht besser da
Da hab ich bspw diesen Text in Erinnerung mit Auflistung einer Krankengeschichte
https://canecorsofeloce.jimdo.com/odin/neue-rasse-alles-besser/
Da gibt es ja so einige Projekte. Wie sinnvoll die sind? Zumal ja tendentiell ohne Datenunterbau und Planung. Und mit auch nicht weniger, womöglich sogar deutlich mehr Ingezüchte, auf Basis von Hunden, die die Probleme haben, die ich angeblich beheben möchte.
Einen Cane Corso mit einem Dogo Canario kreuzen. Ja, kann man sicher machen. Warum nicht? Aber was dann? Wie weiter?
Diese Antik- uns Sonstwasdoggen tauchten ja schon vor 20 Jahren oder mehr auf. Gern Einzelzüchter mit nem Händchen für Marketing. (Äh ja und wie wie genau will man ne neue RasseRückzüchtungBla erschaffen, wenn man nicht zig Zuchttiere, Abnehmer für die Welpen und Platz für die nächsten Generationen hat und für den "Ausschuss"?)
Das gibt es ja für andere Hundetypen auch. Der einzig gesunde deutsche Schäferhund, den man vor 5000 Jahren schon in den Alpen gezüchtet hat, auch wenn jetzt ThaiRidgeback und Husky drin sind oder so Scherze.
Ich denk ja, wesentliche Probleme der Hundezucht sind nicht nur "Viele machen einfach irgendwas", sondern ganz besonders fehlende Daten, fehlende Kurz- und Langzeitstrategien, mangelnde Zusammenarbeit und nicht zuletzt fehlendes Wissen auf allen Seiten. Nebst einigen Selbstvermarktungskünstlern.
Ich will nun wirklich nicht für Antikdoggen oder Swizzy Dogs in die Bresche springen.
Aber wenn man das Fettgedruckte so liest, fragt man sich nicht nur, wie IRGENDEINE Rasse wieder auf stabile Beine kommen soll,
sondern auch wie vor 2024 überhaupt irgendeine Hunderasse entstehen konnte.
Selbst wenn man theoretisch annimmt, dass früher alle Hundehalter so brav waren, sich an die Planung eines „Hundezuchtmeisters da Vinci“ zu halten (falls es solche Genies gab),
konnte doch niemand wissen, ob die nächsten 2-3 Menschengenerationen noch Bock haben, die Hunderasse XY genauso weiterzuführen.
Aber an Käufern mangelt es bei Hunden in Deutschland nun wirklich nicht.
Alles anzeigenAlles anzeigenFrage an diejenigen, die in einer verkürzten Lebenserwartung kein Problem sehen:
Worin seht ihr den Unterschied, ob man wissentlich Hunde züchtet, die nur 10 Jahre alt werden.
Verglichen mit einem hypothetischen Züchter, der seine Zuchthündinnen mit 10 Jahren einschläfern lässt, um wieder Platz für jüngere Hündinnen zu haben.
In beiden Fälle handelt ein Mensch wissentlich und planvoll.
In beiden Fälle erleidet der Hund, nach eurer Definition, keine „Qual“.
Es wird im „nur“ Lebenszeit vorenthalten.
Da muss man nichts interpretieren oder sehen, das ergibt sich aus der Rechtslage. Die Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund ist verboten. Da gibts kein wenn und aber. „Wissentlich“ ein Tier mit verkürzter Lebensspanne zu züchten ist in der Rechtslage deutlich schwieriger zu beurteilen, so lange der Bezugspunkt fehlt. War hier auf den letzten Seiten ja auch Thema, wie schwierig es ist, diesen Bezugspunkt zu finden. 10 Jahre im Mittel wird meiner Meinung nach bei Hunden auch künftig nicht in die rechtliche Betrachtung fallen, so lange nicht nachweislich ein vererblucher körperlicher Defekt vorliegt.
Ich hatte aber nicht nach der Rechtslage gefragt.
Sondern genau so wie die Frage da steht.
Es muss ja jeder individuelle Mensch etwas dabei denken und fühlen, dass er FÜR SICH sagt:
„Das Eine ist für mich falsch, das andere ist für mich in Ordnung, WEIL…“
Welpen verkaufen sich besser als erwachsene Hunde. Wirtschaftlich ist es für Begleithundezüchter ein Vorteil, wenn eine Familie in 30 Jahren nicht 2-3 Hunde kauft, sondern eher 5-6.
Frage an diejenigen, die in einer verkürzten Lebenserwartung kein Problem sehen:
Worin seht ihr den Unterschied, ob man wissentlich Hunde züchtet, die nur 10 Jahre alt werden.
Verglichen mit einem hypothetischen Züchter, der seine Zuchthündinnen mit 10 Jahren einschläfern lässt, um wieder Platz für jüngere Hündinnen zu haben.
In beiden Fälle handelt ein Mensch wissentlich und planvoll.
In beiden Fälle erleidet der Hund, nach eurer Definition, keine „Qual“.
Es wird im „nur“ Lebenszeit vorenthalten.
In welche Kategorie fiele dann der Cavalier King Charles Spaniel?
Statt es einfach nur „doof“ zu finden, sollte man vielleicht einfach eine Statistik betrachten, aus der man die Jagdunfälle separieren kann?
Zwei alte Sprüche, die ich aus älteren Büchern kenne, deren Autoren die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg erlebt haben:
"Drei Jahre ein junger Hund, drei Jahre ein guter Hund, drei Jahre ein alter Hund" - den hatten wir hier schon, und: "Jedes Jahr nach dem zehnten ist ein Geschenk!"
Das war traditionell die Erwartung an die Lebensdauer von Hunden. Die Variante mit 4 statt 3 Jahren höre ich hier zum erstenmal und da setze ich auch ein Fragezeichen, denn zweifellos werden Hunde mit 2,5 bis 3 Jahren richtig erwachsen und nicht erst mit 4.
Zusammenfassend läßt sich also sagen, daß früher eine Lebenserwartung von um die 10 Jahre als normal empfunden wurde. Daß Hunde älter werden ist nicht ausgeschlossen - "Geschenke" kann es geben - aber eben nicht unbedingt zu erwarten.
Vielleicht ist das 3+3+3 aus Deutschland auch geprägt durch die Deutschen Schäferhunde. DIE Hundeszene der Zeit schlechthin und großes Vorbild.
Die Schotten sagen angeblich: „Der Hund ist erst erwachsen, wenn er 1 Jahre unter jeder Pfote hat.“ also 4 Jahre alt ist.
4+4+4= 12 Border Collies werden ja eher noch älter.
(Wobei Menschen schon die Zahlenspielereien lieben. Im arabischer Raum sagt man über Menschenkinder: „7 Jahre groß ziehen, 7 Jahre erziehen, 7 Jahre ihr Freund sein.“)
Ab da
tauschen sich die BC Halter des Forums, wie alt ihre BCs geworden sind. Da sind nur wenige dabei, die nicht älter als 12 wurden.